Wann soll ich die Leiden meines Katers beenden?
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Das tut mir echt leid zu hören. Schmerzen sind meistens das, was die Frage nach dem Abschied aufwirft, vor allem weil wir ja wissen, dass Tiere sich nicht wirklich beschweren.
Ich weiß, dass man sich in solchen Momenten total verloren und leer fühlt. Ich will dich nicht noch mehr verunsichern, deshalb sag ich's nochmal: Nur dein Tierarzt kann dir die genaue Situation erklären, aber manchmal muss man ihn echt dazu bringen, mal Tacheles zu reden.
Frag ihn, ob deine Katze wirklich leidet oder ob er „nur“ durcheinander ist, weil er merkt, dass nichts mehr so ist wie früher. Frag ihn auch, wie es abläuft, wenn du das Schicksal entscheiden lässt: Wird Garfield einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen (ein friedlicher Tod) oder wird es im Gegenteil ein schweres Ende? ...
Wie lange noch? (Das ist eine schwere Frage für ihn, aber vielleicht kann er einschätzen, wie sehr sich Garfields Zustand seit dem letzten Mal verschlechtert hat?)
Ich hatte irgendwo „Glück“, dass ich noch nie in deiner Situation war. Meine Begleiter sind alle ganz plötzlich von mir gegangen und haben mich vor vollendete Tatsachen gestellt. Das ist am Ende irgendwie leichter zu verkraften, weil man nichts mehr tun oder entscheiden kann.
Ich glaube, in deinem Fall ist man trotz aller Ratschläge der Welt am Ende doch allein damit, die Entscheidung zu treffen und zu tragen. Deshalb sage ich dir: Deine Entscheidung – egal ob sofort oder erst später, wenn es die Situation zulässt – wird auf jeden Fall die richtige sein.
Ich werde heute Vormittag an dich denken und hoffe, dass du beruhigende Neuigkeiten bekommst und dass dem kleinen Garfield noch eine SCHÖNE Zeit bleibt.
Was den letzten Moment angeht: Ich weiß, dass da jeder anders tickt, aber da ich es vor Kurzem selbst erlebt habe (zwar keine Einschläferung, aber trotzdem ein „friedliches“ Gehen), hätte ich in diesem Moment nirgendwo anders sein können.
Einschläfern ist ein schöner Tod, wenn man das so sagen kann. Man macht es ja, um ihm einen schlimmeren Tod zu ersparen, und für mich ist das einer der größten Liebesbeweise überhaupt. Ich finde, auch wenn deine Freundin DICH in diesem schweren Moment begleitet, wäre es besser, wenn du dabei bist – natürlich für deine Katze, aber auch für dich selbst. Sonst fragst du dich vielleicht noch ewig, ob du die richtige Entscheidung getroffen hast. Aber mach es so, wie du es für richtig hältst, jeder ist da anders. 🙄
Viel Kraft dir erst mal.
Hallo zusammen,
ich melde mich nach 3 Wochen mal wieder bei euch.
Mittlerweile steht die Diagnose fest: Herzinsuffizienz.
Ich bin im letzten Monat durch ein absolutes Wechselbad der Gefühle gegangen, erst Hoffnung und dann wieder diese tiefe Traurigkeit...
Bisher hatte ich nicht das Gefühl, dass Garfield leidet, aber mittlerweile glaube ich es leider doch.
Er sucht sofort meinen Schoß, sobald ich mich hinsetze, bewegt sich kaum noch, frisst fast gar nichts mehr und was am schlimmsten ist: Er schnurrt fast gar nicht mehr...
Ich weiß, dass ich ihn gehen lassen muss und nicht egoistisch sein darf, aber es tut so weh, Abschied zu nehmen, es zerreißt mir das Herz.
Ich weiß, dass ich es nicht schaffen werde, ihn selbst zu begleiten... eine Freundin hat sich aber bereit erklärt, mit ihm zu gehen, damit er in seinen letzten Augenblicken nicht alleine ist.
Das sind die neuesten Infos von uns.
Ich werde heute Vormittag beim Tierarzt anrufen, um alles zu besprechen.
Hi nochmal,
danke für das Update. Die Herzhypertrophie verschafft ihm noch eine schöne Zeit, und das anscheinend ohne Schmerzen. Manche Katzen sprechen echt gut auf die Behandlung an und leben noch viele Jahre. Und falls er irgendwann mal an einem Herzstillstand sterben sollte, geht das ganz schnell und ohne Qualen – das ist immerhin ein kleiner Trost. Genießt bis dahin die gemeinsame Zeit.
Guten Abend,
ich wollte euch mal ein Update zu Garfield geben, nach seinem Ultraschall am Mittwoch: Diagnose Herzhypertrophie.
Er bekommt jetzt morgens und abends Entwässerungsmittel und ich merke richtig, dass es ihm besser geht.
Er fängt wieder an, überall rumzuspringen, frisst, läuft die Treppen hoch und macht wieder Blödsinn... er ist total verschmust..
Ich weiß, dass die Krankheit nicht heilbar ist und er wohl irgendwann an Herzversagen sterben wird, aber ihn so zu sehen, tut mir einfach gerade total gut.
Das sind die neuesten Infos von uns.
Anscheinend geht es hier echt einigen so... es ist so verdammt schwer, sie gehen zu lassen. Ich glaube, das ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt... aber sie leiden zu sehen, ist einfach unmöglich 😔
Ich kann dich so gut verstehen. Anfang August sah mein Salem mit seinen 13 Jahren noch topfit aus... Zwei Wochen später ist mir aufgefallen, dass er so schnell atmet. Ich bin dann mit ihm zum Tierarzt, Diagnose: Lungenentzündung, Wasser in der Lunge. Er hat Medikamente bekommen, Cortison, Entwässerungsmittel und Antibiotika. Nach sechs Tagen Behandlung wurde sein Zustand aber immer schlimmer... Bei jedem Atemzug hat sich sein Brustkorb extrem geweitet und sein Hinterteil hat sich so zusammengezogen... er war total apathisch. Weil mein Tierarzt im Urlaub war, bin ich zu einem zweiten Tierarzt gegangen. Der hat ein Röntgenbild gemacht und mir gesagt, dass das gar nicht gut aussieht... das Herz schien verschoben zu sein, die Luftröhre auch. Er hatte immer noch die Flüssigkeit in der Lunge und überall Entzündungen. Er hat dann einen Tumor vermutet und die Cortison-Dosis nochmal richtig erhöht. Drei Tage später hat mein Kater bei jedem Atemzug noch mehr gekämpft. Sein ganzer Körper hat gebebt. Er hat den Kopf so nach vorne gestreckt und sich total angestrengt. Die Nasenlöcher waren weit aufgerissen, das Maul halb offen. Ich habe den Tierarzt dann gefragt, ob es noch Hoffnung gibt, dass er wieder gesund wird, besser atmen kann und noch ein schönes Leben hat. Er sagte nein. Ich meinte dann, dass wir es in diesem Fall beenden. Es hat mir so wehgetan, ihn so leiden zu sehen. Zu allem Überfluss war er nur noch Haut und Knochen. Am 23. August wurde er dann eingeschläfert. Er fehlt mir schrecklich, aber ich weiß, dass es ihm jetzt besser geht, dort wo er ist...
Ich verstehe dich total, meine ist auch erst vor ein paar Tagen gegangen und ich bin untröstlich. Aber ich wollte ihr nicht noch mal eine Punktion zumuten, mit 48 Stunden Klinikaufenthalt... nur damit es eine Woche später wieder von vorne losgeht... und ich konnte sie einfach nicht so lassen. In meinem Fall waren es Tumore, die das ausgelöst haben, aber ich weiß, dass es bei Herzproblemen echt klappen kann, wenn man die Ursache behandelt. Das bedeutet aber natürlich wieder mehr Untersuchungen, dein Tierarzt wird dich da am besten beraten.
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