Schwanzamputation

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Hallo zusammen,

meine Katze Oria kam letzten Donnerstag, den 10. Juni, mit einer blutigen Schwanzspitze nach Hause. Man hat von außen kaum was gesehen und sie ließ sich absolut nicht anfassen, also bin ich mit ihr direkt als Notfall zum Tierarzt. Unter Narkose hat sich dann rausgestellt, dass der obere Teil vom Schwanz schwer verletzt war (eine große Wunde), wohl weil eine Tür zugeknallt oder ein Auto drübergerollt ist... Der Tierarzt meinte dann, dass wegen der Schwere der Verletzung eine Amputation (Caudektomie) nötig ist. Also gab's Trichter + Antibiotika + Schmerzmittel für 10 Tage. Nach 6-7 Tagen ging es Oria aber immer schlechter (sie lag nur noch apathisch rum, hat nichts gefressen oder getrunken), also sind wir wieder zum Tierarzt. Es kam raus, dass das Gewebe noch viel weiter unten geschädigt war und der Schwanz anfing abzusterben... also nochmal OP, und diesmal wurde er noch viel weiter unten abgenommen (sie hat jetzt weniger als die Hälfte vom Schwanz übrig). Wir sind jetzt 5 Tage nach der OP, Oria frisst und trinkt zwar wieder gut, aber sie geht ständig an ihren Verband, trotz Trichter... es hat schon wieder angefangen zu bluten und zu nässen...

Ich hoffe echt, dass die zweite OP jetzt gereicht hat und die Nekrose nicht noch weiter gewandert ist... ich bringe sie gleich nochmal zur Kontrolle... ich bin langsam echt verzweifelt, meine Maus so zu sehen. Vor allem, weil sie eigentlich eine totale Draußen-Katze ist. Jetzt ist sie seit 15 Tagen drin und ich merke richtig, wie sie neben den Schmerzen auch total frustriert ist, weil sie nicht raus darf.

Hat jemand von euch sowas schon mal erlebt? Mehrfache Amputationen? 😔

Danke euch vielmals!

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6 Antworten
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    Der Tierarzt meint, dass es so 6 bis 8 Monate dauern wird, bis das Fell nachgewachsen ist. Bis dahin trägt der Kater eine Halskrause mit einem Plastikgitter, damit es nicht zu schwer wird, und über dem Gitter ist ein Stoff mit einem Loch in der Mitte, damit er atmen und sehen kann. Das Ganze ist an der Krause festgeklebt. Ohne den Stoff sieht er nämlich seinen Schwanz oder kriegt ihn sogar durch das Gitter gefummelt, um reinzubeißen. Und sobald wir die Krause abnehmen, will er sich sofort wieder in den Schwanz beißen. Wir sind da echt noch nicht über den Berg...

    Hallo, wie geht’s deiner Katze? Hat es sich schon gebessert?

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    Hallo,

    danke für deine Antwort. Ich hoffe, dass bei deinem Kleinen bald alles wieder gut wird... wie geht es ihm denn? Kommt er denn damit klar, nicht raus zu dürfen und die Halskrause zu tragen? Rät dir der Tierarzt dazu, zu warten, bis das Fell wieder komplett nachgewachsen ist? Von ganzem Herzen alles Gute und viel Kraft für euch.

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    Der Tierarzt meint, dass es wohl so 6 bis 8 Monate dauern wird, bis das Fell wieder nachgewachsen ist. In der Zwischenzeit trägt der Kater eine Halskrause mit so einem Plastikgitter, damit das Ganze nicht zu schwer ist. Über dem Gitter haben wir noch einen Stoff mit einem Loch in der Mitte festgemacht, damit er atmen und gucken kann. Das Ganze ist am Trichter festgetaped. Ohne den Stoff sieht er nämlich sonst seinen Schwanz oder schafft es sogar, ihn durch das Gitter zu fummeln, um reinzubeißen. Und sobald wir das Teil abnehmen, will er sich sofort wieder in den Schwanz beißen.

    Das wird wohl noch eine echt lange Geschichte...

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    Hallo zusammen,

    meinem Kater musste der Schwanz amputiert werden, nachdem er ihn sich in der Katzenklappe eingeklemmt hatte...

    Er hat dann so lange daran herumgebissen, bis man den Knochen sah, weil es ihn wohl total genervt hat. Wir sind dann sofort zum Tierarzt, der das entzündete Stück vom Schwanz abgenommen hat.

    Momentan gibt es aber einige Probleme:

    - Die Tierärztin hat für die OP einen Teil des Schwanzes rasiert und das Fell wächst extrem langsam nach. Nach zweieinhalb Wochen sieht man fast gar nichts. Ich schätze, das wird noch Monate dauern.

    - Sobald er seinen rasierten Schwanz sieht, rennt er panisch weg oder versucht, ihn zu attackieren. Die Fäden der Amputation wurden nach 15 Tagen gezogen, aber gestern hat er sich die Wunde durch Beißen schon wieder aufgerissen.

    - Den Schwanz zu verbinden ist unmöglich: Die Wunde muss an der Luft heilen, selbsthaftende Verbände halten nicht und Elastoplast würde die Haare ausreißen, was für ihn total schmerzhaft wäre.

    - Wie soll man bitte arbeiten gehen, wenn man sein Tier 24 Stunden am Tag überwachen muss? Die Trichter bringen nämlich überhaupt nichts. Wir haben schon eine Nummer größer gekauft, weil der kleine nicht gereicht hat und er trotzdem an den Schwanz kam. Aber selbst mit dem 15-cm-Trichter schafft er es immer noch, dranzukommen.

    Nachdem er sich gebissen hat, habe ich einen Maulkorb für Chihuahuas gekauft und ihn kleiner genäht, weil er für eine Katze zu groß war. Ich kann euch davon aber nur abraten: Nach 3 Stunden ist er völlig durchgedreht (er hatte Maulkorb + Trichter an) und wir hatten echt Angst, dass er davon ein Trauma davonträgt.

    Morgen versuche ich meine letzte Geheimwaffe: Ich bastel ein Gitter an den Trichter, sodass er zwar atmen, aber sich nicht mehr beißen kann. Ich nehme dafür so eine Art Maschendraht aus dem Garten und tackere ihn am Trichter fest.

    Seit drei Wochen mache ich hier echt die Hölle durch und bin quasi ein Gefangener meines eigenen Haustiers – aber am meisten leidet natürlich er!

    Ich denke, die Heilung wird noch einige Monate dauern. Ich hoffe, dass diese Infos dem einen oder anderen von euch weiterhelfen.

    Ps: Die Firma hat zugestimmt, mir die Katzenklappe zu erstatten, aber für die Tierarztkosten (bisher circa 300 €) wollen sie momentan noch nicht aufkommen.

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    Danke euch. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Nekrose nach dieser zweiten OP aufhört und nicht noch auf das Gewebe weiter unten übergreift…

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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    die Katzen von zwei meiner Freunde hatten auch schon genau diese OP und haben sich super davon erholt.

    Diese Eingriffe haben zum Glück auch echt gute Erfolgsquoten.

    Schönen Tag dir noch,

    Alice

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