Champs-de-Mars

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© Catarina Belova Shutterstock

Mann weigert sich, seinen Hund anzuleinen: Die Polizei nimmt ihn mit auf die Wache

von Elodie Carpentier Autorin

Am veröffentlicht

Ein Mann will seinen Hund aus Tierschutzgründen nicht anleinen. Nach einer Aufforderung der Polizei eskaliert die Situation und er landet auf der Wache. 

In Paris (Frankreich) nimmt der Spaziergang von Jean-Pierre und seinen zwei Hunden eine seltsame Wendung. Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, ist der Mann in den Sechzigern mit seinem Spaniel Bobby und seiner Chihuahua-Hündin Maggy unterwegs. Während ein Hund an der Leine ist, erkundet der andere das Champ de Mars ohne Leine.

Als der Mann durch den Park geht, kommt die örtliche Polizei auf ihn zu und fordert ihn auf, Maggy anzuleinen. Der Halter erklärt den Beamten, dass er dies zum Wohl des Tieres nicht tun könne. „Wenn sie an der Leine ist, bekommt sie Angst und blockiert, deshalb bleibt sie immer in meiner Nähe“, zitiert ihn die Zeitung.

Die Situation eskaliert

Die Polizisten fordern ihn erneut auf, seine Hündin anzuleinen, doch Jean-Pierre weigert sich. Daraufhin verlangen die Beamten seinen Ausweis, den er ihnen ebenfalls nicht aushändigen will.

Aufgrund dieser Auseinandersetzung fordert die örtliche Polizei Verstärkung an. Nach einer Leibesvisitation wird Jean-Pierre schließlich mit seinen Hunden in einem Auto zur Polizeiwache gebracht.

Anzeige erstattet

„Auf der Wache wurde mein großer Hund in einen Käfig gesperrt“, berichtet er dem Parisien. Nach diesem Vorfall erstattet der ehemalige Notar Anzeige wegen „willkürlicher Festnahme, Entführung, Freiheitsberaubung oder Ingewahrsamnahme“.

Ein Polizist der zuständigen Wache erklärt der Zeitung: „In 99 % der Fälle geben die Hundehalter in so einer Situation ihre Identität an.“ Weigert sich die Person, können die Beamten Verstärkung anfordern, um die Identität festzustellen.

Übersetzt von Wamiz FR
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