Unwetter in Nürnburg
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Er dachte, die Dunkelheit schützt ihn: Doch nach der Unwetter-Tat tickt jetzt die Uhr!

von Stefanie Gräf

Mitten im schweren Gewitter begeht er eine eiskalte Tat und türmt. Er denkt, niemand sieht ihn – doch jetzt wird ihm ein eiskaltes Ultimatum gestellt.

Zuckende Blitze erhellen den Himmel, Donnergrollen erschüttert die Stadt, und sintflutartiger Regen peitscht durch die Straßen. Vor wenigen Tagen erlebt Nürnberg eine verheerende Unwetter-Nacht!

Die Lage ist so extrem, dass sogar der Betrieb am Nürnberger Flughafen zwischenzeitlich komplett eingestellt werden muss. Kein Mensch vernünftiger Mensch setzt in so einer Nacht freiwillig auch nur einen Fuß vor die Tür. Doch während der Sturm draußen wütet, nützt jemand das Chaos der Natur für einen eiskalten Plan.

Eiskalte Tat im Schutz des Sturms

Eine Gestalt nähert sich im Schutz der Finsternis den verschlossenen Toren des Nürnberger Tierheims. In den Händen trägt die Person ein wehrloses Geschöpf: ein Kätzchen. Unbeeindruckt von den peitschenden Wassermassen wird das Tier einfach vor dem Gebäude zurückgelassen.

Besonders verstörend ist ein Detail, das die Gleichgültigkeit offenbart: Der Halter bringt nicht einmal einen eigenen Schutz vor dem Regen mit. Stattdessen schiebt er das verängstigte Tier einfach unter einen kaputten Schirm, der dort rein zufällig bereits am Boden liegt. 

Danach verschwindet die Gestalt spurlos in der tobenden Nacht – im festen Glauben, das Unwetter und die Dunkelheit hätten ihre Spuren für immer verwischt.

Ein zitterndes Bündel und fassungslose Wut

Am nächsten Morgen entdecken Tierschützer das elende Drama vor ihrer Tür. Die Katze wankt, ist völlig durchnässt und vor lauter Panik tief traumatisiert. Fast eine ganze Woche braucht die von den Rettern "Tiffy" genannte Katze im Tierheim, um überhaupt wieder ansatzweise Vertrauen zu menschlichen Händen zu fassen.

Im Netz bricht nach der Veröffentlichung des Vorfalls eine Welle der Empörung los. „Wie herzlos kann man sein?“, schreibt das Tierheim fassungslos. Selbst die Tatsache, dass die Einrichtung derzeit überfüllt ist, rechtfertigt keineswegs, ein Lebewesen bei einem solchen Unwetter seinem Schicksal zu überlassen.

Die unsichtbare Falle: Das Ultimatum läuft

Doch was der Unbekannte in jener Sturmnacht nicht ahnte: Die Dunkelheit bot keinen Schutz. Unbemerkt vom Täter lief die Videoüberwachung des Tierheims im Dauerbetrieb. Jede Bewegung, jede Sekunde der Aussetzung ist auf Band festgehalten.

Die Tierschützer sind entschlossen, diesen Vorfall nicht auf sich beruhen zu lassen – und setzen den Täter nun mächtig unter Druck. Ein eiskaltes 7-Tage-Ultimatum wurde veröffentlicht: Der ehemalige Halter hat genau eine Woche Zeit, sich von selbst im Tierheim zu melden. 

Verstreicht diese Frist, ohne dass eine Reaktion erfolgt, werde das Videomaterial ausgewertet und es würden unerbittliche Konsequenzen folgen. Die Uhr tickt unaufhaltsam.

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