Die Stille im eigenen Zuhause wiegt im Alter oft schwer. Eine 75-jährige Frau wünscht sich deshalb die Gesellschaft einer Katze. Die Sorge vor hohen Tierarztkosten blockiert diesen Wunsch jedoch meistens. Auch die Angst vor einer plötzlichen Erkrankung verunsichert viele Senioren.
Ein örtliches Tierheim schlägt der Rentnerin ein weitgehend unbekanntes Modell vor. Es handelt sich um die dauerhafte Pflegestelle. Ein Tierschutzverein übergibt dabei ein älteres Tier an einen Senioren. Die Organisation bleibt jedoch der rechtliche Eigentümer der Katze.
Die Lösung: Dauerhafte Pflege statt Adoption
Dieser kleine Unterschied verändert den Alltag komplett. Das Tierheim übernimmt nämlich alle anfallenden Tierarztkosten. Das reicht von einfachen Kontrollen bis zu teuren Behandlungen.
Der ältere Mensch schenkt der Samtpfote im Gegenzug viel Liebe. Er bietet ihr ein warmes Zuhause und eine beruhigende Nähe. So verbringt das Tier seine letzten Jahre nicht im engen Käfig.
Ein Gewinn für Mensch und Tier im Sommer
Besonders im Sommer füllen sich die Tierheime rasant mit ausgesetzten Tieren. Wenn du eine ältere Katze aufnimmst, rettest du ein Leben. Du schaffst dadurch wertvollen Platz für andere Notfälle im Tierheim. Diese Solidarität zeigt deutlich, dass Liebe absolut keine Altersgrenze kennt.