Am Freitagabend erhält die örtliche Polizei eine Meldung über einen verlassenen Mietlaster auf einem Privatgrundstück. In dem Führerhaus sind zwei Hunde eingesperrt. Als die Beamten gegen 18:30 Uhr am Einsatzort eintreffen, hören sie jedoch schnell weitere verdächtige Geräusche.
Aus dem geschlossenen Laderaum des viereinhalb Meter langen Fahrzeugs bellt und winselt es laut. Die Einsatzkräfte öffnen die hintere Schiebetür und machen eine schreckliche Entdeckung. Im Dunkeln drängen sich 21 Cavalier King Charles Spaniel zusammen, unter denen sich mehrere trächtige Hündinnen befinden.
Die Ermittlungen zeigen, dass die Tiere dort bereits seit mehreren Stunden festsitzen. In dem Laderaum gibt es weder eine Belüftung noch eine Klimaanlage. Die vernachlässigten Vierbeiner haben völlig verfilztes Fell und kaum Zugang zu Futter oder Wasser.
Verdächtiger kehrt mit 12 weiteren Hunden zum Tatort zurück
Während die Beamten und die örtlichen Tierretter die Hunde aus dem Lastwagen befreien, kommt es zu einer überraschenden Wende. Der Hauptverdächtige kehrt plötzlich in einem SUV auf das Grundstück zurück.
Im Inneren des Wagens entdecken die Polizisten zwölf weitere Hunde. Damit steigt die traurige Zahl der beschlagnahmten Tiere auf insgesamt 33 an. Sie nehmen den Mann sofort wegen Tierquälerei und Vernachlässigung fest. Am 27. Mai klagt die zuständige Staatsanwaltschaft ihn offiziell in 21 Fällen von schwerer Tierquälerei an.
Langer Weg zur Besserung für die 33 geretteten Hunde
Glücklicherweise können alle 33 Cavalier King Charles Spaniel rechtzeitig gerettet werden. Sie kommen in das örtliche Tierheim Animal Friends of the Valleys, um dort medizinische Hilfe zu erhalten.
Dort beginnt für die Vierbeiner eine intensive Phase der Erholung. Am Montag, den 15. Juni, veröffentlichen die Tierschützer beruhigende Neuigkeiten in den sozialen Medien. Allen Hunden geht es gut und sie bekommen endlich die verdiente Liebe. Wegen der laufenden Ermittlungen darf die Organisation noch keine Details über die Zukunft der Tiere verraten. Sie verspricht jedoch, die Öffentlichkeit weiterhin auf dem Laufenden zu halten.