Für Ash, eine Hundehalterin aus den USA, bricht Panik aus, als sie nach Hause kommt. Ihr Hund kann nicht mehr geradeaus laufen. Er kann sich nicht mehr richtig hinsetzen und uriniert unkontrolliert. Die Frau versteht nicht, was mit ihrem Vierbeiner los ist.
Ash berichtet von der Szene auf ihrem Threads-Account @ashtablunt. Sie schreibt, dass sie ihren Hund sofort in eine Tiernotklinik bringt. Sie hat „absolut keine Ahnung“, was diesen Zustand auslöst.
Ein Notfall… mit einer völlig unerwarteten Ursache
Nach mehreren Untersuchungen und einer Rechnung von rund 900 US-Dollar steht die Diagnose fest: Der Hund hat Cannabis zu sich genommen. Genauer gesagt, hat er es geschafft, mit Marihuana versetzte Leckerlis zu fressen. Die Gesamtmenge wird auf 500 Milligramm geschätzt.
In einem Kommentar betont Ash, dass ihr Hund normalerweise nie an Dingen kaut oder etwas stiehlt. Das macht den Vorfall für sie noch unverständlicher.
Glücklicherweise beruhigt der Tierarzt die Halterin schnell. Dem Hund wird es wieder gut gehen. Er wird für mehrere Stunden an einen Tropf gehängt und erhält intravenös Lipide. Diese Behandlung wird häufig bei Vergiftungen eingesetzt.
Ein immer häufigeres Phänomen bei Hunden
Ashs Beitrag löst schnell viele Reaktionen aus. Innerhalb weniger Tage erhält ihr Post über 11.000 „Gefällt mir“-Angaben, 2.200 Kommentare und 1.000 Teilungen. Viele andere Hundehalter teilen ähnliche Erfahrungen und helfen so, die Situation zu entschärfen.
Einige von ihnen berichten, dass sie ebenfalls in Panik gerieten, bevor sie die Ursache entdeckten. Ihre Hunde hatten auch Cannabis gefressen. Eine auf Notfälle spezialisierte tiermedizinische Fachangestellte bestätigt, dass solche Fälle extrem häufig sind. In manchen Kliniken werden sie sogar als „Pot Dog“ bezeichnet.