Katze total angeekelt vom Futter, Ernährung über Nasensonde

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Hallo,

ich bräuchte mal euren Rat oder Erfahrungsberichte wegen meinem Kater Chaussette (13 Jahre). Er war jetzt 3 Tage in der Klinik, aber die zwei Tierärzte, die ihn untersucht haben, wissen auch nicht mehr weiter... ich mache mir echt so meine Gedanken.

Am ersten Tag hat er innerhalb von ein paar Stunden dreimal Blut erbrochen: also sofort ab zum TIERARZT.

Seit 7 Tagen hat er von sich aus nichts mehr gefressen. Seit 3 Tagen wird er jetzt per Zwangsfütterung über eine Nasensonde ernährt und trägt eine Halskrause. Wir haben zu Hause wirklich alles probiert: Milch, A/D-Nassfutter (soll ja angeblich superlecker sein), Thunfisch, Kochschinken ... alles Sachen, die er liebt. Aber keine Chance, wenn ich ihm was unter die Nase halte, weicht er zurück, ihm wird übel, er schüttelt den Kopf und streckt die Zunge raus. Er ist richtig angeekelt!!! Der Tierarzt beruhigt mich, weil der Ultraschall unauffällig war und das große Blutbild absolut top ist. Er meint, es ist mega wichtig, dass er wieder anfängt, selbst zu fressen, und er tippt auf eine heftige Entzündung im Verdauungstrakt.

Zuerst dachte ich, die Nasensonde und der Kragen nerven ihn einfach nur und deshalb will er nicht fressen, aber dass er so heftig reagiert und so angewidert ist, macht mir echt Angst. Hattet ihr das schon mal??? Könnte irgendwas in der Speiseröhre stecken? Oder ein Abszess im Mund? Aber das hätte der Tierarzt doch gesehen, oder?

Hier mal die Chronologie: Am Montagabend wollte Chaussette sein Futter nicht mehr, nachdem er den Abend draußen verbracht hatte. Er war irgendwie komisch drauf, Augen halb zu, ist ganz langsam gelaufen. Um 23 Uhr hat er dann ein bisschen braune Flüssigkeit erbrochen. Das hatte er früher schon mal, also hab ich mir erst mal nichts dabei gedacht.

Am nächsten Morgen um 6 Uhr hat er wieder gebrochen, diesmal Galle mit Blutspuren. Das war dann gruselig. Mein Mann und ich wollten erst noch ein paar Stunden abwarten. Als er dann wieder Blut erbrochen hat (und zwar richtig viel) zusammen mit Galle, ist mein Mann sofort zum Tierarzt gerast. Die Untersuchung war normal, Abtasten auch okay. Er hat Phosphaluvet und Emeprid flüssig bekommen, das wir ihm dreimal täglich ins Mäulchen geben sollten. Er wehrt sich total und nach dem Phosphaluvet fängt er an, wie verrückt zu sabbern, alles richtig schleimig.

Am nächsten Tag wieder zum Tierarzt für den ersten Ultraschall. Alles okay, außer dass der Darm etwas erweitert war.

Blutbild okay. Alles top trotz seiner 13 Jahre! Er hat dann die Nacht beim Tierarzt verbracht und bekommt dort seit 3 Tagen Flüssignahrung zur Erholung von Royal Canin über die Nasensonde, dazu noch KAOPECTATE für den Magenschutz. Am nächsten Tag gab es den zweiten Kontroll-Ultraschall. Immer noch alles okay. Er hat weder bei uns noch beim Tierarzt wieder erbrochen. Er hatte beim Tierarzt zweimal eher weichen Stuhl mit etwas Blut drin. Urinieren klappt normal.

Bei uns zu Hause verkriecht er sich eher, läuft aber normal mit dem Schwanz nach oben rum und kommt auch wie gewohnt aufs Bett hoch. Er wirkt nicht wirklich apathisch, außer wenn er gerade vom Tierarzt kommt (das stresst ihn extrem). Die Pupillen reagieren normal und er hat uns auch lautstark gezeigt, dass er genervt ist, indem er wie üblich rummiaut (er ist seeeehr gesprächig).

KÖNNT IHR MIR HELFEN?

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    Hallo @mamy07

    Danke für die Info! Konntest du deine Katze mittlerweile erfolgreich behandeln? Was hat am Ende geholfen, damit sie wieder besser atmen kann?

    Mein Tierarzt meinte, dass man solche Probleme wohl bei einer Endoskopie erkennen kann und dass die Spezialisten die Untersuchung direkt nutzen würden, um Biopsien zu machen.

    Wenn Guapa beim Tierarzt ist, ist sie immer total gestresst und hyperventiliert oft, weshalb der Tierarzt meinte, dass er es nicht so genau beurteilen kann. Er hat aber schon einen Ultraschall, ein CT, ein Blutbild und einen Herz-Check gemacht – alles ohne Befund.

    Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass die Endoskopie die Ursache klärt und es eine Lösung gibt, damit sie schnell wieder gesund wird.

    Vielen Dank dir!

    Einen schönen Tag noch

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    Hallo Laurie, nur mal so ein kleiner Hinweis, man weiß ja nie ... meine Katze hatte auch mal Luft im Magen und Darm, das lag an Atembeschwerden. Aber Achtung, ich sage nicht, dass das bei deiner Miez auch so ist, ich bin ja kein Tierarzt und stelle keine Diagnose. Viel Kraft für die nächsten Tage. Wir denken an dich.

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    Hallo, erst mal vielen lieben Dank für deine Zeit,

    ja, wir hatten mit dem Tierarzt abgemacht, dass wir die Endoskopie in der Partnerklinik für nächste Woche planen, falls es am Wochenende nicht besser wird. Ich muss morgen früh direkt als Erstes bei meinem Tierarzt anrufen.

    Der Preis ist mir völlig egal, ich achte da nicht aufs Geld, wenn es um das Wohlbefinden von meinem Baby geht. Das habe ich dem Tierarzt auch so gesagt.

    Wir haben das Ganze besprochen und er meinte, dass abgesehen von der Narkose, die ja bei jedem Eingriff ein Risiko darstellt, die Endoskopie an sich risikofrei und für Katzen schmerzfrei ist.

    Soweit ich weiß, gehen sie durch den Mund, das hat mein Tierarzt mir zumindest so erklärt. Entweder muss sie eine Nacht stationär bleiben, falls die Klinik vorab noch mal alles checken will, oder es wird ambulant gemacht. Das entscheidet dann der Tierarzt in der Fachklinik.

    Wie du schon sagst: Wenn die Endoskopie nichts ergibt, tappen wir völlig im Dunkeln. Abgesehen von den Blähungen und der Aufgasung von Magen und Darm erklärt nichts ihren lethargischen Zustand und dass sie nichts fressen will.

    Wegen der kleinen Wunde im Maul: Sie bekommt jetzt seit 10 Tagen Antibiotika und hat zwei Kortisonspritzen bekommen, aber es gibt absolut keine Besserung an der Wunde. Der Tierarzt bezweifelt aber, dass das alles nur davon kommt, weil die Wunde wirklich sehr klein ist.

    Ich danke dir von Herzen für die lieben Wünsche. Ich hoffe auch so sehr, dass sie wieder gesund wird. Ich kann mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und allein der Gedanke daran bricht mir das Herz.

    Ich liebe sie so sehr.

    Danke für deine Hilfe und deine Tipps.

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    Hallo, danke für deine Antwort. Der Tierarzt macht sich Sorgen, weil sie nichts mehr frisst. Außer Gas im Magen und im Darm sowie einer ganz kleinen Wunde im Maul hat er aber keine Ursache gefunden. Er hat ein Blutbild, Ultraschall und ein CT gemacht und das Maul unter Sedierung untersucht. Sie war eine Woche in der Klinik, um eine Sonde zu bekommen, und wurde täglich klinisch untersucht. Gestern habe ich sie wieder abgeholt, weil sie zu Hause viel weniger Stress hat. Er meinte, dass man jetzt nur noch eine Endoskopie machen könnte, die er aber selbst nicht durchführen kann. Das müsste ich für nächste Woche einplanen, falls es am Wochenende keine Besserung gibt. Was meinst du dazu? Danke dir!

    Hallo,

    Pussykhat wird nur antworten, wenn sie hier auf der Seite noch aktiv ist... und außerdem ist jeder Fall individuell. Ich würde mich darauf nicht zu sehr versteifen.

    Der Tierarzt hat sicher recht; nur eine Endoskopie ermöglicht es, den Verdauungstrakt richtig zu untersuchen und zu sehen, ob da wirklich etwas nicht stimmt oder nicht. Das Problem ist: Es ist ziemlich teuer (ich schätze zwischen 400 und 700 Euro) und falls es rektal gemacht wird, gibt es eine tagelange Vorbereitung, damit der Darm sauber ist. Vielleicht liegt da der Schlüssel zum Problem, aber man darf nicht verschweigen, dass man eventuell auch gar nichts findet. Das sind immer schwere Entscheidungen.

    Auf jeden Fall kannst du dich morgen schon mal in einer Tierklinik informieren. Aber wenn du es machen willst, warte nicht zu lange; die Kleine ist nicht mehr die Jüngste und baut von Tag zu Tag ab.

    Was sagt dein Tierarzt zu den eventuellen Risiken? Es wäre auch gut, wenn sich hier vielleicht mal ein Tiermedizin-Student dazu äußern würde.

    Wir drücken die Daumen, dass deine Kleine da heil rauskommt. Viele von uns haben solche Situationen schon durchgemacht, mal mit mehr, mal mit weniger Glück. Und ganz ehrlich, wenn man seine Tiere liebt, wünscht man das niemandem!

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    Hallo,

    vielen lieben Dank euch.

    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es ihr bald besser geht.

    Ich bin völlig am Boden zerstört, sie so zu sehen.

    Ich werde pussikath schreiben, danke euch vielmals.

    Einen schönen Tag noch.

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    Hallo, danke für deine Antwort,

    Der Tierarzt macht sich Sorgen, weil sie nichts mehr frisst, aber außer der Tatsache, dass er Luft im Magen und Darm und eine ganz kleine Wunde im Maul gefunden hat, findet er die Ursache einfach nicht.

    Es wurde schon ein Blutbild gemacht, Ultraschall, CT und eine Untersuchung vom Maul unter Sedierung. Sie war auch eine Woche stationär in der Klinik, um eine Sonde zu bekommen, mit täglichem Check-up. Gestern habe ich sie wieder abgeholt, weil sie zu Hause einfach viel weniger Stress hat. Der TA meinte, es bliebe jetzt nur noch eine Endoskopie, die er aber selbst nicht machen kann. Das müsste ich dann für nächste Woche einplanen, falls es am Wochenende keine Besserung gibt.

    Was meint ihr dazu?

    Danke euch!

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    Hallo,

    anscheinend ist Pussykhat hier auf der Seite nicht mehr aktiv.

    Ich will dich jetzt nicht beunruhigen, aber wenn ein Tier nicht mehr fressen will, ist das oft ein Zeichen für ein größeres Problem.

    Schon komisch, dass der Tierarzt sich da nicht mehr Sorgen macht. Gab es denn eine Diagnose? Was für Untersuchungen wurden gemacht, um die Ursache zu finden?

    An deiner Stelle würde ich ganz schnell zu einem anderen Tierarzt gehen und die bisherigen Ergebnisse mitnehmen, um der Sache auf den Grund zu gehen – sie verliert ja schließlich immer weiter an Gewicht!

    Viel Kraft dir und danke, dass du uns auf dem Laufenden hältst.

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    Hallo,

    tut mir echt leid, dass ich mich erst 2 Jahre später melde, aber ich bin gerade über deinen Beitrag gestolpert und meine 9-jährige Mietz hat exakt die gleichen Symptome. Nur das Blut im Erbrochenen und im Kot fehlt bei ihr, aber der Rest ist genau gleich.

    Seit 3 Wochen frisst sie nicht mehr von alleine, davon war sie eine Woche in der Klinik und hat eine Ösophagussonde bekommen.

    Bisher gibt es keine Besserung, sie nimmt immer weiter ab und wird nur über die Sonde ernährt. Sie kommt mit der Sonde gut klar und geht auch ganz normal auf ihr Klo, auch wenn der Kot sehr flüssig ist – aber da sie ja nur Flüssignahrung bekommt, macht sich der Tierarzt deswegen keine Sorgen.

    Ich habe sie erst seit gestern Abend wieder zu Hause und sie hat zum ersten Mal seit Langem wieder ein bisschen was getrunken, aber ihr Futter rührt sie nicht an.

    Kannst du mir sagen, was damals bei deiner Katze diagnostiziert wurde und wie es ausgegangen ist? Hat sie nach nur ein paar Tagen mit der Sonde wieder angefangen, ganz normal zu fressen?

    Vielen lieben Dank dir!

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    Hallo!

    Chaussette geht’s wieder besser! Er frisst schon wieder kleine Mengen ganz alleine, obwohl er noch die Nasensonde hat.

    Ja, der Verdacht auf Vergiftung wurde vom Tierarzt sofort ernst genommen. Er hat direkt einen schnellen Bluttest gemacht, um zu checken, ob das Blut richtig gerinnt.

    Ich rufe heute Morgen beim TA an, um zu hören, was er meint. Vielleicht können wir die Sonde ja schon ziehen, damit er endlich wieder fressen kann, ohne so viel zu husten, oder sich einfach mal wieder richtig putzen kann!

    8 Tage purer Stress... ich hoffe so sehr, dass er wieder ganz gesund wird!

    Danke für eure Antworten!

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    Ich nehme mal an, die Sache mit der Vergiftung wurde schon in Betracht gezogen?

    Immerhin ist er noch da und die Symptome scheinen seltener zu werden. Dass er den Schwanz hochhält, finde ich eigentlich ein ziemlich gutes Zeichen.

    Vielleicht sollte man mit dem Ziehen der Sonde noch ein kleines bisschen warten, um mal zu sehen, aber auch nicht zu lange, damit er nicht verlernt, selbstständig zu fressen. Wann haben die Vets denn geplant, sie rauszunehmen? Ich glaube eh, dass er kein Futter annimmt, wenn man es ihm jetzt mit dem ganzen Geraffel dran hinstellt. Halt uns bitte auf dem Laufenden.

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