Rassekatze, nicht für draußen gemacht?

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Hallo zusammen!

Ich wurde von einer Heilige-Birma-Züchterin ziemlich dumm angemacht. Sie war echt heftig und meinte, dass diese Katzen absolut nicht für draußen geeignet sind, weil sie zu empfindlich wären und mit den Gefahren dort überhaupt nicht klarkommen würden – ganz anders als eine normale Hauskatze. Im Grunde meinte sie, eine Birma rauszulassen wäre fast wie ein Todesurteil, weil sie von Bäumen fallen, überfahren werden, von anderen Tieren angegriffen werden oder was Giftiges fressen würden, etc...

Ich hab meinen Birma-Kater jetzt seit 18 Monaten und hab ihn ganz langsam an den Freigang gewöhnt. Er ist gechippt und kastriert und darf jetzt tagsüber raus, wie er will (nachts aber nie).

Stimmt schon, er ist ein bisschen tollpatschig und nicht gerade der geborene Jäger... Heuschrecken mag er lieber als Mäuse oder Vögel. Er klettert auf Bäume und kommt zwar schwerer wieder runter, aber am Ende schafft er es immer und ist noch nie runtergefallen. Also klar, er ist schon etwas „patschiger“ als eine normale Katze. Aber er liebt es draußen total, ich dachte echt nicht, dass das ein echtes Risiko ist! Ihn rauszulassen war für mich eigentlich nie eine Frage. Ich wohne in einem winzigen Häuschen von 35 m² mitten auf dem Land, hab einen riesigen Garten mit Feldern drumherum und keine Straße in der Nähe. Es wäre also echt schade, ihn einzusperren. Zumal er sich eh nie weit entfernt... höchstens mal bis zum Nachbarfeld, und auch nur, wenn er sich richtig sicher fühlt!

Aber was sie gesagt hat, hat mich jetzt total verunsichert. Ich bin viel unruhiger, wenn ich ihn draußen lasse, während ich zur Arbeit fahre, und denke ständig, dass er irgendwo runterfällt oder sich was bricht, wenn ich nicht da bin. Andererseits kann ich ihn jetzt schlecht wieder einsperren, wo er den Freigang kennt und sein Revier hat. Das wäre doch grausam.

Was meint ihr dazu? Lasst ihr eure Katzen raus, die angeblich „nicht für draußen gemacht“ sind? Sollte ich ihn wieder drin lassen?

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7 Antworten
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    Hallo, ich bin auch gerade ein bisschen ratlos, weil mein Birma-Perser-Mix erst 8 Monate alt ist. Im Moment ist er im Garten entweder an der Leine oder er darf nur raus, wenn wir ihn direkt beaufsichtigen können. Es ist echt schwer, sie im Haus einzusperren, wenn man in einem Haus wohnt. Ich habe aber total Angst, dass er überfahren wird oder ein Hund ihn erwischt. Er ist an einer langen Schleppleine im Garten unterwegs, aber ich merke richtig, dass er eigentlich aus dem Garten raus will. Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, weil ich ja einfach nur will, dass er glücklich ist...

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    Hallo zusammen, ich habe leider eine traurige Erfahrung mit meiner Heiligen Birma gemacht, die – ich muss es gestehen – extrem sorglos war (liegt das an der Rasse oder nur an meiner Kleinen? Ich weiß es nicht). Fakt ist, dass sie im Alter von nur 2 Jahren vom Hund eines Nachbarn getötet wurde... ein echtes Drama. Falls ich euch einen Rat geben darf: Lasst eure Heilige Birma nicht ohne Aufsicht nach draußen (oder nur in einen wirklich gesicherten Bereich). Ich glaube, das sind sehr gutgläubige Katzen, die denken, dass jeder nett ist. Das ist nur meine Meinung nach dieser tragischen Erfahrung. Aber heute bin ich einfach nur am Boden zerstört vor Trauer.
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    Die Risiken, wenn man seine Katze komplett draußen rumlaufen lässt, sind enorm. Die Lebenserwartung eines Freigängers liegt im Schnitt bei nur 5 Jahren, während Wohnungskatzen 15 Jahre und älter werden können.

    Da muss ich wohl Ausnahme-Katzen haben: Zwei sind mit 15 gestorben (eine davon an einem Schlaganfall) und meine dritte ist mit 17 immer noch topfit und chillt im Garten in der Sonne.

    Ansonsten, nur mal so zur Info, mich würde echt interessieren, wie das diejenigen machen, die behaupten, einen Garten zu haben, aus dem die Katzen nicht abhauen können. Unsere klettern sogar auf Mauern und das Garagendach in 2 m Höhe... Und selbst wenn der Garten komplett eingezäunt ist, hat man ja nicht überall glatte 2m-Wände 😊

    (ps: Ich muss zugeben, dass ich die Frage eher für robustere Rassen wie Sibirer im Kopf hatte, mit Perserkatzen kenne ich mich nicht aus)

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    Ansonsten, um mal auf deine eigentliche Frage zu antworten: Die Heilige Birma ist tatsächlich keine Rasse, die auf Robustheit oder ihren Jagdtrieb hin gezüchtet wurde. Ursprünglich sind das eher so „Schmuckkatzen“, ein bisschen wie die Perser. Das sind Rassen, die in der freien Natur nicht lange überleben würden – einerseits wegen der regelmäßigen Pflege, die sie brauchen, und andererseits wegen ihres Charakters. Die sind absolut keine geborenen Jäger oder Kletterkünstler. Das sind eher gemütliche Couch-Potatoes, die höchstens mal eine Pappmaus jagen ^^

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    Jede Katze passt sich an ihre Umgebung an. Wenn sie das Draußen nie kennengelernt hat, wird sie es auch nicht vermissen.

    Man muss echt aufhören zu behaupten, dass Wohnungskatzen unglücklich sind, nur weil sie den ganzen Tag aus dem Fenster starren. Das stimmt einfach nicht. Für die ist das wie Fernsehen, die finden das spannend zu beobachten, was draußen so abgeht. Sie drinnen zu behalten ist absolut nicht grausam, wenn es der einzige Weg ist, für ihre Sicherheit zu sorgen. Denen geht's deswegen nicht schlechter.

    Nur weil ein Hund die ganze Zeit nach draußen starrt, lassen wir ihn ja auch nicht einfach alleine rumstreunen – warum sollte man das also bei einer Katze machen?

    Ich hab nichts dagegen, seine Katze rauszulassen, solange das in einem gesicherten Bereich passiert, wo sie nicht abhauen kann, überfahren wird, an fiese Nachbarn gerät, von einem Hund gebissen wird und was sonst noch alles passieren kann.

    Ich habe selbst zwei Maine Coons, die raus dürfen, aber nur in meinen ausbruchsicheren Garten und nur, wenn ich auch da bin (auch wenn ich sie jetzt nicht jede Sekunde beäuge). Die können da nicht ständig rein und raus, sondern nur, wenn ich das entscheide. Und die sind absolut nicht unglücklich, wenn ich sie mal ein paar Tage gar nicht rauslasse.

    Das Risiko, seine Katze komplett frei laufen zu lassen, ist einfach riesig. Die Lebenserwartung von Freigängern liegt im Schnitt bei 5 Jahren, während eine Wohnungskatze locker 15 Jahre oder älter werden kann. Am Ende muss das jeder selbst wissen, aber du darfst dann halt kein Mitleid erwarten, wenn doch mal was passiert, nur weil du sie Risiken hast eingehen lassen, die man hätte vermeiden können.

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    Eine Katze, egal welche, ist einfach dafür gemacht, draußen an der frischen Luft zu sein.

    Als ich jünger war, hatte ich einen Kater, der war ständig draußen. Einmal kam er mit einem gebrochenen Bein nach Hause – wir vermuten, dass ihm das jemand mit einer Schaufel verpasst hat (direkt nebenan war eine Baustelle mit zwei Typen, die nicht besonders helle und sogar ziemlich aggressiv waren). Irgendwann ist er dann an Leukose gestorben... war wohl eine Katzenbegegnung, die böse ausging.

    Heute habe ich drei Wohnungskatzen und es bricht mir echt das Herz, dass sie nicht wissen, wie toll es ist, sich im Gras zu wälzen oder mal was anderes zu jagen als nur Fliegen. Ich bin deswegen auch gerade auf der Suche nach einer neuen Wohnung mit einem kleinen Garten für die drei.

    Sie nur einzusperren finde ich (persönlich) grausam, aber sie einfach so draußen rumlaufen zu lassen, ist eben auch riskant.

    Vielleicht gibt’s ja einen Kompromiss?

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    Ich persönlich lass meine Katzen raus, wenn die Straße nicht zu stark befahren ist. Natürlich gibt es Gefahren: Füchse, andere Wildkatzen, Sachen, die nicht unbedingt gesund zum Fressen sind...

    Eine normale Hauskatze ist agiler, wenn sie schon früh nach draußen gekommen ist. Ich denke, du kannst sie rauslassen, aber es gibt eben trotzdem Risiken. Wir haben uns damals entschieden, unsere beiden rauszulassen.

    In den letzten 6 Jahren:

    - Die erste (Moumoux, 7 Jahre alt) hatte oft Probleme (kahle Stellen im Fell, Milben, Humpeln...) und ist leider verschwunden, wahrscheinlich von einem Jäger getötet oder von einem Fuchs geholt.

    - Die zweite (Kalie, 9 Jahre alt) hatte nie Probleme. (Wenn ich nie sage, meine ich wirklich nie, außer Zecken, Flöhen und Würmern, aber das kann man ja behandeln.)

    Fazit: Wenn du sie nicht mehr rauslässt, wird das am Anfang echt hart und sie wird nicht viel von der „Wildnis“ kennenlernen, aber ihre Überlebenschancen sind einfach höher, als wenn du sie rauslässt.

    Wie ich schon sagte, Moumoux wurde nur 7 Jahre alt und hatte einige Probleme, während Kalie schon über 9 Jahre alt ist, und das ganz ohne Probleme.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Viel Glück bei deiner Entscheidung ^^

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