Schwaches Kitten – Hilfe!
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Danke!!! Im Moment trinkt er, aber das Kuriose ist, dass er sich immer an dieselben Zitzen hängt (die ersten unter dem Hals), die anderen lehnt er ab.
Boubie: Da stimme ich dir zu, meistens sind das die Schönsten (er ist blau-grau getigert)
Hallo,
ich wollte dir nur kurz viel Erfolg und alles Gute für die Flaschenaufzucht wünschen. Wenn du das selbst machst, sind es in der ersten Woche glaube ich 7 Fläschchen pro Kitten alle 2 Stunden tagsüber... Viel Kraft dabei! Und denk auch an Kittenfutter für die Mama ...
Vielen Dank für deine Antwort, ich habe die Kätzchen mit der Flasche gefüttert, weil ich glaube, dass die Mama am ersten Tag nicht genug Milch hatte. Der Kleine hat es mit ein bisschen Hilfe geschafft, zu trinken.
Ich halte dich auf dem Laufenden.
Hallo,
du hast genau richtig reagiert, als du versucht hast, ihn an die Zitzen zu legen. Wenn er die Milch aus dem Fläschchen annimmt, versuch mal, ihn zwischendurch wieder an eine Zitze zu setzen (die hinteren Zitzen haben oft am meisten Milch), während du mit der Flasche hantierst. So versteht er vielleicht eher, dass es auch bei der Mama was zu holen gibt.
Die erste Milch (in den ersten 24 Stunden) ist nämlich super wichtig, weil sie voll mit Antikörpern ist – das ist entscheidend für das Immunsystem vom Kleinen. Es ist zwar nicht ganz so extrem lebensnotwendig wie bei Fohlen oder Kälbern, bei denen gar nichts über die Plazenta geht, aber bei Katzen kommen eben auch nur sehr wenige Antikörper durch. Deshalb ist Hygiene jetzt das A und O, weil ein Kätzchen, das kein Kolostrum trinken konnte, einfach schwächer ist. Davon hängt der Erfolg der Handaufzucht maßgeblich ab. Was du auch probieren kannst: Versuch mal vorsichtig, die Mama ein bisschen zu melken, falls sie sich das gefallen lässt. Das hilft dem Kleinen, der nicht trinkt, auch weiter.
Ganz wichtig: Fütter auf jeden Fall mit dem Fläschchen und spezieller Aufzuchtmilch weiter, wenn du merkst, dass er trotz aller Bemühungen nicht richtig saugt oder schlapp bleibt. Man gerät da leider schnell in einen Teufelskreis: Je weniger das Kätzchen trinkt, desto schwächer wird es – und je schwächer es wird, desto weniger Kraft hat es zum Trinken. Das ist echt viel Arbeit, denn ein Neugeborenes, das gar nicht selbst trinkt, müsste eigentlich alle zwei Stunden gefüttert werden. In der ersten Woche sind 5 Mahlzeiten am Tag das absolute Minimum, ein Rhythmus von 7 Mahlzeiten wäre aber besser. Zum Beispiel, indem du früh morgens anfängst, spät abends aufhörst und wenn möglich mindestens einmal nachts fütterst. Die Abstände können dann über die Wochen hinweg größer werden. Mit etwas Geduld kann es gut sein, dass er doch wieder bei der Mama anfängt zu trinken.
Achte bitte unbedingt darauf, die Anleitung der Aufzuchtmilch genau zu befolgen. Wenn die Milch falsch dosiert ist oder die falsche Temperatur hat, führt das ruckzuck zu Durchfall, was für so ein kleines Kätzchen tödlich enden kann.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.
Nadège
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