Meine Katze ist unerträglich

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Hallo zusammen.

Also, ich habe ein 7 Monate altes Kätzchen. Wir haben sie im Juli aus dem Tierheim geholt, da war sie noch keine 2 Monate alt, also noch nicht mal richtig abgestillt. Sie wurde ausgesetzt.

Sie war schon immer... „hyperaktiv“, wollte ständig spielen, hatte jede Stunde ihre „fünf Minuten“ und hat beim Spielen mit uns gebissen und gekratzt. Sie ist überhaupt nicht verschmust, sobald man sie auf den Arm nimmt, will sie sofort wieder weg. Schnurren tut sie nur, wenn sie unsere Decke „tretelt“.

Heute ist es immer noch dasselbe, nur dass sie jetzt groß genug ist, um auf alle Möbel zu kommen. Wir verbieten ihr die Arbeitsplatte in der Küche, aber nichts hilft, sie hört einfach nicht. Sie klaut uns das Essen, und sobald irgendwo Papier rumliegt, schnappt sie es sich. Wenn wir es ihr wegnehmen wollen, knurrt sie uns an – ja, wirklich knurren, nicht fauchen.

Sie frisst alles, was man essen kann... Sobald irgendwo was steht und man eine Minute nicht hinsieht, frisst sie es weg...

Sie hat tonnenweise Spielzeug, aber sie greift lieber unsere Füße und Beine an (natürlich mit ausgefahrenen Krallen und Beißattacken). Sie hat ein Körbchen zum Schlafen, aber sie bevorzugt einen Pappkarton, den wir ihr zum Spielen gelassen haben.

Das ist also das Problem: Wir verbieten ihr Sachen (ganz normal), aber sie hört absolut null! Wir haben alles versucht: die Sprühflasche, ein Klaps auf den Po, sie auf die Nase gepustet, sie angeschrien... Wir haben sogar so einen Zerstäuber geholt, der Katzen wohl beruhigen soll... Tja, bringt gar nichts.

Es wird echt anstrengend, ich hab das Gefühl, ich bin 24/7 nur am Schimpfen und ich hasse das...

Bitte, wenn ihr irgendwelche Tipps habt, sagt mir Bescheid 🙏

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5 Antworten
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    Huhu! :)

    Das klingt genau wie mein Nougat, die Miez, die ich früher mal hatte. Er war auch nicht richtig entwöhnt.

    Ich hab es nie übers Herz gebracht, mit ihm zu schimpfen oder ihn gar zu hauen.

    - Wegen deiner Möbel: Ich weiß nicht, ob das bei dir machbar ist, aber vielleicht könntest du Stühle davorstellen. So tut sie sich beim Runterfallen nicht weh und kann einfach klettern, um runterzukommen.

    - Wegen dem Beißen: Ich hab immer den Ärmel hochgekrempelt und er hat dann mit aller Kraft reingebissen und mit der Pfote nach mir gehauen – er hat das total geliebt.

    - Um ein paar Kuscheleinheiten zu ergattern, hab ich Fleecejacken angezogen und mich aufs Bett gelegt. Da er Fleece so gerne durchgeknetet hat, kam er dann zu mir und ich durfte sein seltenes und kostbares Schnurren genießen.

    - Damit sie eine Bindung zu dir aufbaut: Verbinde jede gute Aktion mit einer ganz sanften, liebevollen Stimme – ruhig so richtig übertrieben lieb.

    Immer im gleichen Tonfall und mit den gleichen Koseworten.

    Egal ob beim Füttern, Trinken geben, wenn du ihr einen Karton hinstellst, usw.

    - Wie schon gesagt, am besten zum Spielen klappt eine Katzenangel mit einer Maus oder Federn/bunten Fäden dran. Mein Kater war damit jedes Mal ewig beschäftigt.

    Und ich hab jetzt auch Pipolinos, Futterbälle, Futterlabyrinthe und Futterröhren für meinen Kleinen bestellt. Mal schauen, was das gibt.

    Es gibt auch dieses Teil namens "Cat's Miaou" – das ist so eine Matte, wo sich unter der Decke eine Maus bewegt, wenn man sie anschaltet. Die Katze muss sie dann fangen. Das Teil läuft 30 Minuten.

    - Er hat Kuscheln nur geduldet, wenn er so im Halbschlaf war.

    - Bei meinem neuen Kleinen weiß ich noch nicht, ob’s klappt, aber da will ich mit Leckerlis arbeiten. Er ist ein Perser, also muss ich ihn zum Beispiel jeden Tag bürsten – danach gibt’s dann immer Leckerlis.

    Um ihn an den Arm zu gewöhnen: Leckerlis, direkt danach spielen oder Nassfutter. So merkt er, dass ich nicht gefährlich bin. Aber gut, mein Babykater ist eh schon total verschmust und anhänglich.

    - Katzen fahren total auf Matatabi ab. Das ist eine Art Katzenminze, die man oft als Stöckchen findet. Um sie zu dir zu locken, ist das ideal.

    Ist außerdem super für die Zähne.

    Falls sie Haarballen hat, kannst du es mal mit Malzpaste versuchen. Viele Katzen lieben das und es ist in kleinen Mengen (1 bis 2 Mal pro Woche) völlig unbedenklich.

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    Blue Cat und Kikaah haben eigentlich schon alles gesagt. Ich hab bei meinem Kater (3 Jahre alt) auch mal einen Pipolino ausprobiert. Gegen Ende des Jahres hat er plötzlich angefangen, unser Essen zu klauen – was er vorher echt nie gemacht hat – und das, obwohl er natürlich 24/7 Trockenfutter zur Verfügung hat. Da er den Sommer über viel draußen rumstreunt, jagt und sich von seiner Beute ernährt, hab ich vermutet, dass er sich einfach mehr auspowern muss oder vielleicht Futterstress hat... Der Pipolino beschäftigt ihn jedenfalls super, ich packe da immer Leckerlis rein.

    Was das Thema Kuschelkatze angeht: Da spielt der Charakter einfach eine große Rolle. Mein anderer Kater kommt zum Beispiel nie zu uns her, mag es gar nicht, gestreichelt zu werden und schnurrt auch nur ganz selten. In solchen Fällen kann man sich echt nur in Geduld üben.

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    Kikaah
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    Anstatt zu bestrafen, solltest du lieber das gute Verhalten belohnen. Wenn sie auf die Möbel springt, lock sie mit einem Spielzeug auf ihren Kratzbaum. Biete ihr verschiedene Spielsachen an, die du immer mal wieder austauschst (du musst nicht unbedingt neue kaufen, sondern kannst einfach manche wegpacken und dafür andere wieder rausholen)... Es gibt auch super Beschäftigungsspielzeug (oft eigentlich für Hunde gedacht, aber das klappt auch bei Katzen echt gut), wie zum Beispiel einen Schnüffelteppich, einen mit Nassfutter gefüllten Kong, ein Pipolino (schau einfach mal im Netz nach ^^) oder Kausnacks, an denen sie länger zu knabbern hat... Das beschäftigt sie eine ganze Weile und wenn sie ein kleiner Vielfraß ist, wird sie es total lieben!

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    Hallo, also... also... da hast du ja ordentlich was vor dir! - Nur die Katze entscheidet, wo sie schlafen will. - Viele Katzen können nicht alleine spielen und brauchen lange Spielstunden MIT ihrem Besitzer. Spiel nicht direkt mit den Händen, sondern mit einer Katzenangel oder einem Federwedel, bis die Katze völlig k.o. ist. - Eine Katze, die auf alles Essbare springt, hat Futterstress. Es gibt keinen Grund, Trockenfutter nicht 24/7 zur Verfügung zu stellen, außer bei Übergewicht oder Krankheiten, die eine spezielle Diät erfordern. - Alle Katzen auf der Welt klettern gerne auf Möbel, das ist ihr Instinkt. Es ist wichtig, dass deine Katze Zugang zu mehreren 'erlaubten' erhöhten Plätzen hat und (mindestens) einen Kratzbaum in Fensternähe. - Je mehr eine nervöse Katze 'ausgeschimpft' wird, desto nervöser wird sie. - Eine Katze, die es nicht mag, auf den Arm genommen oder getragen zu werden, darf auf keinen Fall dazu gezwungen werden. Viele Katzen, die nicht richtig sozialisiert wurden (was bei deiner ja der Fall ist), mögen das einfach nicht. DAS MUSS MAN RESPEKTIEREN! - Deine Katze ist im richtigen Alter für die Kastration, der Eingriff hat nur Vorteile und beruhigt sie oft. Also, Tipps: Spiel lange mit ihr, besonders abends, bis sie richtig ausgepowert ist. Erlaube ihr verschiedene erhöhte Plätze und leg dort eine schöne Kuscheldecke hin. Lass ihr rund um die Uhr Futter stehen. Es liegt an dir als intelligentem Menschen, auf deine Katze zu hören und dein Verhalten anzupassen, indem du ihre Bedürfnisse als Katze UND ihren eigenen Charakter respektierst. Sie wird sich nicht ändern, nur du kannst die Beziehung maßgeblich verbessern.

    Danke für deine Antwort! Ich respektiere natürlich ihre Entscheidung, wo sie schlafen will. Das war eher dazu gedacht, die Situation zu beschreiben. Sie hat auch einen Kratzbaum direkt am Fenster. Und sie hat ihre Decke auf dem Sofa, wo sie regelmäßig tretelt und ein Nickerchen macht. Wir haben sie vor knapp einem Monat kastrieren lassen; ich dachte, ihr Verhalten würde sich ändern, aber nein, sie ist immer noch ganz die Alte.

    Wenn Schimpfen sie nervös macht, was kann ich dann tun, wenn sie mal wieder Mist baut? Es tut mir im Herzen weh, wenn ich mit ihr schimpfen muss, aber ich weiß mir einfach keinen Rat mehr...

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    Blue_Cat
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    Hallo,

    Tja... da gibt es wohl einiges zu tun!

    - Nur die Katze entscheidet, wo sie schlafen möchte.

    - Viele Katzen wissen nicht, wie sie alleine spielen sollen und brauchen lange Spielrunden MIT ihrem Menschen. Spiel nicht direkt mit den Händen, sondern mit einer Katzenangel oder einem Federwedel, bis die Katze völlig k.o. ist.

    - Eine Katze, die sich auf alles Essbare stürzt, hat Futterstress. Es gibt keinen Grund, das Trockenfutter nicht 24/7 zur Verfügung zu stellen, außer bei Übergewicht oder Krankheiten, die eine spezielle Ernährung erfordern.

    - Alle Katzen auf der Welt klettern gerne auf Möbel, das ist ihr Instinkt. Es ist wichtig, dass deine Katze Zugang zu mehreren 'erlaubten' Plätzen in der Höhe hat und mindestens einen Kratzbaum an einem Fenster.

    - Je mehr man mit einer nervösen Katze schimpft, desto nervöser wird sie.

    - Eine Katze, die es nicht mag, auf den Arm genommen oder getragen zu werden, sollte niemals dazu gezwungen werden. Viele Katzen, die ordentlich entwöhnt wurden (was bei deiner ja nicht der Fall war), mögen das einfach nicht. DAS MUSS MAN RESPEKTIEREN!

    - Deine Katze ist im richtigen Alter, um kastriert zu werden. Die OP hat nur Vorteile und beruhigt die Tiere oft.

    Also, meine Tipps: Spiel lange mit ihr, besonders abends, bis sie richtig ausgepowert ist. Ermögliche ihr Plätze in der Höhe, indem du dort eine gemütliche Decke hinlegst. Lass ihr Futter 24/7 stehen.

    Es liegt an dir als intelligentem Menschen, auf deine Katze zu hören und dein Verhalten entsprechend anzupassen – und vor allem ihre Bedürfnisse als Katze UND ihren eigenen Charakter zu respektieren. Sie wird sich nicht ändern, nur du allein kannst die Beziehung wirklich verbessern.

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