Die Szene spielt sich vor ein paar Jahren in Katar ab. Brasiliens Fußballteam hält eine Pressekonferenz ab, eine routinierte Kommunikationsübung. Plötzlich erscheint ein unerwarteter Gast: Eine niedliche Katze klettert auf den Tisch und macht es sich vor Spieler Vinicius Jr. bequem. Die Anwesenheit des Tieres amüsiert die Anwesenden und sorgt für einen schönen Moment der Heiterkeit.
Der Medienbeauftragte des Teams beschließt daraufhin einzugreifen. Er möchte den Tisch freimachen und packt die Katze am Nackenfell. Dann setzt er sie etwas unsanft auf den Boden. Die Geste wird von allen Kameras gefilmt und sorgt sofort für eine eisige Stimmung im Raum. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass dieser harmlose Moment der Beginn eines unglaublichen Aberglaubens sein wird.
Die Geburt eines unglaublichen Aberglaubens
In den sozialen Medien verbreitet sich die Szene weltweit und löst bei vielen Nutzern sowie Tierschutzorganisationen Empörung aus. Sie empfinden die Geste als unangemessen. Besonders in der lokalen Kultur genießt die Katze großen Respekt. Die Angelegenheit hätte hier enden können, doch wenige Tage später scheidet Brasilien, der große Favorit, aus dem Wettbewerb aus.
Für Tausende von Fans ist der Zusammenhang klar: Das Team wird vom „Katzenfluch“ heimgesucht. Seit diesem Tag erlebt die brasilianische Auswahl eine Reihe enttäuschender, ja sogar historischer Ergebnisse. Sie verliert Spiele, die sie hätte gewinnen müssen, und verpasst wichtige Qualifikationen. Diese Pechsträhne nimmt kein Ende und befeuert die Legende.
Sind Entschuldigungen nötig?
Das Team ist sich des Unbehagens bewusst und versucht, die Situation zu retten. Es gibt bekannt, die kleine Katze adoptiert und ihr den Namen „Hexa“ gegeben zu haben. Doch für die abergläubischsten Fans reicht dies nicht aus, um den Bann zu brechen. Bei jeder neuen Niederlage taucht die Theorie wieder auf: Solange keine offiziellen Entschuldigungen an die Katzenwelt gerichtet werden, hält das Pech an.
Also, einfacher Zufall oder echter Katzenfluch? Eines ist sicher: Diese ungewöhnliche Geschichte erinnert daran, wie wichtig der Respekt vor Tieren als universeller Wert ist. Und vielleicht wird beim nächsten Mal eine kleine Streicheleinheit bevorzugt!