Katze pflegen nach einem Autounfall

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Hallo zusammen,

Mein Schatz ist es gewohnt, abends und manchmal auch nachts rauszugehen. Er kommt und geht, wann er will.

Diesen Dienstagabend wurde er an der Hinterpartie von einem Auto erfasst. Wir haben ihn Mittwochmorgen in unserem Garten gefunden, er war in einem ganz schlechten Zustand.

Wir sind sofort zum Tierarzt, die uns klar gesagt hat, dass wir Glück hatten, ihn heute Morgen überhaupt noch lebend zu finden. Er ist echt ein Kämpfer, mein Kleiner! Sie hat ihn direkt an den Tropf gehängt und Morphium gegeben (er war unterkühlt und im Schockzustand). Es wurde ein Röntgenbild gemacht: Die Wirbelsäule hat ordentlich was abbekommen, sie hat sich verschoben. Sein Schwanz ist gefühllos, aber in den Hinterpfoten hat er noch Gefühl und Reflexe. Das Auto, das ihn erwischt hat, war sicher nicht mit 30 km/h unterwegs (obwohl das bei uns in der Straße eigentlich das Tempolimit ist).

Die Tierärztin ist ziemlich pessimistisch, was die Zukunft angeht. Sie meinte, die Chancen stehen schlecht, dass er wieder laufen kann, und er wird wohl sehr wahrscheinlich inkontinent bleiben.

Heute geht es ihm "besser". Er ist stabil, die Temperatur passt. Er hat heute Morgen gefressen und getrunken und hat bei der Tierärztin ganz viel gekuschelt und geschnurrt.

Sie hat uns dann zwei Möglichkeiten genannt:

- ihn einschläfern zu lassen

- ihn mit nach Hause zu nehmen

Wir sind gegen das Einschläfern. Mein Partner und ich finden, dass wir nicht über Leben und Tod von Tieren entscheiden dürfen, egal um welches Tier es geht. Und bei unserem eigenen Schatz erst recht nicht.

Also haben wir uns entschieden, ihn wieder mit nach Hause zu nehmen. Aber ich brauche Rat...

Habt ihr so was schon mal erlebt? Wie ist das bei euch gelaufen? Hat sich eure Katze wieder erholt oder ist die Behinderung geblieben?

An alle, bei denen es nicht besser wurde: Wie seid ihr mit der Behinderung und der Inkontinenz klargekommen?

Ich weiß, dass wir ihm eine eigene Ecke einrichten müssen, damit er sich nicht zu viel bewegt. Die Näpfe direkt in Reichweite und die Unterlagen sofort wechseln, wenn sie schmutzig sind. Und ihn regelmäßig mit Wasser waschen.

Tja, so sieht's aus... Ich brauche Tipps und glaube ich auch ein bisschen Zuspruch... Ich bin seit gestern völlig am Boden zerstört. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

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15 Antworten
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    Es tut mir so unheimlich leid für dich und dein kleines Kätzchen. Aber du hast wirklich alles getan, was möglich war, und die beste Entscheidung für ihn getroffen. Er ist ganz friedlich eingeschlafen, ohne Schmerzen und umgeben von Liebe.

    Halte dich an all den schönen Momenten fest, die ihr zusammen hattet, und sag dir immer wieder, dass er ein glückliches Leben bei dir hatte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie traurig, verzweifelt und wütend man über diese Ungerechtigkeit sein kann. Leider dauert das auch seine Zeit, weil man sich irgendwie immer Vorwürfe macht, aber die Zeit lindert den Schmerz und vielleicht wird dich später mal eine andere kleine Fellnase wieder zum Lächeln bringen.

    Viel Kraft für die Trauerzeit, aber mach dir bitte absolut keine Vorwürfe, du warst eine ganz tolle Katzenmama.

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    Das ist echt hart, aber du hast alles getan, was in deiner Macht stand, und leider kann man Unmögliches nicht erzwingen.

    Was dir bleibt, sind die Erinnerungen und all die schönen Momente mit ihm. Halt dich in den schweren Zeiten genau daran fest.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

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    Das wird leider das letzte Mal sein, dass ich euch Neuigkeiten von meinem Kleinen bringe.

    Wir waren ihn heute Nachmittag besuchen. Er hat aufgehört zu kämpfen. Ich glaube, er hatte einfach zu große Schmerzen. Er ist langsam immer schwächer geworden. Es war schrecklich, ihn so sehen zu müssen.

    Wir haben uns deshalb dazu entschieden, ihn gehen zu lassen, um ihn von seinem Leiden zu erlösen.

    Wir sind am Boden zerstört... Aber ich denke, es war die beste Entscheidung.

    Ich möchte euch allen ganz herzlich für eure Tipps und eure Unterstützung in den letzten Tagen danken. Das hat mir wirklich gutgetan.

    Jetzt muss ich das Ganze erst mal verarbeiten... Mein kleiner Schatz wird mir so wahnsinnig fehlen.

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    Man kann Unmögliches nicht erzwingen. Ich denke, du hast wirklich alles für ihn versucht und alles getan, um ihm zu helfen und ihn trotz seiner Einschränkungen bei dir zu behalten. Aber wenn der Tierarzt sehr pessimistisch ist und dein kleiner Schatz langsam aufgibt, musst du vielleicht doch darüber nachdenken, ihn zu begleiten, wie Mike das schon so treffend gesagt hat. Leider können wir keine Wunder bewirken, aber wir können sie bis zum Ende lieben und sie friedlich in unseren Armen gehen lassen, während wir ihnen all unsere Liebe geben.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe trotzdem noch, dass es vielleicht doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt.

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    Guten Abend

    Ja, die kurze Besserung hielt leider nicht lange an, das tut mir echt leid für den kleinen Kerl.

    Was die Entscheidung angeht – die ist verdammt schwer. Aber wenn dein Tierarzt so pessimistisch ist, wird eine Magensonde ihn nur am Leben erhalten, ohne die Unfallfolgen wirklich zu bessern... Niemand kann dir diese Entscheidung abnehmen, aber frag den Tierarzt ruhig ganz genau nach den Chancen, ob er gelähmt bleibt, und versuch vor allem, dich in die Lage deiner Katze zu versetzen...

    Das Einschläfern ist der letzte Liebesbeweis, den wir für sie tun können: sie gehen zu lassen und vor allem ihre Leiden zu verkürzen. Wenn du ihn bis zum Ende begleiten kannst, wird ihm das sehr helfen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft

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    Hallo,

    die guten Nachrichten hielten leider nicht lange an.

    Mein Schatz hat überhaupt keine Kraft mehr. Er liegt nur noch auf der Seite und frisst seit gestern nichts mehr.

    Es gibt jetzt also zwei Möglichkeiten:

    - Entweder wir gehen noch einen Schritt weiter. Die Tierärztin müsste ihm dann eine Magensonde legen, damit er gefüttert werden kann. Aber selbst sie hat uns ganz klar gesagt, dass sie selbst mit dieser Lösung nicht optimistisch ist.

    - Oder wir treffen die Entscheidung, ihn gehen zu lassen, damit er nicht mehr leiden muss.

    Ich bin völlig am Ende und am Boden zerstört. Meine kleine Fellnase... :'(

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    Das sind ja mal richtig gute Neuigkeiten! Dein kleiner Schatz ist ein echter Kämpfer und ich verstehe total, dass du für ihn alles gibst. Katzen haben unglaubliche Reserven, man darf nie aufgeben, sie überraschen uns immer wieder aufs Neue.

    Ich schicke dir eine ganze Wagenladung positive Energie für den Kleinen und danke, dass du uns über seine – echt überraschende – Entwicklung auf dem Laufenden hältst.

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    Danke für eure Unterstützung. Das geht mir echt nah.

    Er gehört einfach zur Familie, da ist es doch klar, dass wir um ihn kämpfen. Auch wenn ich weiß, dass manche das nicht so sehen, was echt traurig ist.

    Ich hab vorhin mit der Tierärztin telefoniert.

    Hier sind die News:

    Ich fang mal mit den weniger guten Nachrichten an:

    - Er kriegt seine Körpertemperatur noch nicht richtig stabilisiert. Sie hat versucht, die Wärmelampe bei ihm auszumachen, aber dann ist die Temperatur direkt wieder abgesackt. Also musste sie sie wieder anmachen. Mal sehen, wie es morgen aussieht.

    - Sie hat seine Blase geleert und es war noch ziemlich viel Blut dabei. Die Tierärztin schien deswegen aber nicht allzu besorgt zu sein. Sie meinte, das sei normal, weil der Unfall noch nicht lange her ist. Da müssen wir bis morgen abwarten, wie es sich entwickelt.

    Jetzt zu den guten Nachrichten:

    - Er ist heute Morgen von ganz alleine zum Fressen und Saufen gegangen. Natürlich mühsam und er hat sein Hinterteil hinterhergezogen, aber das ist ein super Zeichen. Es zeigt, dass er leben und auch kämpfen will!

    - Er hat noch ordentlich Reflexe und Gefühl in den Hinterpfoten. Sie hat vorhin Fieber gemessen und er hat am After reagiert, genauso wie beim Entleeren der Blase. Sein After hat sich leicht zusammengezogen, als sie das Thermometer benutzt hat. Und beim Blasenleeren gab es auch Reaktionen. Das ist echt eine tolle Nachricht! Klar, es ist noch zu früh, um zu sagen, ob er inkontinent bleibt oder nicht, aber die Tierärztin war echt baff, was die Fortschritte von gestern auf heute angehen.

    Wegen der Tierklinik werde ich mich mal nach den Preisen erkundigen. Erstmal wegen eines CTs, damit wir mehr Klarheit haben. Und dann später wegen der Reha, falls ihm das hilft. Ich werd das mit der Spezialistin in der Klinik besprechen, um alle Infos zu kriegen.

    Ich warte jetzt ungeduldig auf ihren Anruf morgen. Wenn er seine Temperatur halten kann und nicht mehr so viel Blut im Urin hat, können wir ihn endlich mit nach Hause nehmen. Ich kann es kaum erwarten! Ich drück die Daumen, dass es weiter bergauf geht. Aber allein schon, dass die Tierärztin so beeindruckt und optimistischer als gestern ist, beruhigt mich ungemein.

    Nochmal danke an euch alle für eure Unterstützung und eure Tipps, die mir im Moment echt viel bedeuten.

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    10 % Chance, dass sich sein Zustand verbessert – ganz ehrlich, ich würde es wagen und in diese Spezialklinik fahren, die anscheinend bestens für solche Fälle gerüstet ist. Einen Versuch ist es wert, aber du musst bedenken, dass das Ganze echt teuer ist. Ich hab schon rausgehört, dass du alles und das Unmögliche für deine Katze versuchen würdest, und ich hoffe von ganzem Herzen, dass du die Möglichkeit dazu hast.

    Mit einem CT hast du dann Gewissheit, wie es um deine Katze steht und ob sie sich zumindest ein Stück weit erholen kann. Es ist auf jeden Fall schön zu sehen, wie viel Empathie du zeigst. Das ist richtig wohltuend, weil man leider viel zu oft erlebt, dass Besitzer schon bei Verhaltensproblemen das Handtuch werfen und die Katze abschieben. Ich drücke ganz fest die Daumen für deinen Schatz, der so eine tolle Besitzerin hat, wie man es jedem Tier nur wünschen kann.

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    Wenn du es dir finanziell leisten kannst, wäre es sicher gut, mehr über die Verletzungen deiner Katze zu erfahren. Ein CT würde da bestimmt helfen, um eine genauere Vorstellung vom weiteren Verlauf zu bekommen ... also was die Reha-Möglichkeiten und die Zukunft angeht.

    Und wie die anderen vor mir auch schon geschrieben haben, finde ich es echt mutig und toll, dass du deine Katze behalten willst, auch wenn sie gehandicapt ist ... Aber wenn ihr Leben nur noch aus Schmerzen und absoluter Unbeweglichkeit besteht, musst du versuchen, dich in ihre Lage zu versetzen, um die beste Entscheidung zu treffen.

    Ich musste diese Entscheidung vor 6 Monaten für meine alte Hündin treffen, die chronische Arthrose hatte ... Wenn die Tage nur noch aus Qual bestehen, muss man seinen eigenen Schmerz hintenanstellen und sie gehen lassen.

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