Es ist ein Notruf, wie ihn die Tierschützer oft erhalten. Die Organisation Humane Society of Northwest Louisiana wird zu einem lebensbedrohlichen Fall gerufen, wie die Website The Dodo berichtet.
Der Notfall betrifft die kleine Hündin Dobby. Sie liegt in einem Pappkarton, den Unbekannte anonym vor einer Tür abstellen.
Als die Helfer den Karton öffnen, finden sie einen bis auf die Knochen abgemagerten Welpen. Das Tier ist völlig kraftlos und kann nicht einmal den Kopf heben. Sein Zustand ist so verzweifelt, dass die Retter glauben, er würde bald sterben.
Dobby ist erst wenige Wochen alt. Sie ist extrem dehydriert und leidet an einer schweren Hautinfektion.
Ein erbitterter Kampf ums Leben
Dobby kommt sofort auf die Intensivstation. Sie erhält Flüssigkeit, Antibiotika und vor allem ständige Aufmerksamkeit. Das Team des örtlichen Tierheims wechselt sich Tag und Nacht ab, um sie mit einer Spritze zu füttern und warm zu halten.
In den ersten 48 Stunden bleibt die Prognose düster. Doch ein kleines Zeichen gibt wieder Hoffnung: Dobby wedelt leicht mit dem Schwanz, als eine der Helferinnen sich nähert, um mit ihr zu sprechen. Das ist das Signal, dass die kleine Hündin nicht aufgeben will.
Gegen jede Erwartung beginnt die Behandlung zu wirken. Nach wenigen Tagen kann Dobby wieder auf ihren Beinen stehen. Innerhalb von zwei Wochen wächst ihr Fell auf der wunden Haut nach und ihr Blick wird wieder lebendig.
Ein neues Leben für Dobby
Heute ist Dobby bei einer Pflegefamilie untergebracht. Dort erholt sie sich in aller Ruhe und wartet auf ihr endgültiges Zuhause.