Erfahrungsberichte zu Giardien

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Hallo!

Ich habe schon viel im Internet über Giardien recherchiert, aber ich würde gerne mehr Berichte von Leuten lesen, die ihren Hund von diesen Parasiten befreien mussten… Aber hier ist erst mal meine Geschichte.

Vor etwa einem Monat habe ich einen total süßen Kontinentalen Zwergspaniel-Welpen "Papillon" bekommen. Ich habe sie direkt beim Züchter abgeholt. An dem Tag, als ich sie mit nach Hause nehmen sollte, war mir schon aufgefallen, dass ihr Bäuchlein etwas aufgebläht war. Aber ich habe mir nicht viel dabei gedacht, vor allem weil die Züchterin meinte, sie sei kerngesund, komplett geimpft und erst vor Kurzem entwurmt worden.

Sobald sie bei mir ankam, fing der Durchfall an, der sich mit mal mehr, mal weniger festem Kot abwechselte. Das Fressen war auch echt schwierig und sie hat immer mal wieder Mahlzeiten ausgelassen. Außerdem hat sie extrem viel geschlafen. Das hat mir gar nicht gefallen, aber ich dachte, es liegt vielleicht an der Umstellung und wollte erst mal ein paar Tage abwarten. Da es aber nicht besser wurde, habe ich einen Termin beim Tierarzt gemacht.

Der Tierarzt meinte erst, es sei wohl nichts Schlimmes, da sie kein Fieber hatte und (wenn sie nicht gerade schlief) eigentlich gut drauf war. Er hat ihr Probiotika verschrieben, meinte aber, wenn es in ein paar Tagen nicht besser ist, müssten wir Tests machen, um zu sehen, ob es Giardien sind.

Wie ihr euch sicher schon denken könnt, haben wir die Tests gemacht und BUMM: Giardien.

Der Tierarzt hat dann eine Behandlung mit Dolthene gestartet.

Jetzt geht es ihr schon etwas besser, aber ich habe gelesen, dass es Monate dauern kann, bis man diese Parasiten wirklich los ist… Deshalb hätte ich gerne ein paar Erfahrungsberichte… Falls dein Hund auch mal Giardien hatte: Wie lange hat es gedauert, bis er wieder gesund war? Womit wurde er behandelt? Und was hast du sonst noch gemacht, um die Heilung zu unterstützen?

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  • Rynema89
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    Ja, das ist möglich. Mein Tierarzt hat mir erzählt, dass er neulich einen Hund hatte, der plötzlich nur noch Durchfall hatte. Er war 12 Jahre alt und wurde positiv getestet. Er kam von einem Züchter und war wohl schon immer Träger, hatte aber nie Symptome, bis zu dem Tag, an dem ....

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    Ich hab zwei Hündinnen, die haben beide die gleichen Probleme: fressen nicht, nehmen ab und haben schleimigen Durchfall. Die sind 10 Jahre alt – können die in dem Alter Giardien haben?
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    Hallo zusammen!

    Ich hol den Beitrag mal wieder hoch, um ein Update zu geben, weil ich sehe, dass hier im Forum endlich mal über Giardien gesprochen wird! Ich finde es echt krass, dass das so wenig bekannt ist, vor allem bei den Tierärzten(!!!), obwohl es so verbreitet ist!

    Wie auch immer. Die Behandlung mit Dolthène, von der ich erzählt hatte, hatte zwar den Durchfall gestoppt, aber nicht gereicht, um diese Mistviecher von Giardien auszurotten! Mein Tierarzt meinte, dass ihn das nicht gewundert hat, weil die Behandlung zu mild war, aber er wollte nichts Härteres geben, weil mein Welpe damals noch zu klein war (dreieinhalb Monate). Da sie jetzt gewachsen war, konnten wir eine stärkere Behandlung machen. Wir haben also zwei Zyklen wie folgt gemacht: fünf Tage Flagyl, fünf Tage Pause, fünf Tage Dolthène, fünf Tage Pause. Nach dem zweiten Zyklus habe ich einen Monat gewartet, bevor ich neue Tests gemacht habe. Ergebnis: Test negativ! Wooohoooo! Ich konnte es kaum glauben! So happy! Ich glaube, es war entscheidend, dass ich so schnell mit ihr zum Tierarzt gegangen bin.

    Ich hoffe, dass dieser Post anderen Leuten und vor allem den Fellnasen helfen kann, die von Giardien geplagt sind!

    Danke, ich lebe in Kanada und habe eine kleine Familienzucht mit 10 Hunden. Alles lief super, bis zu dem Tag, an dem ich einen hübschen Bichon mit 2,5 Monaten gekauft habe. Sie hatte Giardien, aber der erste Test war negativ, also habe ich sie zu den anderen Hunden gelassen. 2 Wochen später war der Test positiv und meine Hunde waren infiziert. Wir arbeiten echt hart daran, diesen Parasiten zu besiegen. Kennt ihr Züchter, die das geschafft haben und auf welche Weise?

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    Hallo zusammen

    Ich hole den Beitrag nochmal hoch, weil ich anscheinend das gleiche Problem mit Giardien habe wie ihr.

    Ich habe eine vier Monate alte Schäferhündin, die oft weichen Kot hat. Wir haben sie mit zwei Monaten bekommen und sie hatte das Problem von Anfang an. Der Züchter, den ich per E-Mail kontaktiert habe, hat mir Flagyl für 5 Tage empfohlen. Er hatte wohl Giardien im Hinterkopf (ohne es natürlich direkt auszusprechen). Der Tierarzt hat mir dann Dolthène und Metrobactin für 10 Tage verschrieben und der Kot war danach viel besser. Aber leider ist es wiedergekommen.

    Ich habe den Züchter vor zwei Wochen nochmal gefragt, ob er Probleme mit Giardien hat, aber er will damit nicht so recht rausrücken.

    Es ist also unmöglich zu wissen, ob die anderen Welpen, die mit meiner Kleinen zusammen waren, es auch hatten.

    Das wäre einfach praktischer, weil wir dann endlich mal Klarheit hätten.

    Kennt jemand die Zucht „LA ROCHEPOT“ in der Côte d'Or?

    Das würde mir echt weiterhelfen.

    Danke schonmal für eure Antworten.

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    Hallo zusammen

    Ich hole den Beitrag nochmal hoch, weil ich anscheinend das gleiche Problem mit Giardien habe wie ihr.

    Ich habe eine vier Monate alte Schäferhündin, die oft weichen Kot hat. Wir haben sie mit zwei Monaten bekommen und sie hatte das Problem von Anfang an. Der Züchter, den ich per E-Mail kontaktiert habe, hat mir Flagyl für 5 Tage empfohlen. Er hatte wohl Giardien im Hinterkopf (ohne es natürlich direkt auszusprechen). Der Tierarzt hat mir dann Dolthène und Metrobactin für 10 Tage verschrieben und der Kot war danach viel besser. Aber leider ist es wiedergekommen.

    Ich habe den Züchter vor zwei Wochen nochmal gefragt, ob er Probleme mit Giardien hat, aber er will damit nicht so recht rausrücken.

    Es ist also unmöglich zu wissen, ob die anderen Welpen, die mit meiner Kleinen zusammen waren, es auch hatten.

    Das wäre einfach praktischer, weil wir dann endlich mal Klarheit hätten.

    Kennt jemand die Zucht „LA ROCHEPOT“ in der Côte d'Or?

    Das würde mir echt weiterhelfen.

    Danke schonmal für eure Antworten.

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    Unser kleiner Welpe (2 Monate) hat sich auch diesen Mist eingefangen. Wegen dem Durchfall seit einer Woche haben wir eine Kotprobe abgegeben und ja, es sind Giardien. Der Tierarzt hat die Ergebnisse noch am selben Tag bekommen, also heute. Morgen gehe ich wieder hin, um den Behandlungsplan zu besprechen. Scheinbar ist das echt schwer wegzubekommen. Ich hab auch einen großen Garten und da sie dort seit einer Woche ihr Geschäft macht, ist es echt ein Albtraum, den Durchfall im Garten aufzusammeln. Wie kann man denn den Garten am besten behandeln? Danke schon mal für eure Tipps! Ich sag euch dann Bescheid, was mir der Tierarzt geraten hat. Carine

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    Hallo zusammen,

    das Thema ist zwar schon ein bisschen älter, aber es ist das einzige, das ich mit so vielen Berichten und Lösungsvorschlägen zu Giardien gefunden habe. Ich habe vor zwei Monaten einen Welpen (Labrador-Foxterrier-Mix) bekommen und sie hatte vom ersten Tag an Durchfall. Zuerst habe ich sie entwurmt (sie hatte tatsächlich massenhaft Würmer, die dann auch rauskamen) und das Futter umgestellt. Der Vorbesitzer hat ihr Billigfutter aus dem Supermarkt gegeben und ich bin auf hochwertiges, getreidefreies Futter umgestiegen, allerdings mit Reis, weil sie ja so flüssigen Kot hatte. Der Tierarzt hat mir Ultradiar gegeben, was aber gar nichts gebracht hat. Der Kot war weich bis flüssig, glänzend und schleimig... nach meinen Internetrecherchen passte das total auf Giardiose. Ich habe aber keine Tests machen lassen, weil der Tierarzt erst wollte, dass ich das Futter wechsle und Probiotika und anderen Kram ausprobiere... Ich habe es dann mit Panacur versucht, was laut Tests ja am besten wirken soll, aber die Erfolgsquote liegt wohl nur bei 50 % – bei uns hat es jedenfalls nicht funktioniert. Ab und zu mal ein Haufen, der nicht ganz so flüssig war, aber danach folgten direkt wieder zehnmal weicher oder flüssiger Kot.

    Ich hatte keine große Lust auf Antibiotika, um ihr nicht die ganze Darmflora kaputt zu machen... und als ich den Post von @Alopez3006 nochmal gelesen habe, hab ich mich gefragt, warum ich nicht schon früher nach einer natürlichen Methode gesucht habe... Bei uns zu Hause setzen wir auf Homöopathie und Naturheilkunde, um Medikamente zu vermeiden, also warum nicht auch bei meinem Hund... Meine Suche nach ozonisiertem Wasser war erfolglos, aber ich bin auf zwei Seiten gestoßen, die Gewürznelken gegen Giardien empfehlen. Ich hatte auch gelesen, dass ein Schuss Olivenöl am Tag gut für Hunde ist, also habe ich meine Eigenbehandlung gestartet: 1 zerdrückte Gewürznelke gemischt mit einem halben TL Olivenöl, damit sie es gut annimmt.

    Das Fazit: Schon am ersten Tag der Behandlung gab es ein richtig schönes, festes Häufchen... ich wollte mich erst nicht zu früh freuen, weil darauf normalerweise wieder weicher Kot folgt... aber nein... sie ist jetzt seit 10 Tagen gesund.

    Ich habe die Kur 7 Tage lang durchgezogen und vor 3 Tagen damit aufgehört, und es ist immer noch alles super.

    Vielleicht waren es keine Giardien, aber es sah absolut danach aus, und nachdem Ultradiar, Panacur und Transiphytol versagt haben... war das bei mir die Lösung.

    Es wird auch empfohlen, orangefarbenes Gemüse zu füttern, damit die Würmer nicht zurückkommen. Ich gebe ihr deshalb jetzt jeden Tag eine rohe Karotte, das ersetzt die Kauknochen, die sie sowieso schlecht verdaut.

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    Mich würde mal interessieren, ob das bei euch auch so gut klappt wie bei uns...

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    Bei dem ozonisierten Sonnenblumenöl nimmst du einen Teelöffel (für 18 kg) etwa 20 Min. vor dem Fressen (max. 2x täglich). Gib auch Vitamin E, aber bitte mit zeitlichem Abstand zum Öl. Propolis ist als Ergänzung auch super, am besten ebenfalls zeitversetzt, so ca. 4 Stunden nach dem Öl.

    Kurkuma auch nicht zusammen mit dem Öl geben, max. 1x pro Tag (am besten auf nüchternen Magen).

    Für einen noch stärkeren Effekt kannst du zusätzlich Grapefruitkernextrakt nehmen, das killt die Parasiten – aber auch hier: immer schön mit Abstand zum ozonisierten Öl.

    Das ist die Methode nach Dr. Clark.

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    Probiert es bei euren Hunden mal mit Kurkuma-Kapseln und ozonisiertem Öl. Bei uns hilft das besser als Antibiotika und es gibt keine Nebenwirkungen. Wir haben erst vor Kurzem damit angefangen, aber ihr geht es schon viel besser. Antibiotika haben wir echt lange versucht, aber die haben gar nichts gebracht – mitten in der Behandlung kamen die Giardien sogar noch heftiger zurück.

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