Erfahrungsberichte zu Giardien

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Hallo!

Ich habe schon viel im Internet über Giardien recherchiert, aber ich würde gerne mehr Berichte von Leuten lesen, die ihren Hund von diesen Parasiten befreien mussten… Aber hier ist erst mal meine Geschichte.

Vor etwa einem Monat habe ich einen total süßen Kontinentalen Zwergspaniel-Welpen "Papillon" bekommen. Ich habe sie direkt beim Züchter abgeholt. An dem Tag, als ich sie mit nach Hause nehmen sollte, war mir schon aufgefallen, dass ihr Bäuchlein etwas aufgebläht war. Aber ich habe mir nicht viel dabei gedacht, vor allem weil die Züchterin meinte, sie sei kerngesund, komplett geimpft und erst vor Kurzem entwurmt worden.

Sobald sie bei mir ankam, fing der Durchfall an, der sich mit mal mehr, mal weniger festem Kot abwechselte. Das Fressen war auch echt schwierig und sie hat immer mal wieder Mahlzeiten ausgelassen. Außerdem hat sie extrem viel geschlafen. Das hat mir gar nicht gefallen, aber ich dachte, es liegt vielleicht an der Umstellung und wollte erst mal ein paar Tage abwarten. Da es aber nicht besser wurde, habe ich einen Termin beim Tierarzt gemacht.

Der Tierarzt meinte erst, es sei wohl nichts Schlimmes, da sie kein Fieber hatte und (wenn sie nicht gerade schlief) eigentlich gut drauf war. Er hat ihr Probiotika verschrieben, meinte aber, wenn es in ein paar Tagen nicht besser ist, müssten wir Tests machen, um zu sehen, ob es Giardien sind.

Wie ihr euch sicher schon denken könnt, haben wir die Tests gemacht und BUMM: Giardien.

Der Tierarzt hat dann eine Behandlung mit Dolthene gestartet.

Jetzt geht es ihr schon etwas besser, aber ich habe gelesen, dass es Monate dauern kann, bis man diese Parasiten wirklich los ist… Deshalb hätte ich gerne ein paar Erfahrungsberichte… Falls dein Hund auch mal Giardien hatte: Wie lange hat es gedauert, bis er wieder gesund war? Womit wurde er behandelt? Und was hast du sonst noch gemacht, um die Heilung zu unterstützen?

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    Abend zusammen.

    Dolthene hab ich auch schon ausprobiert. Die Giardien waren für etwa einen Monat weg, das wurde sogar durch zwei Kotproben innerhalb einer Woche bestätigt.

    Und dann kam der Rückfall... die Ausscheidung der Giardien-Zysten im Darm ist leider total unregelmäßig. Deshalb ist mein Hund momentan wieder in Behandlung.

    Liebe Grüße.

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    Hallo zusammen,

    ich wollte mal meine Erfahrungen zum Thema Giardien teilen ..

    Habe mir einen Welpen geholt, der leider infiziert war, und der hat es natürlich direkt an meinen anderen Hund weitergegeben ..

    Richtig heftiger Durchfall, alle 3 Stunden, Tag und Nacht! Zum Glück hat Smecta das Schlimmste verhindert.

    Wir hatten zwei 7-Tage-Behandlungen mit Flagyl, aber der Durchfall kam schon 2 Tage nach der ersten und 4 Tage nach der zweiten Kur wieder .. Nach viel Recherche habe ich dann Dolthène ausprobiert und, oh Wunder, schon am zweiten Tag war der Durchfall weg!! Und seitdem ist alles wieder gut. Vielleicht hilft mein Bericht ja dem einen oder anderen weiter ... Viel Erfolg und gute Nerven an alle, die auch gerade infizierte Hunde haben.

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    Hallo zusammen.

    Ich habe mich gerade erst bei Wamiz angemeldet.

    Und es macht mich echt traurig, schon wieder was über Giardien zu lesen. Ich bin jetzt zum zweiten Mal mit diesem Problem konfrontiert.

    Zwei Hunde, einer 2013 und der zweite im Juni 2016, verschiedene Eltern, aber aus der gleichen Zucht, und beide hatten Giardien. Es ist echt ein Kampf, diese Parasiten loszuwerden. Bei meinem ersten Schäferhund hat es fast ein Jahr gedauert, bis wir damit durch waren. Erst Behandlung mit Panacur, dann Flagyl + extrem strenge Hygiene-Regeln.

    Mein erster Schäferhund hatte zusätzlich zu den Giardien noch IBD (eine chronisch entzündliche Darmerkrankung) und ist leider schon mit 3 Jahren wegen dieser Krankheit gestorben.

    Bei meinem zweiten, aktuellen Schäferhund (8 Monate alt) haben wir jetzt neben den Giardien auch noch Kryptorchismus (ein Hoden ist nicht abgestiegen und liegt noch im Bauchraum). Also steht bald die Kastration an.

    Kurz gesagt: Dieser Zucht, die Mitglied im CCBA ist, werde ich bestimmt kein drittes Mal mein Vertrauen schenken.

    Wie auch immer, die aktuelle Sorge ist jetzt erst mal, wieder mal gegen die Giardien zu kämpfen...

    Viele Grüße.

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    Danke für die Antwort, mein Tierarzt hat mir gesagt, ich soll ihn im Moment mit proteinreichem Futter wie Fleisch, Hähnchen usw. füttern, weil er nicht genug zunimmt, da die Giardien die Proteine entziehen.

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    Tania28
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    Ja, das kann echt lange dauern, viel Kraft dir. Ein Freund von mir hatte das Problem bei seinen zwei Tschechoslowakischen Wolfshunden auch, das hat echt gedauert. Intensive Behandlung und getreidefreies Trockenfutter, um sie vernünftig zu füttern und nicht nur vollzustopfen.

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    Hallo! Ich habe viel im Internet über Giardien recherchiert, aber ich würde gerne mehr Erfahrungsberichte von Leuten lesen, die diese Parasiten bei ihrem Hund endlich losgeworden sind… Aber hier erst mal meine Geschichte. Vor etwa einem Monat habe ich mir einen supersüßen Papillon-Welpen (Kontinentaler Zwergspaniel) geholt. Ich habe sie bei einem Züchter abgeholt. Am Tag, als ich sie mit nach Hause nehmen sollte, ist mir schon aufgefallen, dass ihr kleiner Bauch etwas aufgebläht war, aber ich habe mir nichts weiter dabei gedacht – vor allem, weil die Züchterin meinte, sie sei gesund, komplett geimpft und erst kürzlich entwurmt worden. Kaum war sie bei mir zu Hause, fing der Durchfall an, mal flüssiger, mal halbwegs geformt. Das Fressen war auch ein echtes Drama, manchmal hat sie ganze Mahlzeiten ausgelassen. Außerdem hat sie extrem viel geschlafen. Das kam mir alles spanisch vor, aber ich dachte, es liegt vielleicht an der Umstellung und wollte erst mal ein paar Tage abwarten. Da es aber nicht besser wurde, habe ich einen Termin beim Tierarzt gemacht. Der Tierarzt meinte zuerst, es sei wohl nichts Ernstes, da sie kein Fieber hatte und (wenn sie nicht gerade schlief) gut drauf war. Er hat ihr Probiotika verschrieben, aber direkt gesagt: Wenn es in ein paar Tagen nicht besser ist, müssen wir Tests machen, ob es vielleicht Giardien sind. Wie ihr euch sicher schon denken könnt, haben wir die Analysen gemacht und BUMM: Giardien. Der Tierarzt hat sie dann direkt mit Dolthene behandelt. Mittlerweile geht es ihr schon besser, aber ich habe gelesen, dass es Monate dauern kann, bis man diese Parasiten wirklich los ist… Deshalb hätte ich gerne ein paar Erfahrungsberichte von euch. Wenn euer Hund mal Giardien hatte: Wie lange hat es gedauert, bis er wieder gesund war? Was hat er bekommen? Und was habt ihr sonst noch zusätzlich gemacht, um die Heilung zu unterstützen? Hallo, ich habe mir vor 3 Monaten einen Husky-Rüden geholt und er hat genau die gleichen Probleme wie deiner. Seit ich ihn habe, leidet er an akuten Giardien. Er lässt Mahlzeiten aus, hat oft Durchfall, Magenkrämpfe usw. Nach zwei Monaten Behandlung und 6 Kotuntersuchungen ist der Parasit leider immer noch da. Der Tierarzt hat mich auch schon vorgewarnt, dass Giardien extrem hartnäckig sind und es noch kein hundertprozentiges Heilmittel gibt. Er meinte sogar, dass der Hund das lebenslang behalten könnte, wenn sein Immunsystem nicht selbst damit fertig wird... Ich weiß gar nicht, wie ich mit dieser Nachricht umgehen soll, und mache mir riesige Sorgen um meinen Hund. Ich sehe gerade, dass dein Post schon eine Weile her ist – hast du vielleicht inzwischen eine Lösung oder ein Wundermittel gefunden? Ich bin für jede Info dankbar. Vielen Dank!
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    Hi zusammen, kann mir jemand sagen, ob man Hundeteppiche bei Giardien-Befall auch desinfizieren kann, indem man sie für ein paar Stunden ins Gefrierfach (-18 °C) legt? Oder hilft da wirklich nur die 90-Grad-Wäsche?

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    Ich mache seit 2,5 Monaten genau das Gleiche durch mit meinem 4,5 Monate alten Aussie... Durchfall, mal geformter Stuhl... Antibiotika-Behandlung gegen Campylobacter, aber nichts hilft... er nimmt einfach nicht zu und wiegt nur 4,5 kg, obwohl er eigentlich schon 10 kg wiegen sollte. Und jetzt frisst er gar nichts mehr... ich bin echt verzweifelt. Alle zwei Wochen sind wir beim Tierarzt und ständig gibt's ein anderes Antibiotikum... morgen gehe ich wieder hin mit meiner Entdeckung, danke. Vielleicht hat mein Welpe ja Giardien... mal sehen, wie es weitergeht.
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    10 Tage lang durchgehend Behandlung mit „Panacur“; nach drei Wochen dann die Tests. Von 8 Hunden sind 5 positiv getestet worden, natürlich die Jüngsten und mein 15-jähriger Senior. In der Zwischenzeit hatte ich mit einer Züchterin telefoniert, die mir geraten hat, sie mit „Flagyl“ zu behandeln (ein Medikament aus der Humanmedizin, da Giardien ja auch auf Menschen übertragbar sind); das ist ein antiparasitäres Antibiotikum.

    Also nochmal 10 Tage Behandlung... und dann muss ich wieder 3 Wochen warten, bevor ich die nächsten Tests machen kann.

    Wenn es nur der Stress mit der Behandlung wäre... aber die ganze Hygiene! Die Hunde wurden mit „MERCRYL“ (aus der Apotheke) gewaschen, um die Eier abzutöten, die im Fell hängen könnten. Außerdem werden nach jedem Geschäft Po und Pfoten mit Mercryl gereinigt, abgetrocknet und dann besprühe ich den Hintern mit „HYDEACLOREX“ (vom Tierarzt, 4%ige Verdünnung), ohne es abzutrocknen. Das Zeug benutze ich auch für Pfotenbäder, für die Körbchen und das Spielzeug, aber auch für unsere Wäsche (ein Verschluss an die Wäsche, immer 4%ig verdünnt). Man fasst sie ja an, kuschelt mit ihnen und sicher habt ihr eure Hunde auch mal geküsst, genau wie ich – und schon hat man sich mit den Eiern angesteckt...

    Damit nicht genug: Jeder Haufen muss aufgesammelt und verbrannt werden, und dort, wo die Hunde ihr Geschäft gemacht haben, muss mit einem Mittel auf Basis von quartären Ammoniumverbindungen desinfiziert werden. Ich wische mein ganzes Haus mit „Saniterpen“-Reiniger oder mit dem Dampfreiniger (und alle Stellen, die die Hunde berühren: Transportboxen, ihr Wickeltisch, die Leinen)... warten, bis es trocken ist, und dann desinfiziere ich noch mit „Saniterpen 90“ (vergesst die Schuhsohlen nicht, denn beim Spazierengehen schleppt man die Eier überall mit hin).

    Tja, man ist ja eh schon penibel, aber mit der Giardiose wird man echt „manisch-depressiv“... man hat vor jedem kleinsten Keim Angst. Ich warte jetzt nur noch darauf, dass meine Fellnasen endlich wieder gesund werden. Kein Hund hat diesen Dauerstress aus Schmerzen, Fieber, Appetitlosigkeit und dieser extremen Prozedur verdient...

    Das Schlimmste ist, dass Giardien immer wieder kommen können. Aber wenn sie älter werden, bauen die Hunde manchmal eine Immunität auf.

    Sie dürfen erst im Juni 2016 wieder bei uns in den Garten, weil Giardien in feuchtem Boden drei Monate überleben, im Wasser zwei Monate (passt auf, dass eure Hunde beim Gassigehen nicht aus dreckigem Wasser trinken!) und bei 37 Grad vier Tage.

    Viel Kraft an alle, die diese Qual auch gerade durchmachen, denn es ist echt die Hölle. Danke fürs Lesen; ich musste meinem Ärger einfach mal Luft machen.

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    An alle, die das hier lesen: Wusstet ihr, dass jede dritte Zucht Probleme mit Giardien hat? Aber kein Züchter spricht darüber. Wenn du dir einen Welpen ins Haus holst, setz ihn unbedingt erst mal in Quarantäne, bevor du ihn mit deinen anderen Hunden zusammenlässt. Sonst steckt der Kleine, falls er infiziert ist, seine neuen Kumpels direkt an.

    Ich habe eine kleine Cavalier-King-Charles-Zucht und fange gerade erst an. Mein Fehler war, dass ich einen Welpen, den ich neu dazugeholt habe, nicht separat gehalten habe ... und leider „BOOM“. Züchter raten einem ja oft, die Kleinen erst mit dreieinhalb Monaten nach der Auffrischungsimpfung nach draußen zu lassen ... aber sie sagen auch, dass es mit den eigenen Hunden kein Problem ist, weil die ja geimpft sind. Eigentlich sollten sie aber auch dringend zur Quarantäne raten!

    Genau wie ihr habe ich jetzt mit diesem Problem zu kämpfen. Ich glaube, das Ganze geht jetzt schon ein paar Monate so, aber meine Hunde leben auf einem Hektar Land. Da stehe ich natürlich nicht jedes Mal direkt daneben, wenn sie ihr Geschäft machen. Als ich gemerkt habe, dass meine Welpen weichen Stuhlgang hatten, dachte ich erst, es liegt am Futter. Also hab ich es umgestellt, aber während der Umstellungsphase ... als ich dann Schleim und Blut entdeckt habe, bin ich sofort zu meiner Tierärztin. Sie hat mir erst mal was gegen Kokzidien verschrieben. Nach drei Tagen gab es keine Besserung und zwei Hunde hatten Fieber. Ich hab ihr dann gesagt, wie große Sorgen ich mir mache. Also: Kotprobe. Sie hat drei Tests auf Parvovirose gemacht, die zum Glück negativ waren (denn auch wenn unsere Fellnasen geimpft sind, gibt es ja immer ein Restrisiko). Aber die Tests auf Giardien waren positiv – und zwar ein richtig heftiger Befall.

    Weiter geht’s im nächsten Post, weil hier nur 3000 Zeichen erlaubt sind.

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