Blasenentzündung, die einfach nicht aufhört

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Hallo zusammen,

mein kleiner Kater ist wieder zu Hause, nachdem er 3 Tage beim Tierarzt bleiben musste.

Nach der x-ten Blasenentzündung, die sich diesmal extrem verschlimmert hat, musste er "katheterisiert" werden (wenn man das so nennt), um die Blockade zu lösen, damit er endlich wieder Pipi machen kann.

Er ist immer noch total durch den Wind, vor allem weil er in einem echt miesen Zustand zurückkam: Die Krallen waren eingerissen und es war Blut in der Transportbox. Er muss sich wohl während der 3 Tage dort richtig gewehrt haben.

Mein Kleiner mag es gar nicht, in einer fremden Umgebung zu sein. Dabei ist er eigentlich ein total lieber Kerl, der Kuscheln über alles liebt.

Ich hab in der Klinik gefragt, was ich tun kann, damit das nicht wieder passiert, und die Antwort war: "Du musst ihm unser Royal Canin Urinary Trockenfutter geben."

Genau das bekommt er aber eigentlich schon. Zusammen mit kohlenhydratfreiem Nassfutter.

Daraufhin meinten sie: "Wenn er dieses Futter bekommt, sollte er eigentlich keine Probleme haben. Du gibst ihm bestimmt zu viel davon, dein Kater ist sowieso zu dick, du musst ihn abspecken lassen."

Das Problem ist jetzt, 4 Tage später, dass er wieder im selben Zustand ist wie an dem Tag, als ich ihn zum Tierarzt gebracht habe.

Er rennt ständig auf sein Klo und bekommt einfach kein Pipi raus. Er hatte sogar schon Blutstropfen dabei...

Ich verzweifle langsam, ihn so leiden zu sehen.

Ich hab den Tierarzt kontaktiert. Mir wurde gesagt, ich solle ihn wieder vorbeibringen.

Als ich gefragt habe, was dann gemacht wird, hieß es, man müsste ihn wieder katheterisieren!

Da habe ich gefragt, ob es nicht eine andere Lösung gibt, weil der Katheter ja offensichtlich nicht wirklich geholfen hat!

Man sagte mir, wenn er immer noch nicht pinkeln kann, sei das die einzige Lösung.

Dann habe ich gefragt, ob ich wieder bezahlen muss, schließlich habe ich ja schon 400 € hingeblättert. Die Antwort war: "Natürlich musst du bezahlen, wir können ja nichts dafür, dass dein Kater krank ist."

Jetzt bin ich echt am Ende und brauche eure Hilfe, eure Ratschläge... was kann ich tun?

Soll ich ihn echt noch mal katheterisieren lassen, nur 4 Tage nach dem letzten Mal, wenn es scheinbar eh nichts bringt?

Ehrlich gesagt verliere ich das Vertrauen in die Tierärzte und habe das Gefühl, man will mich nur abzocken. Ich kann nicht noch mal 400 € zahlen. Wenn es sein muss, finde ich natürlich eine Lösung.

Aber muss man da wirklich durch und meinen Kater schon wieder so leiden lassen?

Er ist erst 5 Jahre alt, hat er das wirklich verdient?

Was gibt es noch für Möglichkeiten?

Danke, dass ihr euch die Zeit zum Lesen genommen habt.

Blasenentzündung, die einfach nicht aufhört

Foto: Kaly wieder zu Hause nach seinen 3 Tagen beim Tierarzt.

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    Ich sehe, wir denken das Gleiche, Ulalie.🙂

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    Er wurde katheterisiert – aber wurde der Urin eigentlich auch untersucht?

    Man kann die Blase ja auch einfach nur leeren, ohne dass da wirklich Steine sind.

    Hat man dir denn gesagt, dass er welche hat?

    Da es ja Rückfälle sind, hatte er doch gar keine Zeit, neue Steine zu bilden, die ihn verstopfen könnten.

    Wie viele Blasenentzündungen wurden denn bisher insgesamt diagnostiziert?

    Du hast doch sicher schriftliche Ergebnisse vorliegen, oder?

    Man lässt dich ja nicht einfach 400 € zahlen, ohne dir eine Rechnung mit einer Auflistung der ganzen Behandlungen und Untersuchungen zu geben.

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    Leider wurde er nicht geröntgt. Antidepressiva für Menschen? Ist das nicht zu gefährlich? Ich hatte schon mal Zylkene, vielleicht sollte ich das nochmal geben. Aber würde das bedeuten, dass er es sein ganzes Leben lang nehmen muss?

    Dabei ist das eigentlich das Erste, was man machen sollte, um zu schauen, ob er Blasensteine hat oder nicht. Und eine Urinuntersuchung, um zu wissen, mit was für Kristallen man es zu tun hat, vor allem nach dem Katheterisieren.

    Nein, Zylkene ist nicht für immer, oft reichen 15 Tage schon aus, um den Kopf wieder geradezurücken.

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    Hier noch ein weiterer Link:

    https://www.wanimo.com/veterinaire/pathologies-renales-et-urinaires/la-cystite-idiopathique-chez-le-chat.html

    "Zusätzlich zur Schmerztherapie (Behandlung der Schmerzen) erfordert die Behandlung der idiopathischen Blasenentzündung eine Anpassung der Umgebung der Katze, um ihren Stress zu reduzieren.

    ...In einigen Fällen kann die Verschreibung von Medikamenten notwendig sein, um der Katze zu helfen, sich zu entspannen und die Verhaltenstherapie zu unterstützen."

    "Die idiopathische Blasenentzündung ist die häufigste Form: Sie betrifft etwa 2 von 3 Katzen, die dem Tierarzt mit Symptomen einer Blasenentzündung vorgestellt werden."

    "Obwohl man die genauen Mechanismen noch nicht ganz versteht, konnten viele Veränderungen an der Blase, aber auch allgemein nachgewiesen werden, ganz besonders im Nervensystem.

    iujkµ

    Die betroffenen Katzen scheinen abnormal auf bestimmte Stressreize in ihrer Umgebung zu reagieren. Ein besonderes Ereignis wie ein Umzug, eine Urlaubsreise oder die Aufnahme eines neuen Tieres in den Haushalt kann als Auslöser für einen Schub der idiopathischen Blasenentzündung dienen."

    "Bei einer idiopathischen Blasenentzündung sollte man den Lebensraum und die Lebensqualität der Katze unter die Lupe nehmen, um mögliche Stressquellen zu identifizieren."

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    Er wurde leider nicht geröntgt.

    Antidepressiva für Menschen? Ist das nicht zu gefährlich?

    Ich hatte schon mal Zylkene, vielleicht sollte ich das nochmal versuchen. Aber würde das bedeuten, dass er es sein ganzes Leben lang nehmen muss?

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    Lyzzza, ja, genau das hatte ich vor. Ich hab einen anderen Tierarzt kontaktiert und ihm die Lage erklärt, aber er meinte nur, ich soll meinen normalen Tierarzt anrufen, weil mein Kater dort ja in Behandlung ist. Das fängt ja gut an. Wahrscheinlich muss ich echt alle Tierärzte in der Gegend abklappern. Es stimmt schon, dass mein Kater ein bisschen Übergewicht hat. Man sieht es nicht direkt, weil er so lang gebaut ist, aber er ist schon etwas kräftiger als der Durchschnitt. Aber zu behaupten, dass er zu fett ist und das der Grund für die Blasenentzündungen sein soll, ist einfach falsch. Die Sprechstundenhilfe hat meine Antwort wegen dem Trockenfutter, das sie mir vor den anderen Kunden andrehen wollte, wohl in den falschen Hals bekommen. Eure Katzen sind echt süß :)
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    Um sagen zu können, dass es eine idiopathische Blasenentzündung ist, müsste der Tierarzt die Steine untersuchen – ich nehme mal an, er hat sie Noisette trotzdem gezeigt – und auch Röntgenbilder machen. Aber das kann tatsächlich der Fall sein, ich habe eine Mieze, die das auch mal hatte. Wir haben ihr Zylkene gegeben und es ist weggegangen, aber davor gab es das volle Programm an Röntgenaufnahmen und Untersuchungen, um sicherzugehen, dass es auch wirklich das war und keine Steine.

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    Ich stimme Liza voll und ganz zu, deine Katze ist nicht zu dick, sie ist völlig normal. An deiner Stelle würde ich mir ganz schnell einen anderen Tierarzt suchen.

    Wurden die Steine deiner Katze eigentlich analysiert? Sind das Struvit- oder Oxalatkristalle? Denn wenn es Oxalatkristalle sind, muss die Blase operativ geöffnet werden. Ich spreche da aus Erfahrung, zwei meiner Katzen mussten das im Abstand von 6 Monaten durchmachen. Die lassen sich nämlich nicht auflösen und man bekommt sie auch nicht mit einem Katheter raus, weil das sehr spitze Kristalle sind, die die Katze verletzen können.

    Nach der OP hat mir der Tierarzt das RC Urinary Trockenfutter verschrieben und seitdem hatte ich überhaupt keine Probleme mehr mit ihnen, und das ist jetzt schon mehrere Jahre her.

    Ich gebe ihnen auch stilles Mineralwasser statt Leitungswasser, weil das bei mir sehr kalkhaltig ist.

    Außerdem rate ich dir, die Barcodes oder Rechnungen von den Urinary-Futtersäcken aufzuheben. Falls nämlich doch mal eine OP nötig sein sollte, erstattet Royal Canin die Kosten für die OP, natürlich unter der Voraussetzung, dass man das Futter nicht erst seit gestern füttert. Dabei ist das Futter eigentlich echt effektiv.

    Aber der beste Rat ist wirklich: Wechsel den Tierarzt. Der macht deine Katze sonst noch total fertig mit dem ständigen Katheterisieren. Wurden denn wenigstens mal Röntgenbilder oder ein Ultraschall gemacht?

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    „Ein Kater oder eine Kätzin kann wiederkehrende Blasenentzündungen und somit eine chronische Entzündung der Blasenwand entwickeln, ohne dass Bakterien, Tumore, Polypen oder andere Faktoren mit ähnlichen Symptomen die Ursache sind.“

    https://conseils-veto.com/cystite-idiopathique-chat/

    Ich würde auf so eine Art von Blasenentzündung tippen.

    Ich hatte mal eine Siamkatze, die das damals hatte, als diese Form der Blasenentzündung noch kaum bekannt war und auf Tierarzt-Kongressen erst noch diskutiert wurde.

    Meine Katze hat Antidepressiva für Menschen bekommen, die ich in winzig kleine Stückchen schneiden musste...

    Das war damals alles noch in der Testphase. Aber am Ende war sie dadurch tatsächlich geheilt.

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    Lilamande
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    Viel Kraft für Khali.... armes Kätzchen.

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