Erfahrungsberichte zu Giardien

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Hallo!

Ich habe schon viel im Internet über Giardien recherchiert, aber ich würde gerne mehr Berichte von Leuten lesen, die ihren Hund von diesen Parasiten befreien mussten… Aber hier ist erst mal meine Geschichte.

Vor etwa einem Monat habe ich einen total süßen Kontinentalen Zwergspaniel-Welpen "Papillon" bekommen. Ich habe sie direkt beim Züchter abgeholt. An dem Tag, als ich sie mit nach Hause nehmen sollte, war mir schon aufgefallen, dass ihr Bäuchlein etwas aufgebläht war. Aber ich habe mir nicht viel dabei gedacht, vor allem weil die Züchterin meinte, sie sei kerngesund, komplett geimpft und erst vor Kurzem entwurmt worden.

Sobald sie bei mir ankam, fing der Durchfall an, der sich mit mal mehr, mal weniger festem Kot abwechselte. Das Fressen war auch echt schwierig und sie hat immer mal wieder Mahlzeiten ausgelassen. Außerdem hat sie extrem viel geschlafen. Das hat mir gar nicht gefallen, aber ich dachte, es liegt vielleicht an der Umstellung und wollte erst mal ein paar Tage abwarten. Da es aber nicht besser wurde, habe ich einen Termin beim Tierarzt gemacht.

Der Tierarzt meinte erst, es sei wohl nichts Schlimmes, da sie kein Fieber hatte und (wenn sie nicht gerade schlief) eigentlich gut drauf war. Er hat ihr Probiotika verschrieben, meinte aber, wenn es in ein paar Tagen nicht besser ist, müssten wir Tests machen, um zu sehen, ob es Giardien sind.

Wie ihr euch sicher schon denken könnt, haben wir die Tests gemacht und BUMM: Giardien.

Der Tierarzt hat dann eine Behandlung mit Dolthene gestartet.

Jetzt geht es ihr schon etwas besser, aber ich habe gelesen, dass es Monate dauern kann, bis man diese Parasiten wirklich los ist… Deshalb hätte ich gerne ein paar Erfahrungsberichte… Falls dein Hund auch mal Giardien hatte: Wie lange hat es gedauert, bis er wieder gesund war? Womit wurde er behandelt? Und was hast du sonst noch gemacht, um die Heilung zu unterstützen?

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    Hallo,

    meine Hündin leidet leider schon seit vielen Monaten an Giardien. Wir haben sie im September 2013 bei einem Züchter gekauft, da war sie 3 Monate alt. Uns sind sofort der weiche Stuhlgang im Wechsel mit normalem Kot, ein riesiger Appetit und eine große Nervosität aufgefallen. Der Tierarzt hat monatelang rumgedoktert, bis ich ihm – nach viel Recherche im Netz – selbst vorgeschlagen habe, mal auf Giardien zu testen. Die Analyse im letzten März ergab dann: massiver Giardienbefall. Meine Hündin war also schon seit mindestens 6 Monaten infiziert... Wir sind jetzt bei der 6. Behandlung (haben gestern damit angefangen). Panacur für 8 Tage. Es hilft zwar jedes Mal, aber es kommt immer wieder zurück, trotz der vielen Vorsichtsmaßnahmen: tägliche Desinfektion der Näpfe mit kochendem Wasser und Sanytol, Wechseln der Kissen, die bei 90 Grad gewaschen werden. Die Schwierigkeit ist aber, dass unsere Hündin draußen lebt und das Grundstück (über 1000 m²) deshalb verseucht ist, obwohl wir den Kot jeden Tag wegräumen. Man muss wissen, dass nur Hitze und quartäre Ammoniumverbindungen (z. B. Sanytol) diese Parasiten effektiv abtöten. Es ist also extrem wichtig, jede medizinische Behandlung mit diesen Maßnahmen zu begleiten. Bei uns sind die Giardien trotz aller Bemühungen immer noch da, auch wenn sie nicht mehr so aggressiv sind... das ist echt entmutigend, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Da unsere Hündin schon so lange krank ist, wissen wir, dass es nicht leicht wird, dieses Zeug loszuwerden... ich habe Berichte von Leuten gelesen, die 6 Monate oder länger gebraucht haben, um damit fertigzuwerden. Hoffen wir mal, dass wir es schaffen...

    Hallo,

    ich weiß, dass dieser Beitrag schon älter ist, aber da wir gerade davon sprechen... ich bin wegen der Symptome, die du beschreibst, echt hellhörig geworden. Sind das die einzigen?

    Mein Welpe (3 Monate) hat nämlich genau das Gleiche: Abwechselnd weicher/harter Stuhlgang (wenn er weich ist, ist die Farbe irgendwie komisch, so grünlich), RIESIGER Appetit und er ist sehr nervös (wobei ich dachte, das liegt am Charakter der Jack Russells).

    Ich habe 2 Hunde, ich nehme mal an, das ist ansteckend? Sollte ich mir bei diesen Symptomen allein schon Sorgen machen?

    Danke schon mal für eure Erfahrungsberichte.

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    Ja, heute ist Großputz angesagt! Ich putze das ganze Haus mit Saniterpen und seine ganzen Spielsachen, Körbchen und Näpfe auch!

    Danke für deine Hilfe, Julieta!!! ;-)

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    Freut mich, dass ich helfen konnte! Hab auch deinen Post gelesen… der arme Jack! Hoffentlich kommt er schnell wieder auf die Beine!

    Denk unbedingt daran, seine Sachen gut zu desinfizieren! Was ich auch gemacht habe: Ich hab Lucy nach jedem Häufchen den Po unter fließendem Wasser mit Welpenshampoo gewaschen, damit sie die Giardien nicht in der ganzen Wohnung verteilt!

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    Ich hab deinen Post gelesen, als ich mich informiert hab, was Jack haben könnte, und er war echt hilfreich, weil die Situation bei uns fast die gleiche ist. Also danke dir, du hast mir echt geholfen!

    Ich bin auch total geschockt, dass so wenige Tierärzte darauf kommen!

    Freut mich riesig für dich, dass deine Maus es losgeworden ist! Sieg! ;-)

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    Hallo zusammen!

    Ich schubse meinen Beitrag mal hoch, um euch ein Update zu geben, weil ich sehe, dass hier im Forum endlich mal über Giardien gesprochen wird! Ich finde es echt krass, dass das so wenig bekannt ist, vor allem bei den Tierärzten(!!!), obwohl es total verbreitet ist!

    Jedenfalls: Die Behandlung mit Dolthène, von der ich erzählt hatte, hatte zwar den Durchfall gestoppt, aber nicht gereicht, um diese Giardien-Mistviecher komplett loszuwerden! Mein Tierarzt meinte, dass ihn das nicht überrascht hat, weil die Behandlung zu sanft war. Er wollte aber nichts Aggressiveres geben, weil mein Welpe damals noch zu klein war (dreieinhalb Monate). Da sie jetzt gewachsen ist, konnten wir eine stärkere Behandlung durchziehen. Wir haben also zwei Zyklen wie folgt gemacht: fünf Tage Flagyl, fünf Tage Pause, fünf Tage Dolthène, fünf Tage Pause. Nach dem zweiten Zyklus habe ich einen Monat gewartet, bevor ich wieder Proben zur Analyse gegeben habe. Ergebnis: Test negativ! Wooohoooo! Ich konnte es kaum glauben! Bin so happy! Ich glaube, die Tatsache, dass ich so schnell mit ihr zum Tierarzt gegangen bin, war entscheidend.

    Ich hoffe, dass dieser Post anderen Leuten und vor allem den Fellnasen helfen kann, die Opfer von Giardien geworden sind!

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    Vielen Dank für deinen Bericht! Die arme Maus! Stimmt, ein großer Garten macht die Sache echt kompliziert...

    Hast du es schon mal mit Dolthene probiert? Damit wurde mein Welpe behandelt und es scheint geholfen zu haben. Wir sind seit gestern mit der Behandlung durch und ich bringe nächste Woche seine Häufchen zum Tierarzt, um zu checken, ob wir das Mistzeug endlich losgeworden sind... Auf jeden Fall hat sie gar keinen weichen Kot mehr, ich drück also die Daumen...

    Ich hoffe, dass bei dir auch bald wieder alles im Lot ist!

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    Hallo,

    meine Hündin plagt sich leider schon seit vielen Monaten mit Giardien rum. Wir haben sie im September 2013 vom Züchter geholt, da war sie 3 Monate alt. Uns ist sofort aufgefallen, dass sie ständig weichen Kot im Wechsel mit normalem Stuhlgang hatte, dazu einen riesigen Appetit und sie war total nervös. Der Tierarzt hat monatelang rumgedoktert, bis ich ihm selbst vorgeschlagen habe – nachdem ich viel im Netz recherchiert hatte –, mal auf Giardien zu testen. Die Untersuchung war letzten März und das Ergebnis: massiver Giardienbefall. Meine Hündin war also schon mindestens 6 Monate lang infiziert….. Wir sind jetzt bei der 6. Behandlung (haben gestern angefangen). 8 Tage lang Panacur. Jedes Mal hilft es, aber jedes Mal kommt es wieder zurück, trotz der ganzen Vorsichtsmaßnahmen: Wir desinfizieren die Näpfe jeden Tag mit kochendem Wasser und Sanytol, die Kissen kommen bei 90 Grad in die Waschmaschine. Aber das Schwierige ist, dass unsere Hündin draußen lebt und das Grundstück (über 1000 m²) deshalb verseucht ist, obwohl wir den Kot täglich einsammeln. Man muss wissen, dass nur Hitze und quartäre Ammoniumverbindungen (wie z. B. Sanytol) diese Parasiten effektiv abtöten. Deshalb ist es total wichtig, jede medikamentöse Behandlung mit diesen Maßnahmen zu unterstützen. Bei uns sind die Giardien trotz aller Bemühungen immer noch da, auch wenn es nicht mehr ganz so aggressiv ist… das ist echt frustrierend, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Da unsere Hündin schon so lange krank ist, wissen wir, dass es nicht einfach wird, diesen Mist loszuwerden… ich habe Erfahrungsberichte von Leuten gelesen, die 6 Monate oder länger gebraucht haben, um das Ganze in den Griff zu bekommen. Hoffen wir mal, dass wir es auch schaffen...

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    Die Arme! Echt toll, dass du sie wieder hinbekommen hast!

    Giardien sind ja zum Glück deutlich weniger schlimm.

    Ja, ich halte euch auf dem Laufenden, das hilft dann vielleicht anderen, die danach suchen.

    Der Tierarzt hat verordnet: 5 Tage Dolthene – 10 Tage Pause – 5 Tage Dolthene – 10 Tage Pause – 5 Tage Dolthene – und danach neue Tests. Wir sind gerade in der zweiten 5-Tage-Runde. Der Kot sieht schon besser aus, aber es gibt immer noch Rückfälle… :/

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    Ja, sie ist jetzt 8 Jahre alt, aber damals wäre sie fast daran gestorben! Der Züchter hat sogar schon davon angefangen, mir den Kaufpreis zu erstatten (ist eine Bordeauxdogge). Da ich selbst Spritzen geben kann, konnte ich sie zu Hause pflegen und habe jeden Morgen beim Tierarzt angerufen, um die Anweisungen für den Tag zu bekommen...

    Ich hoffe, dass du ... „ihr“ ... (ihr beide) da so gut wie möglich durchkommt;

    Meld dich zwischendurch mal.

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    Danke für deine Antwort!

    Aber stimmt, das ist tatsächlich nicht dasselbe… Giardien werden durch einen super hartnäckigen Parasiten verursacht… Das ist total verbreitet, aber anscheinend wissen nur wenige darüber Bescheid… Ich habe gelesen, dass manche Leute sich monatelang mit den Problemen ihres Hundes rumschlagen, bevor sie überhaupt rausfinden, dass es Giardien sind… :s

    Na ja, wie dem auch sei…

    Ich hoffe jedenfalls, dass dein Welpe sich gut erholt hat! :)

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