Legt sich Martin Rütter (52) da gerade mit den Falschen an? Dass er gerne mal klare Ansagen ohne Rücksicht auf Verluste macht, ist bekannt, aber dieses Mal schießt er ausgerechnet in Richtung der deutschen Tierschutzvereine!
Ziel seiner Attacke sind zwei sehr weit verbreitete Grundsätze bei der Vergabe von Hunden aus dem Tierschutz. Rütters Meinung dazu lautet: „Das ist doch total bescheuert.“ Und er fordert. „Da finde ich müssen die Tierschutzvereine umdenken.“
Rütter kritisiert Tierschützer
Anlass für diese deutliche Attacke ist eine Hörerfrage, die Martin Rütter in der am 4. Mai 2023 online gestellten Folge seines Podcasts „Tierisch menschlich“. Was ist das perfekte Zuhause für einen Hund, möchte eine Hörerin wissen. Die Antwort des Hundetrainers kommt wie aus der Pistole geschossen: Zeit.
Und damit steht Rütter in klarem Gegensatz zu vielen Tierschutzvereinen und Tierschützern. Denn dort werde bei der Vergabe noch immer viel zu viel Wert auf ein großes Haus oder einen großen Garten gelegt, wie er betont.
Die eigene Erfahrung des Hundeprofis aus Studentenzeit: „16 Quadratmeter und zwei Hunde hat wunderbar funktioniert, weil wir den ganzen Tag mit den Hunden auf Achse waren.“
Er bricht eine Lanze für ältere Menschen
Und da dem 52-Jährigen Zeit der viel wichtigere Faktor für eine gute Hundehaltung ist, kritisiert er nahtlos einen weiteren Adoptions-Grundsatz, der immer wieder für Ärger sorgt: keine Tierschutzhunde für ältere Menschen.
„Warum soll nicht ein siebzigjähriger Mensch, der noch proper und gut unterwegs ist, einen Hund bekommen?“, bringt Martin Rütter die Sache auf den Punkt.
Und selbst bei noch Älteren sei die Anschaffung seiner Ansicht nach noch ok, wenn die spätere Übernahme geregelt ist und ein geeigneter Vierbeiner angeschafft wird.