Hallo zusammen, wie schon im Titel steht, bellt mein Hund stundenlang vor der Tür, damit wir ihn reinlassen.
Titi ist etwa 5 Jahre alt (laut Schätzung vom Tierarzt) und ich habe ihn vor 4 Jahren adoptiert.
Wir haben ein Haus mit einem großen Grundstück. Nachts schläft er drinnen.
Das Problem ist also, dass Titi stundenlang vor dem Eingang bellen kann, um reinzudürfen. Wir haben echt alles versucht: Am Anfang haben wir ihn immer reingelassen, sobald er zu viel gebellt hat – wir wissen jetzt, dass das ein Fehler war, aber wir versuchen das schon seit Jahren zu korrigieren. Mir wurde mal von einer Hundetrainerin geraten, ihn einfach zu ignorieren, aber er bellt trotzdem stundenlang weiter. Wir haben versucht, ihm Spielzeug zu geben, damit er draußen beschäftigt ist, wir haben geschimpft, machen extra lange Gassirunden, rufen ihn genau dann rein, wenn er mal nicht bellt, damit er es versteht... aber nichts hilft.
Ihr müsst verstehen, dass es extrem stressig ist, wenn dieser kleine Jacky stundenlang ohne Pause durchbellt. Mittlerweile geben wir oft nach und lassen ihn doch rein… Wir haben noch einen zweiten, älteren Hund, der dieses Verhalten gar nicht hat. Die beiden spielen zusammen und verstehen sich super, er ist also eigentlich nicht alleine draußen.
Was kann ich tun, um meinen Hund besser zu verstehen und dieses Verhalten in den Griff zu bekommen?
Hund bellt ständig vor der Tür
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Also, nach all den Antworten hier scheint es ja kein Problem zu sein, den Hund sofort reinzuholen, sobald er bellt. Ich schätze mal, die Trainerin hatte dann wohl doch nicht die richtigen Methoden… Na gut, ich werde versuchen, echt schnell zu reagieren und ihn direkt beim ersten Bellen reinzuholen! Auf jeden Fall wollte ich noch mal kurz klarstellen, dass mir das sowohl meine Trainerin so gesagt hat als auch Vincent Marchal vom „Educ Dog“-Programm (ein sehr bekannter Trainer, den ich eigentlich für kompetent halte). Ich hatte ihm eine E-Mail geschrieben und er meinte auch, man solle das in solchen Fällen einfach ignorieren. Die Idee kam also echt nicht von mir, das wollte ich nur noch mal betonen.
Danke euch allen für eure Tipps!
Hallo
Das ist gerade das Training für meine Welpen (mit der Nase gegen ein Glöckchen stupsen, das an der Türklinke hängt, damit sie lernen zu fragen, wenn sie raus müssen). Wenn sie das erst mal kapiert haben, fangen wir mit dem Bellen für den umgekehrten Weg an – also damit sie fragen können, wenn sie wieder ins Haus wollen – und Bellen auf Kommando (um sie entweder zu stoppen oder es zu erlauben). Bei meiner Labrador-Hündin Oxane mussten wir das so machen, sonst wäre sie draußen glatt vergessen worden, was besonders im Winter echt nützlich ist. Na ja, es ist nicht immer ganz ohne, weil sie es manchmal mit dem Rein- und Rausgehen übertreibt – meine Mama hat ihr nämlich immer kleine Leckerlis gegeben, wenn sie wiederkam... Diese Angewohnheit wurde innerhalb von nicht mal zwei Tagen bei meinen Eltern vom Magen meiner Labbi-Dame und dem ihres Goldens verstanden.
Aber es ist immer noch besser, als eine zerkratzte Tür oder Fensterläden vorzufinden oder sich eine Dauer-Serenade anhören zu müssen...
Huhu Emma
^^ Ich mache es genau wie du: Sobald das Wetter schön ist, bleibt die Tür oder das Fenster einfach offen.
Hallo
"Ich hab ihn vor 4 Jahren adoptiert."
"Nachts schläft er drinnen."
"Am Anfang haben wir ihn reingelassen."
Er hat gebellt, du hast aufgemacht (ob das nun richtig oder falsch war, ist egal, das ist eben das, was du mit deinem Hund so etabliert hast).
Das ist das, was er bisher kennt und was du ja auch irgendwie so eingeführt hast.
Dann kommt ein Hundetrainer und sagt dir, dass du dem Hund nicht aufmachen sollst, wenn er bellt.
Und das Ergebnis: "Mein Hund bellt stundenlang vor der Tür, damit wir ihn reinlassen."
Tja, eigentlich logisch.
Was genau willst du denn am Ende eigentlich? Das ist gerade nicht mehr so ganz klar.
Willst du ihm den Zugang nach drinnen jetzt komplett verweigern?
Oder ihm erst nach ein oder zwei "Wuffs" aufmachen?
Wie soll er dir denn stattdessen zeigen, dass er rein möchte?
Stell dir erstmal all diese Fragen selbst.
Früher ist mein Hund immer gegen die Terrassentür gesprungen, wenn er rein wollte. War nicht so cool.
Jetzt sieht unser Deal so aus: Er klopft einmal kurz mit der Pfote an. Wenn ich das nicht höre, klopft er nochmal. Wenn dann immer noch keiner kommt, gibt's ein kurzes Wuff. Und wenn dann immer noch nichts passiert, lässt er es gut sein und wartet draußen... um es dann erst eine ganze Weile später wieder zu versuchen.
Ich bin also von dem 44 kg schweren Tollpatsch, der mit beiden Pfoten gegen meine Scheibe knallt, zum sanften Pfoten-Klopfen gekommen. Ich hab ihn dabei, glaube ich, immer erst "Sitz" machen lassen, bevor ich ihn reingelassen habe, zusammen mit dem Kommando "Nicht springen". Erst dann durfte er rein...
Aber ich gebe zu, im Sommer lassen wir die Tür oft einfach einen Spalt offen. Ich hab keine Lust, ständig den Türsteher für Hund UND Katze zu spielen. Da geht dann jeder rein und raus, wie er lustig ist.
Dass ein Hund bellt, um reinzukommen, ist doch eigentlich völlig normal, oder? Was bringt es überhaupt, einen Hund draußen zu lassen?
Meine Hündin hat Kontakt zu meinem 2-jährigen Patenkind, seit er ganz klein ist, und ich kann dir versichern, dass es ihm gut geht.
Ich finde es echt gut, wenn ein Hund Bescheid gibt, dass er rein möchte. Nika hat sich noch nie gemeldet, deshalb muss ich immer selbst nachschauen, sonst bleibt sie einfach vor der Tür stehen 🙁
Ich denke auch, wenn dein Hund erst mal kapiert, dass er rein und raus kann, wird er weniger bellen.
Hallo,
Im Grunde genommen fängt er sofort an rumzuschreien, wenn du nicht in der Sekunde die Tür aufmachst, wenn ich das richtig verstehe.. Er kann einfach nicht ruhig abwarten.
Vielleicht hast du ihm oft zu spät aufgemacht, als du gerade nicht wirklich greifbar warst und er Panik bekommen hat? Oder hast du ihm vielleicht zu oft aufgemacht, während er gerade rumgebrüllt hat?
Wenn du die Ursache für sein Verhalten nicht findest, habe ich Angst, dass du das Problem nicht in den Griff kriegst. Du riskierst, immer wieder die gleichen Fehler zu machen, die zum gleichen Ergebnis führen. Und selbst wenn du ihn dazu bringst, ruhig zu sein: Vergiss nicht, dass du (und deine Familie) danach extrem konsequent mit eurem eigenen Verhalten sein müsst – und zwar für eine ganze Weile präzise wie ein Schweizer Uhrwerk (wobei das die wenigsten Leute hinkriegen und erst recht nicht mit ihrem Hund).
Man müsste ihm eigentlich nur aufmachen, wenn er still ist, aber dafür muss man echt reaktionsschnell sein, und zwar ständig (kriegst du das hin?). Wenn er es irgendwann verstanden hat, heißt das aber auch, dass er vielleicht stundenlang vor der Tür wartet, ohne dass du merkst, dass er rein will, weil er sich ja nicht mehr meldet. Wäre das für dich okay?
Deine Trainerin hat gesagt, er wäre der Chef? Nur wegen dieser Sache? Oder eher wegen der Gesamtsituation?
Gehst du jeden Tag mit ihm außerhalb des Gartens spazieren?
Hat er draußen eine Hundehütte?