Mann betritt Firmengebäude
© Ki / ChatGPT (Symbolbild)

Mann geht zur Arbeit: Was er kurz vorher tut, sorgt Stunden später für einen Riesen-Eklat

von Stefanie Gräf

An diesem Juli-Tag wird es brüllend heiß. Doch das hält den Mann nicht davon ab, vor Dienstbeginn einen irrwitzigen Plan in die Tat umzusetzen.

Schon früh morgens ist es spürbar: An diesem Tag wird es in Köln einen brütend heißen Sommertag geben. Während ein Mann wie gewohnt seinen Arbeitstag beginnt, nimmt draußen vor der Tür der Firma ein stummer Überlebenskampf seinen Anfang. 

Kurz bevor er das Gebäude betritt, tut der Mann etwas, das Stunden später für Entsetzen sorgen wird: Er bindet seinen Hund draußen an einem Baum fest. Auf einer ausgedörrten, trockenen Wiese.

Stundenlang in der sengenden Sonne

Die Leine ist kurz, der Bewegungsradius des Tieres extrem eingeschränkt. Mit jeder Minute, die verstreicht, brennt die Julisonne steiler vom Himmel herab. Am Ende klettert das Thermometer schließlich unerbittlich über die 30-Grad-Marke!

Für den Hund gibt es keine Möglichkeit, der Hitze auszuweichen. Wasser ist auch weit und breit keins zu sehen. Und was das Ganze noch viel schlimmer macht: So muss der arme Vierbeiner wohl stundenlang ausharren - bis das Herrchen Feierabend macht!

Besonders brisant: Wie Augenzeugen berichten, war dies mutmaßlich kein einmaliges Versehen. Bereits am Tag zuvor soll der Hund stundenlang bei hochsommerlicher Glut hilflos vor dem Gebäude ausgeharrt haben.

Köln: Hund sitzt stundenlang in der Hitze
Der Hund muss stundenlang in der Hitze ausharren (PETA)

Passanten verhindern das Schlimmste

Passanten, die an der Szene vorbeikommen, bemerken die Notlage des Tieres sofort. Der Hund wirkt extrem gestresst und erschöpft. Glücklicherweise schauen die Menschen nicht weg: Sie versorgen das völlig ausgetrocknete Tier umgehend mit Wasser und machen sich direkt auf die Suche nach dem Verantwortlichen.

Im Gebäude gelingt es den Helfern schließlich, den Halter an seinem Arbeitsplatz aufzuspüren und ihn mit dem Zustand seines Tieres zu konfrontieren.

Scharfe Kritik und juristische Konsequenzen

Der Vorfall spricht sich schnell herum und schlägt hohe Wellen. Auch die Tierrechtsorganisation PETA schaltet sich ein und findet unmissverständliche Worte für das Verhalten des Mannes: Ein Tier sei kein Gegenstand, den man während seiner Schicht einfach irgendwo „parken“ könne.

Die Aktion brachte den Hund nicht nur an die Grenze eines tödlichen Hitzschlags, sondern bedeutete für das wehrlose Tier auch seelische Qualen und Todesangst. 

Der Fall wurde von PETA umgehend an die Behörden übergeben und wird für den Halter nun erhebliche juristische Folgen nach sich ziehen. Die Tierrechtler fordern angesichts solcher Fälle einmal mehr, dass künftig eine Pflichtprüfung eingeführt wird, bevor sich jemand überhaupt ein Tier anschaffen darf.

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