Laternenpfahl auf Parkplatz
© Polizei Unterfranken / Facebook

Autofahrer stoppt auf Parkplatz: Beim Blick zum Laternenpfahl setzt sein Herz kurz aus!

von Stefanie Gräf

Ein kurzer Stopp auf dem Parkplatz, ein flüchtiger Blick zur Seite. Doch was ein Autofahrer an einem Laternenpfahl entdeckt, lässt seinen Puls sofort rasen.

Für den Autofahrer sollte es an sich vermutlich nur ein ganz normaler Zwischenstopp auf einem Parkplatz zwischen Kitzingen und Schwarzach werden. Doch als er den Wagen abstellt und seinen Blick über das Gelände schweifen lässt, setzt sein Herz für einen Schlag aus.

An einem Laternenpfahl registriert er aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Was er dort erblickt, sprengt jede Vorstellungskraft von Menschlichkeit: Ein einsamer Hund ist dort angeleint! Zurückgelassen in der Sommerhitze – wie ein Stück Müll.

Tatort Parkplatz: Keine Chance auf Überleben

Wer auch immer das Tier hier angebunden hat, nahm dessen Tod eiskalt in Kauf. Der etwa kniehohe, weiß-braun-schwarze Mischling ist mit einer gelben Flexi-Leine fixiert – ohne jede Chance, sich selbstständig in den Schatten zu flüchten. 

Noch schlimmer: Die Halter hinterließen dem Vierbeiner weder einen Napf mit Wasser noch einen Krümel Futter. In der sengenden Hitze ein absolut lebensgefährliches Szenario. Das Tier ist der Situation völlig schutzlos ausgeliefert.

Spezialkräfte rücken an

Der Zeuge zögert nicht und schlägt sofort Alarm. Wenig später treffen die Hundespezialisten der Polizei am Tatort ein. Die Einsatzkräfte fackeln nicht lange, befreien den sichtlich gestressten Mischling aus seiner Fessel und bringen ihn umgehend aus der Gefahrenzone. 

Das Tierheim Kitzingen hat das traumatisierte Opfer mittlerweile übernommen, wo es erst einmal medizinisch versorgt und aufgepäppelt wird.

„Schirmchencocktail vs. Hölle auf Erden“

Während der Hund in Sicherheit ist, läuft im Netz eine gigantische Welle der Entrüstung an. Eine Meldung der Polizei Unterfranken schlägt ein wie eine Bombe: Innerhalb kürzester Zeit reagieren über 4.000 Menschen, der Fall wird mehr als 1.500 Mal geteilt. 

Die Community schäumt vor Wut über die Skrupellosigkeit der Halter, die für ein paar Tage Strand das Leben ihres Tieres aufs Spiel setzen. In den Kommentaren wird Tacheles geredet. 

„Kann man dann wirklich entspannt weiterfahren und seinen Urlaub am Strand mit Schirmchencocktail genießen?!“, fragt eine fassungslose Nutzerin und setzt nach: „Ich frage mich das immer wieder, wie seelisch und empathisch abgefuckt man eigentlich sein muss…“ Ein anderer User bringt es auf den Punkt: „So ein Vorgehen ist unverzeihlich.“

Die Jagd nach den herzlosen Besitzern läuft auf Hochtouren. Klar ist: Ein Tier einfach auszusetzen, ist kein Kavaliersdelikt. Den Tätern droht ein bitteres juristisches Nachspiel. Die Ermittler bitten nun dringend um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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