Dieser sonnige Samstagmittag im Mai ist perfekt für einen entspannten Frühlingsspaziergang. Doch niemand ahnt, dass ausgerechnet die Runde durch die abgelegene Feldmark in Sagar (Krauschwitz in der sächsischen Oberlausitz) ein derartiges Schock-Erlebnis wird.
Plötzlich stört nahe der dortigen Hüttenstraße ein Detail das friedliche Bild massiv: Achtlos am Feldrand liegt ein großer Sack. Hat hier womöglich schon wieder jemand völlig skrupellos seinen illegalen Müll in der Landschaft entsorgt? Doch der Ärger macht nur wenige Augenblicke später Entsetzen Platz.
Grausamer Fund im Sack
Als einer der Zeugen näher herantritt, um sich das vermeintliche Müllbündel genauer anzusehen, weicht die anfängliche Empörung urplötzlich einem eisigen Schock. Die Konturen und das Gewicht verraten schnell, dass hier kein gewöhnlicher Haushaltsabfall abgeladen wurde.
Was sich beim Öffnen des Sacks offenbart, ist derart beklemmend, dass den Entdeckern das Blut in den Adern gefriert. Im Bruchteil einer Sekunde wird aus einem alltäglichen Ärgernis ein grauenhafter Tatort.
Hund wie Müll entsorgt
Im Inneren des Sacks befindet sich ein toter Hund. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem Kadaver um einen Schäferhund oder einen sehr großen Mischling. Das Tier wurde einfach in den Sack gestopft und am Feldrand wie wertloser Unrat liegengelassen.
Es ist ein Anblick, der sich tief in das Gedächtnis der fassungslosen Finder einbrennt. Doch die tragische Wahrheit dahinter, ist aktuell noch unklar: Wurde der Vierbeiner lebendig in den Sack gestopft und eiskalt seinem Schicksal überlassen oder entsorgte der Halter so einfach ein bereits totes Tier?
Polizei bittet um Hinweise
Die umgehend alarmierten Einsatzkräfte aus Weißwasser haben nun die intensive Spurensuche am Feldrand übernommen. Um die dunklen Umstände dieses Todes zweifelsfrei zu klären, wurde der Leichnam des Hundes an Experten nach Dresden überführt.
Dort soll der Körper genau untersucht werden, um herauszufinden, was dem namenlosen Opfer zugestoßen ist – und wie es sterben musste.
Gleichzeitig läuft die Jagd nach dem Verantwortlichen auf Hochtouren. Die Ermittler suchen händeringend nach Zeugen: Wer am Samstag oder in den Tagen zuvor verdächtige Beobachtungen rund um den Feldweg an der Hüttenstraße gemacht hat, wird dringend gebeten sich zu melden.
