Beagle-Welpen

Beagle-Welpen 

© @Big Dog Ranch Rescue / Facebook

Geheime Vereinbarung rettet 1500 Beagle-Welpen aus einem Versuchslabor

von Ludivine Mazzotti Autorin

Am veröffentlicht

In Wisconsin (USA) züchtet eine Einrichtung Beagle-Hunde für die Forschung. 

Für Menschen, die Tierversuche durchführen, gelten Beagle als besonders fügsam. Sie „akzeptieren“ angeblich die Manipulationen für die Tests und das Leben hinter Gittern. 

Beagle sind bekannt für ihr sanftmütiges, ruhiges und zutrauliches Wesen. Ihr Vertrauen wird ihnen in diesem Kontext leider zum Verhängnis. 

Eine vertrauliche Vereinbarung 

Big Dog Ranch Rescue und das Center for a Humane Economy handeln eine vertrauliche Vereinbarung aus. Sie kaufen 1500 Beagle-Welpen von dieser Einrichtung, um sie zu retten. 

Die Einrichtung willigt in den Verkauf der Welpen ein, um einer Strafverfolgung wegen Misshandlung zu entgehen. Die dort durchgeführten Eingriffe an den Augen der Welpen entsprechen nämlich nicht den tierärztlichen Empfehlungen. 

Proteste von Aktivisten 

Im April kommt es vor der Einrichtung zu mehreren Demonstrationen. Zahlreiche Aktivisten dringen auf das Gelände ein, um 30 Welpen zu retten. Die Polizei setzt Pfefferspray gegen die Tierschützer ein, woraufhin mehrere von ihnen strafrechtlich verfolgt werden. Die Mitglieder von Big Dog Ranch Rescue betonen, keine Verbindung zu den Demonstranten zu haben, die die 30 Welpen mitnehmen. 

Bislang sind beim Tierheim 700 Adoptionsanfragen für die Welpen eingegangen. Die Retter weisen darauf hin, dass die kleinen Hunde Zeit brauchen, um sich von dem Erlebten zu erholen. Glücklicherweise sind sie bei guter Gesundheit und freuen sich über ihre Befreiung aus der Hölle. Wir wünschen ihnen für ihre Zukunft nur das Allerbeste. 

Übersetzt von Wamiz FR
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