Urethrostomie für mein Katerchen (Erfahrungen gesucht?)

C
Coconuttmilou Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
Melden

Hallo zusammen.

Die ganze Geschichte fing einen Monat nach meinem ersten Umzug an. Nach dem Tierarztbesuch sind wir mit einer Woche Behandlung und Tipps wie "Stress vermeiden" und "Futterumstellung" (damals noch Friskies) nach Hause. Ich bin dann auf Ultima-Trockenfutter umgestiegen, hab keine Möbel mehr verrückt und alles war erst mal super.

Ende Juli fand ich ihn dann plötzlich völlig apathisch auf meiner Badematte, er hat auf gar nichts mehr reagiert. Also hab ich den Notdienst angerufen, die meinten: Blasenentzündung und er ist komplett verstopft. Er wurde dann unter Narkose gesetzt und hat für drei Tage einen Katheter bekommen. Die Praxis rief mich dann an, dass es ihm besser geht und ich ihn wieder abholen kann.

Ich erspar euch die Details, aber wir haben dann einen Monat lang nur zwischen Notfalltierarzt, Kathetern und Spritzen jongliert. Ende August bekam er dann Spasmoglucinol und Topalgic gegen die Schmerzen und Krämpfe, und der Tierarzt hat mir zu Urinary-Futter geraten.

Einen Monat lang war dann auch wieder alles okay. Ende September/Anfang Oktober hab ich dann wieder Ultima geholt, ohne zu ahnen, dass das einen Unterschied macht. Tja, Pustekuchen. Wieder ab zum Notdienst, weil der Kleine nur noch verkrampft auf seinem Klo hockte. Er musste dableiben und am nächsten Tag hieß es, sie konnten keinen Katheter legen, weil der Penis zu stark angeschwollen war. Sie mussten die Blase punktieren, um sie zu leeren. Am nächsten Tag durfte er heim und... zwei Tage später wieder zum Tierarzt für eine Entzündungshemmer-Spritze, weil alles so gereizt war und er vor Schmerzen nicht pinkeln konnte.

Heute hab ich mir bei einem zweiten Tierarzt eine Zweitmeinung geholt. Sie hat wieder die OP angesprochen, die eigentlich jedes Mal schon erwähnt wurde. Momentan bekommt er Entzündungshemmer und Urinary-Futter, um zu sehen, ob wir die OP vielleicht doch noch irgendwie vermeiden können.

Ich hab jetzt ein paar Erfahrungsberichte gelesen und bin echt panisch, weil oft von OP nach OP die Rede ist, weil die Öffnung wieder zuwächst oder sich die Wunde entzündet. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll... Ich will nicht, dass mein Schatz leidet, aber die Heilungschancen stehen wohl 50/50 und die Zeit nach der OP soll wohl extrem heftig sein.

Habt ihr Erfahrungen damit oder eine Meinung zu der Sache?

Vielen Dank schon mal fürs Lesen und eure Antworten.

Übersetzt Französisch
icon info

Die Inhalte des Forums werden teilweise aus anderen Sprachen übersetzt, und Beiträge können Länder mit unterschiedlichen Tierschutzgesetzen betreffen. Informieren Sie sich daher gründlich, bevor Sie Entscheidungen treffen.

Da das Forum automatisch von einer KI übersetzt wird, können die Übersetzungen Fehler enthalten.

Editor wird geladen

Schreibe deine Nachricht und lade anschließend, wenn du möchtest, ein Foto hoch. Wir bitten dich, im Austausch höflich zu bleiben.

Ihr Beitrag wird für alle Mitglieder des internationalen Wamiz-Forums sichtbar sein.

7 Antworten
Sortieren nach:
  • M
    Melina_fr Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden
    Hallo! Ich hab da ein Problem mit meinem Kater, für das ich keine Erklärung habe. Ich hab zwar den Tierarzt gefragt, aber ich bin immer noch total beunruhigt. Seit mein Kater (Nounours) auf der Welt ist, hat er ständig Blasenentzündungen, obwohl er spezielles Urinary-Futter bekommt (Trockenfutter und Gelee). Im November fingen die Probleme richtig an. Er konnte kaum Pipi machen, aber es war kein Blut im Urin, nur eine Blockade. Der Tierarzt hat ihm Medis verschrieben, was erst mal geholfen hat, aber im Dezember ging es wieder von vorne los – wieder ein Verschluss und wieder Medikamente. Am 9. Februar hab ich dann gemerkt, dass es ihm richtig dreckig ging, gar nicht wie sonst. Also bin ich mit ihm in den Notdienst. Die Tierklinik ist so 45 Minuten weg von mir, aber die sind auf große OPs spezialisiert und haben die nötige Ausstattung für schwere Fälle. Meine Tierärztin hier auf dem Land hat mir auch dazu geraten, es gab eigentlich keine andere Wahl. Sie haben ihn 144 Stunden dabehalten. Er hatte erst 48h einen Katheter, aber als sie ihn rausgenommen haben, konnte er immer noch nicht pinkeln. Also nochmal 48h Katheter... hat alles nichts gebracht. Am Ende gab es eine Urethrostomie-OP für meinen Nounours. Es ging nicht anders, und für meinen Schatz würde ich eh alles tun. Er wurde am 15. Februar operiert und Gott sei Dank ist alles gut gegangen, obwohl ich mega Angst hatte, weil er ein Herzgeräusch hat. Am Mittwoch den 17. konnte ich ihn abholen. Da schien alles super: Er war verschmust, hat gut gefressen, normal Pipi gemacht und der Kot war nur ein bisschen weich, also nichts Schlimmes. Am nächsten Tag ging es dann aber wieder los: Er konnte nicht normal pinkeln, nur ein paar Tropfen Blut im Urin und kaum Kotabsatz. Ich bin dann sofort wieder in die Notaufnahme der Klinik, aber die konnten leider keine Urinprobe nehmen und meinten nur, das wäre normal. Ich gebe ihm brav alle Medikamente und kümmere mich um die Wundpflege. Aber heute Morgen als ich aufgewacht bin, hat er auf den Teppich gemacht – wieder nur Blut und nichts im Katzenklo! Ich hab nachgeschaut, ob die Wunde vielleicht aufgegangen ist, aber nein. Er pinkelt trotzdem nur tröpfchenweise und es ist immer Blut dabei. Ich weiß echt nicht mehr weiter! Er wirkt zwar nicht so, als hätte er Schmerzen, eher als wäre es ihm unangenehm. Er frisst ein bisschen, trinkt aber kaum und ist halt müde, was ja normal ist. Ich versuche jetzt mal, ein bisschen Urin in einem Becher aufzufangen, um das meinem Tierarzt hier im Ort zu bringen. Ich mach mir solche Sorgen wegen dem Blut und der Blockade, dabei hat der Chirurg doch gesagt, dass er nach der OP keine Probleme mehr beim Pinkeln haben würde. Hallo, mein Kater wird am Mittwoch operiert und ich hab natürlich totale Angst. Wie geht es deinem Kater seit der OP? Ich hoffe ganz fest auf eine Antwort von dir!
    Übersetzt Französisch
    O
    Onlymiaou Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo! Ich hab da ein Problem mit meinem Kater, für das ich einfach keine Erklärung finde. Ich hab zwar schon den Tierarzt gelöchert, aber so richtig beruhigt bin ich nicht. Seit seiner Geburt hat mein Kater (Nounours) immer wieder Harnwegsinfektionen, obwohl er spezielles Urinary-Futter bekommt (Trockenfutter und Gelee). Im November fingen die Komplikationen an: Er hatte große Probleme beim Pinkeln, aber kein Blut im Urin, sondern einfach eine Blockade. Der Tierarzt hat ihm Medis gegeben, die erst mal geholfen haben, aber im Dezember ging das Ganze wieder von vorne los – wieder eine Blockade und wieder Medikamente. Am 9. Februar hab ich dann gesehen, dass es ihm richtig schlecht ging, er war gar nicht wie sonst. Ich bin dann direkt in die Tierklinik gefahren, die ist zwar 45 Minuten weg, aber die sind auf große OPs spezialisiert und haben alles für schwere Fälle da. Meine Tierärztin hier auf dem Land hat mir das auch geraten, ich hatte also keine andere Wahl. Er musste 144 Stunden dort bleiben. Er hatte erst 48 Stunden einen Katheter, aber als sie es ohne versucht haben, ging wieder nichts. Also nochmal 48 Stunden Katheter, hat aber auch nichts gebracht. Am Ende blieb nur noch die Urethrostomie-OP für meinen Nounours. Ich hatte keine Wahl und für meinen Schatz würde ich alles tun. Die OP war am 15. Februar und Gott sei Dank ist alles gut gelaufen, obwohl ich echt Panik hatte, weil er ein Herzgeräusch hat. Am Mittwoch den 17. konnte ich ihn abholen und es sah alles bestens aus. Er war verschmust, hatte Appetit, Pipi war normal und der Stuhlgang nur ein bisschen weich. Aber am nächsten Tag konnte er dann plötzlich wieder nicht normal pinkeln, nur ein paar Tropfen Blut, und Kot kam auch fast gar nichts. Ich bin dann wieder in die Klinik, wo er operiert wurde, aber die konnten leider keine Urinprobe nehmen und meinten nur, das wäre normal. Ich gebe ihm ganz brav seine Medis und versorge die Wunde so wie besprochen. Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hatte er auf den Teppich gemacht – wieder Blut und im Katzenklo war gar nichts! Ich hab geschaut, ob die Wunde vielleicht offen ist, aber nein. Es kommen immer nur ein paar Tropfen, und immer noch Blut. Ich weiß echt nicht mehr weiter?! Dabei scheint er gar keine Schmerzen zu haben, er wirkt eher genervt. Er frisst ein bisschen, trinkt aber kaum und ist halt müde (ganz normal). Ich versuche jetzt mal, ein bisschen Urin in einem Becher aufzufangen und das meinem Tierarzt hier im Ort zu bringen. Ich mache mir einfach so Sorgen wegen dem Blut und dieser Blockade, wo der Chirurg doch meinte, dass er nach der OP keine Probleme mehr beim Pinkeln haben würde.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    @Pounille,

    deine Katze ist mal wieder ein Paradebeispiel dafür, dass dieses Harnweg-Trockenfutter reine Abzocke ist. Es bringt nichts und dein Schatz muss jetzt für diese Sturheit büßen.

    Lass das Trockenfutter am besten komplett weg. Katzen sind keine Trockenfutter-Fresser, das ist eine Erfindung vom Menschen. Von Natur aus trinken sie extrem wenig, und dieser Flüssigkeitsmangel begünstigt die Bildung von Steinen, was dann zu Reizungen, Infektionen der Harnwege usw. führt...

    Das Problem deiner Katze hält an, weil sie nicht genug trinkt. Und du kannst mir noch so oft erzählen, dass sie oft trinkt oder viel Zeit an ihrem Trinkbrunnen verbringt – ich sag dir, das reicht nicht. Eine Katze, die Trockenfutter bekommt, muss mindestens ein Glas Wasser am Tag trinken (so 150-200 ml), sonst setzt du sie einer Gefahr aus.

    Es gibt da keine Wunder. Unsere Katzen ernähren sich seit Jahrhunderten von Beutetieren, die sie jagen, und auch wenn es simpel klingt: Eine Beute wie ein Vogel oder eine Maus besteht zu mindestens 70 % aus Wasser. Das einzige Industriefutter, das das bieten kann, ist Nassfutter. Und das solltest du ausschließlich füttern. Selbst wenn deine Katze ein Wenigtrinker ist, kommt sie so gar nicht drumherum, ihre tägliche Dosis Flüssigkeit aufzunehmen – ganz einfach beim Fressen.

    Schlag egal welches Medizinbuch auf: Die erste Antwort auf Stein-Probleme ist trinken, trinken, trinken.

    Natürlich ist deine Katze mäkelig, das sind sie alle. Sie wollen nur das fressen, was sie schon immer kennen, und die Trockenfutter-Hersteller wissen das ganz genau und nutzen das schamlos aus. Alles Trockenfutter wird mit Lockstoffen besprüht, die einen Geschmack und vor allem einen Geruch geben, den sie nie ändern, um ihre „Kunden“ bei der Stange zu halten.

    Du musst jetzt mit ein paar Tricks arbeiten, um deine Katze dazu zu bringen, das zu fressen, was du möchtest. Am einfachsten ist es, ein paar Kroketten vom Trockenfutter zu zerreiben und über das Nassfutter zu streuen.

    Ein Produkt wie Fortiflora, was auch ein Probiotikum ist, eignet sich auch hervorragend als Lockstoff. Da reicht es schon, ein bisschen was übers Nassfutter zu geben.

    Geh es am Anfang langsam an und biete ihm 6–7 Mal am Tag kleine Mahlzeiten an, damit er nicht von zu großen Mengen abgeschreckt wird. Nach und nach kannst du dann die Menge an Lockstoffen und auch die Anzahl der Mahlzeiten reduzieren.

    Ich steh dir gerne zur Verfügung, falls du Tipps zum Nassfutter brauchst (Menge, Qualität, Kosten, sag mir dann am besten kurz, wie viel deine Katze wiegt).

    Liebe Grüße

    Übersetzt Französisch
    P
    Pounille Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo zusammen,

    ich schreibe euch, weil ich vor genau einem Jahr das gleiche Problem mit meinem Kater hatte (damals 7 Jahre alt)... Blasenstau, tagelang Blasenentzündungen, eine Blasen-OP und am Ende eine Urethrostomie (Penisamputation).

    Es folgten lange Monate mit Stress nach der OP (schlechte Wundheilung, Infektionen...), und heute ist mein Kater zwar wieder fit und bei mir, aber eine Sache hört einfach nicht auf:

    Alle 1-2 Monate hat er wieder Blut im Urin und muss ständig pinkeln... Einmal waren es Bakterien (da er durch die neue Öffnung jetzt anfälliger ist), also gab's Antibiotika und es ging wieder... Aber so langsam habe ich echt die Nase voll, für ihn und für mich, weil wir einfach keine Dauerlösung finden.

    Er bekommt seit einem Jahr Urinary-Trockenfutter. Ich versuche jetzt, zusätzlich auf Nassfutter umzustellen, aber er ist beim Essen extrem mäkelig...

    Habt ihr vielleicht einen Rat für mich? Der Tierarzt hilft mir nicht wirklich weiter, es gibt immer nur eine Kur mit Entzündungshemmern, dann wird es kurz besser und anderthalb Monate später fängt alles wieder von vorne an...

    Ich habe im letzten Jahr echt Unmengen an Geld beim Tierarzt gelassen für das Ganze.

    Vielen Dank euch schonmal im Voraus!

    Übersetzt Französisch
    P
    Pounille Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo zusammen,

    ich schreibe euch, weil ich vor genau einem Jahr das gleiche Problem mit meinem Kater hatte (damals 7 Jahre alt)... Blasenstau, tagelang Blasenentzündungen, eine Blasen-OP und am Ende eine Urethrostomie (Penisamputation).

    Es folgten lange Monate mit Stress nach der OP (schlechte Wundheilung, Infektionen...), und heute ist mein Kater zwar wieder fit und bei mir, aber eine Sache hört einfach nicht auf:

    Alle 1-2 Monate hat er wieder Blut im Urin und muss ständig pinkeln... Einmal waren es Bakterien (da er durch die neue Öffnung jetzt anfälliger ist), also gab's Antibiotika und es ging wieder... Aber so langsam habe ich echt die Nase voll, für ihn und für mich, weil wir einfach keine Dauerlösung finden.

    Er bekommt seit einem Jahr Urinary-Trockenfutter. Ich versuche jetzt, zusätzlich auf Nassfutter umzustellen, aber er ist beim Essen extrem mäkelig...

    Habt ihr vielleicht einen Rat für mich? Der Tierarzt hilft mir nicht wirklich weiter, es gibt immer nur eine Kur mit Entzündungshemmern, dann wird es kurz besser und anderthalb Monate später fängt alles wieder von vorne an...

    Ich habe im letzten Jahr echt Unmengen an Geld beim Tierarzt gelassen für das Ganze.

    Vielen Dank euch schonmal im Voraus!

    Übersetzt Französisch
    Mandy1
    Mandy1 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ich hatte mal einen kastrierten Kater, der diese OP hatte, weil er ständig Harnwegsinfekte bekommen hat. Er hatte das Problem, dass seine Harnröhre zu eng war.

    Der Tierarzt hat ihm quasi ein weibliches Geschlechtsteil gemacht (um es mal mit seinen Worten zu sagen, lol).

    Er meinte zu mir, dass er nach der OP nie wieder eine Blasenentzündung haben würde.

    Und genau so war es auch. Er ist 15 Jahre alt geworden, ohne dass es da nochmal Probleme gab. Am Ende war es dann Darmkrebs, an dem er gestorben ist.

    Echt, wenn ich nochmal einen Kater hätte, bei dem das nötig wäre, würde ich es sofort wieder machen lassen. Er hat die OP und die Zeit danach total gut weggesteckt.

    Übersetzt Französisch
    Blue_Cat
    Blue_cat Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo,

    tut mir echt leid für dich und deinen Kleinen. Alles, was ich dir aus meiner persönlichen Erfahrung sagen kann, ist: Ich hatte mal einen kastrierten Kater, der in jungen Jahren ständig Blasenentzündungen hatte (Medikamente haben damals gereicht, er musste nicht katheterisiert werden). Der Tierarzt hat mir dann das Urinary von Royal Canin empfohlen, und zwar lebenslang. Das Futter muss man pur geben, ohne anderes Trockenfutter, aber mit einer Portion Nassfutter am Tag. Das hab ich so gemacht und er hatte NIE wieder eine einzige Blasenentzündung. Er ist 14 Jahre alt geworden und am Ende am Herzen gestorben. Das ist natürlich nur mein Erfahrungsbericht, ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann. Alles Gute!

    Übersetzt Französisch
  • 7 Kommentare zu 7

  • Du hast eine Frage oder möchtest etwas mitteilen? Los geht's!