Mein Hund heult pausenlos, wenn ich nicht da bin

Julisaxel
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Hallo zusammen,

wir haben ein kleines Problem mit unserer anderthalbjährigen Hündin. Zuhause ist sie total lieb und wenn wir arbeiten, bleibt sie ganz brav alleine, ohne zu heulen, zu winseln oder zu bellen.

Das Problem ist aber, wenn wir sie AUẞERHALB von Zuhause alleine lassen.

Wenn ich mit ihr übers Wochenende zu meiner Familie fahre, kann ich sie nicht mal bei meinen Geschwistern oder Eltern lassen (nicht mal für 5 Minuten, um die Parkuhr zu füttern), obwohl sie sie total gerne mag und sich immer wahnsinnig freut, wenn sie sie sieht. Sobald ich weg bin, fängt sie an, NONSTOP zu heulen. Das kann stundenlang so gehen. Laut meiner Familie hört sie erst auf, wenn sie hört, wie ich die Haustür aufschließe.

Wir nehmen sie eigentlich immer mit in den Urlaub, können sie dort aber nie alleine lassen, aus Angst, die Nachbarn zu nerven und einfach, weil sie uns so leid tut... Wir versuchen schon, sie überall mit hinzunehmen, aber das ist oft echt schwierig (keine Restaurants in der Nähe, die Hunde erlauben usw.).

Habt ihr vielleicht eine Erklärung dafür? Oder eine Lösung?

Danke,

Julie

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9 Antworten
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  • Julisaxel
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    Auch wenn dir das Ganze komisch vorkommt, ist es eigentlich gar nicht so seltsam. Wenn deine Hündin bei dir zu Hause problemlos alleine bleibt, liegt die Lösung bestimmt genau darin. Deine Hündin bleibt entspannt, weil es erstens ihr Revier ist und sie weiß, dass es auch deins ist – sie verlässt sich also darauf, dass du wiederkommst. Aber der wichtigste Punkt ist: In deinem Haus hängt überall dein Geruch. Wenn du also weg bist, bist du für die Hündin eigentlich immer noch präsent. Du solltest deshalb mal versuchen, ihr ein Kleidungsstück zu geben, das intensiv nach dir riecht, wenn ihr woanders seid. Üb das am besten schon mal zu Hause: Gib ihr das Teil, geh kurz raus und komm sofort wieder rein. Danach machst du das Gleiche bei deinen Eltern. Gib ihr das Kleidungsstück, geh für ein paar Sekunden raus, dann eine Minute, zwei, drei und so weiter... Aber ganz wichtig: Gib ihr dieses Teil niemals, wenn du selbst da bist. Stimmt, wenn man es so sieht... wir fangen jetzt quasi wieder von vorne an. Ich versuche gerade, ein bisschen distanzierter zu sein und nicht auf jedes Winseln um Aufmerksamkeit zu reagieren. Mann, ist das schweeeeer 😁 Wenn wir dieses Wochenende im Urlaub ankommen, werden wir direkt mehrere "Test-Abfahrten" machen... und wir nehmen Unmengen an Kauknochen mit (das beruhigt sie total!). Danke für eure Rückmeldungen!!
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    Auch wenn dir das Ganze seltsam vorkommt, so ungewöhnlich ist das gar nicht. Wenn deine Hündin bei dir zu Hause völlig problemlos alleine bleibt, liegt die Lösung sicher genau darin. Sie bleibt bei dir entspannt, weil es erstens ihr Revier ist und sie weiß, dass es auch deins ist – sie verlässt sich also darauf, dass du wiederkommst. Aber der wichtigste Punkt ist: In deinem Haus riecht es überall nach dir. Wenn du also weg bist, bist du für sie eigentlich immer noch präsent. Du solltest deshalb mal versuchen, deiner Hündin ein Kleidungsstück zu geben, das extrem nach dir riecht, wenn ihr woanders seid. Üb das am besten erst mal zu Hause: Gib ihr das Teil, geh kurz raus und komm sofort wieder rein. Danach das Gleiche bei deinen Eltern. Gib ihr das Kleidungsstück, geh für ein paar Sekunden raus, dann 1 Minute, 2 Minuten, 3 Minuten usw. Aber ganz wichtig: Lass ihr dieses Kleidungsstück niemals da, wenn du selbst anwesend bist.

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    Hallo, die Erklärung ist ganz einfach: Das ist ein Hilferuf. Deine Hündin ruft nach dir, weil sie sich verloren fühlt. Das Problem ist, wenn sie das so lange macht, bis du zurückkommst, wird sie für ihr Verhalten belohnt – ihre Belohnung ist nämlich deine Rückkehr. Das ist eine positive Konditionierung, und sie wird es immer wieder tun, weil es ja schon oft funktioniert hat. Du musst also diese Gewohnheit ändern. Ruf zum Beispiel deine Eltern ein paar Minuten vor deiner Ankunft an, damit sie mit ihr genau dann rausgehen. Normalerweise hört das Jaulen auf, wenn sie draußen ist, und genau in dem Moment tauchst du auf. Deine Eltern sollten sie auch während deiner Abwesenheit mal kurz rausbringen, um sie auf andere Gedanken zu bringen, und sie dann wieder reinholen. Und auch hier wieder: Wenn sie gerade wieder drin ist und noch nicht jault, kommst du zurück. Das kann ein langer Prozess sein, besonders wenn sie dieses Verhalten schon lange zeigt. An das Zurückkommen, während sie gerade Gassi ist, hab ich gar nicht gedacht... das ist eine gute Idee! Aber was ist zum Beispiel, wenn wir mit ihr im Urlaub sind und sie allein im Apartment bleiben muss, während wir essen gehen, und niemand sonst da ist? Da weiß ich nicht, wie ich das anstellen soll. Deine Hündin ist extrem auf dich fixiert (Hyperattachment), deshalb wird das im Urlaub tatsächlich schwierig und ist sogar eher nicht zu empfehlen. Ich denke, du lebst total für deinen Hund und sie bekommt immer, was sie will – Streicheleinheiten auf Abruf usw. Du müsstest mal eine Zeit lang ein paar einfache Übungen machen, um sie ein bisschen von dir zu lösen (das bedeutet nicht, dass sie dich weniger liebt, sondern nur, dass sie fähig ist, auch mal allein zu bleiben). Die erste Übung ist, ihr Frustrationstoleranz beizubringen. Wenn sie lernt, mit ihrem Frust umzugehen, wird sie auch in der Lage sein, allein zu bleiben. Danach sind dann noch andere kleine Übungen nötig. Das denke ich auch, aber das Komische ist, dass sie zu Hause absolut problemlos allein bleibt, kein Bellen, kein Weinen, gar nichts! Aber du hast recht damit, dass ich buchstäblich für sie lebe und sie oft die Aufmerksamkeit bekommt, die sie will (es ist mir auch nie „zu viel“) ahah. Ich werde mal versuchen, ihr nicht mehr jedes Mal Aufmerksamkeit zu schenken, mal schauen, ob sich das außerhalb von zu Hause etwas ändert! Danke 😊
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    Bring ihr bei, auf Kommando zu singen. Meine singen und hören auch auf Abruf wieder auf! Man muss Gleiches mit Gleichem bekämpfen. Das wird dann wie ein Spiel!

    Wir haben’s echt versucht, aber sie bellt nie und heult auch nicht wie ein Wolf, wenn wir bei ihr sind. Wir haben es einfach nicht geschafft, das bei ihr irgendwie „auszulösen“.

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    Hallo,

    die Erklärung ist ganz einfach: Das ist ein Hilferuf. Deine Hündin ruft nach dir, damit du sie abholst, weil sie sich verloren fühlt. Das Problem ist, dass sie das so lange macht, bis du wieder da bist. Damit wird sie für ihr Verhalten belohnt – ihre Belohnung ist deine Rückkehr. Das ist eine positive Verstärkung, und sie wird das deshalb ständig wiederholen, bis du wieder da bist. Wenn es ein paar Mal geklappt hat, denkt sie, es funktioniert immer. Deine Aufgabe ist es also, diese Gewohnheit zu ändern. Zum Beispiel, indem du deine Eltern ein paar Minuten vor deiner Rückkehr anrufst, damit sie genau dann mit ihr rausgehen. Normalerweise hört das Geheule durch das Rausgehen auf, und in dem Moment tauchst du dann auf. Deine Eltern sollten sie auch während deiner Abwesenheit zwischendurch mal kurz rausbringen, um sie abzulenken, und sie dann wieder reinbringen. Und wieder genau in dem Moment, wenn sie gerade reingekommen ist und noch nicht wieder heult, tauchst du auf. Das kann dauern, besonders wenn sie das schon lange so macht.

    An das mit dem Auftauchen, wenn sie gerade Gassi ist, hab ich gar nicht gedacht... echt gute Idee! Aber wie ist das zum Beispiel, wenn wir mit ihr im Urlaub sind und sie alleine im Appartment bleiben muss, wenn wir zum Essen gehen und sonst keiner da ist? Da hab ich keine Ahnung, wie ich das anstellen soll.

    Deine Hündin leidet unter Hyperattachement (extremer Anhänglichkeit), deshalb wird es im Urlaub echt schwierig und ist momentan eher nicht zu empfehlen. Ich vermute mal, du lebst sehr für deinen Hund und sie bekommt immer, was sie will – Streicheleinheiten auf Abruf etc. Ihr müsstet für eine Weile ein paar einfache Übungen machen, um sie ein bisschen von dir zu entwöhnen (das heißt nicht, dass sie dich weniger liebt, sondern nur, dass sie lernt, alleine klarzukommen). Die erste Übung wäre, Frustrationstoleranz zu lernen. Wenn sie lernt, mit ihrem Frust umzugehen, wird sie auch fähig sein, alleine zu bleiben. Danach sind dann noch weitere kleine Übungen nötig.

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    Bring ihm bei, auf Kommando zu singen. Meine singen und hören auch auf Abruf wieder auf! Bekämpf Gleiches mit Gleichem. Das wird dann zu einem Spiel!

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    Hallo,

    die Erklärung ist ganz einfach: Das ist ein Hilferuf. Deine Hündin ruft nach dir, damit du sie abholst, weil sie sich verloren fühlt. Das Problem ist, wenn sie das durchzieht, bis du wiederkommst, wird sie für ihr Verhalten belohnt – und ihre Belohnung ist deine Rückkehr. Das ist klassische positive Verstärkung. Sie wird es also ständig wiederholen, bis du da bist, denn wenn es ein paar Mal geklappt hat, wird es für sie immer funktionieren. Deine Aufgabe ist es daher, diese Gewohnheit zu ändern. Du könntest zum Beispiel deine Eltern ein paar Minuten vor deiner Ankunft anrufen, damit sie die Hündin genau dann kurz rauslassen. Normalerweise hört das Geheule auf, wenn sie draußen ist, und genau in dem Moment tauchst du dann auf. Deine Eltern sollten sie auch während deiner Abwesenheit mal kurz rausbringen, um sie auf andere Gedanken zu bringen, und sie dann wieder mit reinnehmen. Und wieder: In dem Moment, wo sie gerade wieder drin ist und noch nicht heult, tauchst du auf. Das kann ein langer Prozess sein, vor allem wenn sie sich das Verhalten schon über längere Zeit angewöhnt hat.

    An das Wiederauftauchen, während sie gerade Gassi ist, habe ich gar nicht gedacht... das ist echt eine gute Idee! Aber was machen wir zum Beispiel, wenn wir mit ihr im Urlaub sind und sie alleine im Apartment bleiben muss, während wir kurz essen gehen und niemand sonst da ist? Da weiß ich echt nicht, wie ich das anstellen soll.

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    Seit wann genau zeigt deine Hündin eigentlich dieses Verhalten? Doch nicht schon seit 18 Monaten, du hättest dir doch sicher schon früher Hilfe gesucht!

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    Hallo,

    die Erklärung ist eigentlich ganz einfach: Das ist ein Hilferuf. Deine Hündin ruft nach dir, damit du sie abholst, weil sie sich verloren fühlt. Das Problem ist nur, wenn sie das so lange durchzieht, bis du wieder da bist, wird sie für ihr Verhalten belohnt – und ihre Belohnung ist deine Rückkehr. Das ist klassische positive Verstärkung. Sie wird es also immer wieder so machen, bis du da bist, denn wenn es ein paar Mal funktioniert hat, denkt sie sich, dass es immer klappt. Deine Aufgabe ist es jetzt, diese Gewohnheit zu durchbrechen. Du könntest zum Beispiel deine Eltern ein paar Minuten bevor du nach Hause kommst anrufen, damit sie genau in dem Moment mit ihr rausgehen. Normalerweise hört das Jaulen auf, wenn sie nach draußen geht, und genau dann tauchst du auf. Deine Eltern sollten sie auch während deiner Abwesenheit mal kurz rausbringen, um sie auf andere Gedanken zu bringen, und sie dann wieder mit reinnehmen. Und wieder: Genau in dem Moment, wo sie gerade wieder drin ist und noch nicht jault, tauchst du auf. Das Ganze kann echt dauern, erst recht, wenn sie sich das Verhalten schon über längere Zeit angewöhnt hat.

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