Erfahrungsberichte zu Giardien

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Hallo!

Ich habe schon viel im Internet über Giardien recherchiert, aber ich würde gerne mehr Berichte von Leuten lesen, die ihren Hund von diesen Parasiten befreien mussten… Aber hier ist erst mal meine Geschichte.

Vor etwa einem Monat habe ich einen total süßen Kontinentalen Zwergspaniel-Welpen "Papillon" bekommen. Ich habe sie direkt beim Züchter abgeholt. An dem Tag, als ich sie mit nach Hause nehmen sollte, war mir schon aufgefallen, dass ihr Bäuchlein etwas aufgebläht war. Aber ich habe mir nicht viel dabei gedacht, vor allem weil die Züchterin meinte, sie sei kerngesund, komplett geimpft und erst vor Kurzem entwurmt worden.

Sobald sie bei mir ankam, fing der Durchfall an, der sich mit mal mehr, mal weniger festem Kot abwechselte. Das Fressen war auch echt schwierig und sie hat immer mal wieder Mahlzeiten ausgelassen. Außerdem hat sie extrem viel geschlafen. Das hat mir gar nicht gefallen, aber ich dachte, es liegt vielleicht an der Umstellung und wollte erst mal ein paar Tage abwarten. Da es aber nicht besser wurde, habe ich einen Termin beim Tierarzt gemacht.

Der Tierarzt meinte erst, es sei wohl nichts Schlimmes, da sie kein Fieber hatte und (wenn sie nicht gerade schlief) eigentlich gut drauf war. Er hat ihr Probiotika verschrieben, meinte aber, wenn es in ein paar Tagen nicht besser ist, müssten wir Tests machen, um zu sehen, ob es Giardien sind.

Wie ihr euch sicher schon denken könnt, haben wir die Tests gemacht und BUMM: Giardien.

Der Tierarzt hat dann eine Behandlung mit Dolthene gestartet.

Jetzt geht es ihr schon etwas besser, aber ich habe gelesen, dass es Monate dauern kann, bis man diese Parasiten wirklich los ist… Deshalb hätte ich gerne ein paar Erfahrungsberichte… Falls dein Hund auch mal Giardien hatte: Wie lange hat es gedauert, bis er wieder gesund war? Womit wurde er behandelt? Und was hast du sonst noch gemacht, um die Heilung zu unterstützen?

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    Meine 5 Monate alte Hündin hat das auch. Wir haben schon die erste Behandlung hinter uns: 5 Tage Panacur, 15 Tage Pause und dann wieder 5 Tage Panacur, aber sie hat heute immer noch total flüssigen, gelben und stinkenden Kot. Ich werde nochmal beim Tierarzt anrufen, um zu fragen, was wir jetzt machen sollen. Ich habe von Grapefruitkernextrakt (GKE) gehört, das soll wohl bei der Heilung helfen. Hat das von euch schon mal jemand seinem Hund gegeben?
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    Hallo.

    Hast du schon mal beim Züchter nachgefragt? Vielleicht weiß der ja mehr, auch wenn dein Tierarzt schon eine Diagnose gestellt hat. Hat dein Welpe denn schon krank gewirkt, bevor er zu dir kam? In diesem Post steht ja, dass Panacur ziemlich heftig für einen Welpen ist. Ich will damit deinen Tierarzt gar nicht infrage stellen. Hast du eigentlich schon mal Kotproben untersuchen lassen?

    Keiner meiner Hunde hatte jemals Giardien, ich hab mich nur in diesem Beitrag hier mal informiert.

    Ich hoffe, dass dein Kleiner bald wieder gesund wird.

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    Hallo!

    Ich habe mir vor einer Woche einen zwei Monate alten Welpen von einem Züchter geholt und schon beim ersten Kotabsatz haben wir heftigen Durchfall bemerkt... (wie Wasser). Wir sind mit unserer kleinen Litchi direkt zum Tierarzt, der sie sofort auf Antibiotika (Flagyl) sowie Panacur und Aktivkohle gesetzt hat. Innerhalb einer Woche mussten wir sie dreimal zum Tierarzt bringen, damit sie an den Tropf kommt, weil sie so extrem schwach war. Aktuell ist sie seit zwei Tagen in der Klinik und der Tierarzt weiß noch nicht, ob sie durchkommt... Er meint, sie war wohl schon zu lange krank, als dass es ohne Folgeschäden bleiben würde. Mehrere Teile ihres Verdauungstrakts sind angegriffen und wir wissen noch nicht, ob das irreparabel ist. Wir machen uns solche Sorgen – hat jemand von euch sowas schon mal erlebt? Scheinbar sind es wohl Giardien, aber bei ihrem Zustand muss es ein extrem akuter Verlauf sein.

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    Hallo,

    danke für deine Antwort, aber das hilft mir noch nicht so ganz weiter. Ich bin gerade unterwegs

    und weit weg vom Tierarzt.

    Danke trotzdem

    irlem

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    hallo,

    ich denke schon, ich habe meine trotz der Giardien entwurmt und zum Glück auch, denn sie hatten (zumindest einer) Würmer. Wegen der Mischung der Medis müsste man halt mal schauen, meine waren da noch nicht in Behandlung. schönen Tag noch.

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    Hallo zusammen, ich bin neu hier bei euch im Forum und habe gerade gesehen, dass ihr über Giardien schreibt. Mein Welpe wird momentan deswegen mit Flagyl behandelt. Nach einigen Monaten hat der Tierarzt jetzt mal eine Kotprobe angefordert. Ich entwurme ihn eigentlich regelmäßig. Jetzt stellt sich mir aber eine Frage: Soll ich ihn während der Behandlung eigentlich auch noch zusätzlich entwurmen oder nicht? Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen? Danke, Irlem
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    Hallo,

    ist dieser Beitrag noch aktuell?? Ich hab das Problem gerade mit unseren 2 Welpen, wurden auch getestet.

    Wir haben ein Grundstück und sie können rein und raus, wie sie wollen. Wie soll ich da bloß alles desinfizieren??

    Sie haben gestern mit der Behandlung angefangen und sind 5 Monate alt. Das geht schon so, seit wir sie aus dem Zwinger geholt haben, und ich hab echt Angst um den einen, der ist ziemlich mager. Der andere hat zwar wenig Energie, nimmt aber leichter zu.

    Echt der Horror, diese Bakterien.

    Danke für eure Hilfe.

    Schönen Tag noch.

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    Boulis, mir ist gerade wieder eingefallen, dass du in einem früheren Beitrag mal erwähnt hattest, dass Jena mit Panacur behandelt wird.. Bekommt sie das immer noch? Magst du vielleicht mal deinen Tierarzt fragen, ob das nicht zu heftig für sie ist? Ich will die Kompetenz deines Tierarztes echt nicht infrage stellen, aber ich weiß noch, wie es am Anfang bei uns war (als Lucy dreieinhalb Monate alt war und 1,6 kg wog) – da wollte mein Doc ihr keine so starke Behandlung zumuten. Er hatte ihr Dolthène gegeben, was viel milder und für die Kleinen leichter zu vertragen ist. Das hat zwar nicht gereicht, um die Giardien komplett loszuwerden, aber es hat geholfen, die Situation unter Kontrolle zu bringen und zu verbessern, bis Lucy alt genug für eine stärkere Kur war.

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass es bei Jena schon bergauf geht! Halt die Ohren steif!

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    Tania28
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    Ich drücke auch die Daumen! Das wird schon!! Er ist ein Kämpfer, der Kleine! Und ja, mach unbedingt weiter mit deinen Schritten gegen diese Pseudo-Züchterin!

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    Alles Gute für die kleine Maus, ich drück ihr ganz fest die Daumen! Solche kleinen Dinger sind echt zäh, sie schafft das schon!

    Ich versteh das Verhalten deiner Züchterin auch überhaupt nicht. Als Jack krank war und wir noch nicht wussten, dass es Giardien sind, hatte ich das auf Facebook gepostet. Da ich mit ihr befreundet bin, hat sie direkt kommentiert und mich gebeten, sie sofort anzurufen, um ihr alles zu erklären. Sie meinte dann gleich: „Das sind sicher Giardien“ und hat auch zugegeben, dass er sich das bestimmt bei ihr eingefangen hat, als wir ihn im September für eine Woche bei ihr in der Pension hatten.

    Eigentlich versteh ich nicht, was daran so ein Verbrechen oder so schlimm sein soll. Krankheiten kann man sich schließlich überall einfangen, egal ob Hund oder Mensch. Was bricht den Züchtern denn bitteschön ein Zacken aus der Krone, wenn sie einfach zugeben, dass es bei ihnen in der Zucht ausgebrochen sein könnte? Genau das ist es, was ich nicht kapiere.

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