Temperaturen über 30 Grad und Sonne satt: Der diesjährige sorgt bei allen Sonnenanbetern für echte Begeisterung. Allerdings bekommt nicht allen die Hitze so gut. Für unsere Hunde droht sogar die Gefahr einer Überhitzung.
In so einem Fall ist schnelle Hilfe wichtig. Allerdings kann man dem Tier mehr schaden als nützen, wenn man nicht genau weiß, wie man einen Hund richtig abkühlt. Schlimmstenfalls erleidet der Vierbeiner dadurch sogar einen langsamen und sehr schmerzhaften Tod.
Auf keinen Fall Eiswasser!
Erleidet ein Hund einen Hitzschlag, so neigen viele Menschen dazu, ihn so schnell wie möglich herunterzukühlen. Etwa indem sie ihm kaltes oder sogar eiskaltes Wasser zu trinken zu geben oder ihm ein kaltes Handtuch auf den Rücken legen oder ihn sogar mit kaltem Wasser übergießen. Doch das ist genau falsch und sollte unbedingt vermieden werden.
Durch die plötzliche Kälte kommt es zu einer Kontraktion der Venen. In Kombination mit einer hohen Außentemperatur führt dies dazu, dass das Blut dicker und zäher wird und schlechter fließt.
Dadurch wird das Herz nicht mehr mit Blut versorgt und kann somit auch keinen Sauerstoff mehr zu den Organen transportieren. Dies kann leider zum Tod des Hundes führen.
Den Körper besser allmählich abkühlen
Es empfiehlt sich daher, einem überhitzten Hund zunächst lauwarmes Wasser zu trinken zu geben.
Anschließend sollten seine Fußsohlen, der Brustkorb sowie der Unterbauch mit einem feuchten Handtuch gekühlt werden. Anschließend legt man den Hund auf ein feuchtes Handtuch im Schatten.
Das Herbeirufen eines Tierarztes sollte in einem solchen Fall obligatorisch sein, damit er den Gesundheitszustand des Hundes überwacht.