ich habe vor ein paar Tagen ein 3 Monate altes Kätzchen (weiblich) adoptiert. Sie fängt allerdings sofort an zu miauen, sobald ich mich in einem Raum einsperre (Bad, Toilette usw.). Wenn ich aber ganz aus der Wohnung gehe, miaut sie nicht. Am Anfang wollte ich eigentlich nicht, dass sie bei mir im Schlafzimmer schläft, aber wegen der Miauterei musste ich dann doch nachgeben. Ich spiele täglich mehrere Stunden mit ihr und sie hat auch jede Menge Spielzeug. Ich habe sie aus dem Tierheim, wo sie mit ihrer Mama und ihrem Bruder zusammen war. Ich würde gerne wissen, ob das vielleicht mit ihrer Zeit im Tierheim zusammenhängt oder ob das an mir liegt.
Außerdem leckt sie mich ab und knabbert an meinen Fingern, und wenn ich esse, springt sie auf den Tisch, um von meinem Teller zu fressen und aus meinem Glas zu trinken, obwohl sie daneben alles hat, was sie braucht... Natürlich schimpfe ich mit ihr und setze sie vom Tisch runter, aber das ist ihr völlig egal!
Ich hätte gerne eure Meinung und ein paar Tipps! Ich hatte zwar schon immer Katzen, aber es ist das erste Mal, dass ich eine richtig erziehen muss!
Danke schon mal im Voraus
Übersetzt Französisch
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Ich hab so ein bisschen das gleiche Problem mit Shelby (ein Weibchen, 6 Monate alt). Wir haben sie im August adoptiert, direkt nachdem sie von der Mutter abgesetzt wurde. Ich hab echt noch nie eine Katze gesehen, die so viel miaut! Sie hockt sich vor das Fenster und tut so, als würde sie mit ihrem Spiegelbild quatschen. Das kann stundenlang so gehen. Dabei macht sie so kleine Miau-Geräusche, fast als hätte sie einen Kaugummi im Mund! Das ist schon echt schräg, aber wir haben uns dran gewöhnt.
Außerdem miaut sie extrem viel und auch ziemlich laut. Wenn sie zum Beispiel will, dass unser Sohn ihr die Zimmertür aufmacht, setzt sie sich davor und miaut, um seine Aufmerksamkeit zu kriegen. Das ist ja eigentlich ganz normal. Aber tagsüber, wenn einer von uns mal aufs Klo geht, hockt sie sich vor die Tür und weint so lange, bis man wieder rauskommt. In die Küche darf sie noch nicht, weil wir ein großes Haus haben und ihren Bewegungsradius erst mal auf das Wohnzimmer, Esszimmer, den Flur und die Kinderzimmer (wenn die Kinder einverstanden sind) begrenzt haben. Das hat sie auch echt gut verstanden. Ich muss die Küchentür gar nicht mehr zumachen, wenn ich drin bin – sie setzt sich einfach an den Eingang und schaut mir zu.
Nur bleibt sie dann oft im Wohnzimmer und weint – also, sie miaut halt richtig laut, aber für mich hört sich das wie Weinen an. Mein Bruder hat da so eine Theorie: Er meint, wir sind eine Familie von Quasselstrippen und deshalb macht die Katze das jetzt auch so und labert die ganze Zeit vor sich hin, sogar wenn sie allein ist. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber wir haben sie ja in dieser komischen Zeit mit den Lockdowns bekommen. Ich hab ein bisschen Angst, dass sie sich zu sehr daran gewöhnt hat, dass immer jemand da ist – außer nachts natürlich, da ist sie allein im Wohnzimmer. Sobald man einen Raum verlässt, fängt sie direkt an zu „weinen“.
Wir haben schon ewig Katzen und ich kann eigentlich ganz gut unterscheiden, ob sie Hunger oder Durst haben oder ob das Katzenklo dreckig ist... Aber das hier ist echt was anderes, ich hatte noch nie eine Katze, die sich so verhalten hat. Auch beim Kuscheln: Sie fordert das richtig ein, setzt sich auf den Schoß, man streichelt sie und plötzlich beißt sie einem in die Hand. Nicht fest, klar, aber trotzdem. Wir verstehen nicht so ganz, warum sie das macht. Ich hab gelesen, dass das Spielaufforderungen sein könnten, aber wir spielen echt viel mit ihr. Sie hat das volle Programm: Katzenangel, Federwedel, Spielmäuse, Stäbe mit bunten Bändern...
Kurz gesagt: Bei diesem Kätzchen haben wir das Gefühl, bei der Erziehung wieder ganz bei Null anzufangen. Vielleicht ist es ja wie bei uns Menschen: Jede Katze hat ihren eigenen Kopf und Charakter und man kann da nicht viel machen. Aber wir lieben sie trotzdem abgöttisch. Sie ist halt das Nesthäkchen der Familie und wie das so ist, wird sie am Ende wahrscheinlich die Ungezogenste von allen sein 😂😂
dein Kätzchen scheint eine richtige „Hyper-Anhänglichkeit“ an dich entwickelt zu haben. Das ist eigentlich logisch, da sie vorher bei ihrer Mama und ihrem Bruder war – jetzt bist du eben ihre ganze Welt. Das heißt aber nicht, dass du sie nicht erziehen musst. Du darfst weder akzeptieren, dass sie beim Essen auf den Tisch springt, noch dass sie fest in deine Finger beißt. Wenn sie das macht, sag laut und bestimmt NEIN, gib ihr vielleicht einen kleinen Stupser auf die Nase, setz sie vom Tisch runter und brich das Spiel sofort ab, sobald sie zubeißt. Glaub bloß nicht, dass sie dich deshalb weniger liebt – im Gegenteil, klare Grenzen geben ihr Sicherheit.
Die Kleine scheint ja eine richtige Klette zu sein. Anscheinend liebt sie dich jetzt schon total und will die ganze Zeit bei dir sein. Solche Katzen gibt es einfach. Ich weiß nicht, ob du da wirklich viel machen kannst...
Am besten wäre es gewesen, ihren Bereich am Anfang erst mal ein bisschen einzuschränken, bis sie sich eingewöhnt hat, und in der Nähe zu bleiben, um sie zu beruhigen. Aber sie wird sich schon noch dran gewöhnen.
Sie ist 3 Monate und ein paar Tage alt, ich habe sie direkt nach dem Absetzen adoptiert! Ansonsten ist sie echt total lieb, aber ich hatte einfach Angst, dass ich irgendwas falsch gemacht habe oder sie unglücklich ist...
Die ganze Umstellung kann sie erst mal ein bisschen durcheinanderbringen, wegen der Trennung von ihren Geschwistern und der Mama und dann noch die neue Umgebung. Gib ihr einfach Zeit, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Das wird sich bestimmt bald alles einpendeln.