Hallo zusammen, wie schon im Titel steht, bellt mein Hund stundenlang vor der Tür, damit wir ihn reinlassen.
Titi ist etwa 5 Jahre alt (laut Schätzung vom Tierarzt) und ich habe ihn vor 4 Jahren adoptiert.
Wir haben ein Haus mit einem großen Grundstück. Nachts schläft er drinnen.
Das Problem ist also, dass Titi stundenlang vor dem Eingang bellen kann, um reinzudürfen. Wir haben echt alles versucht: Am Anfang haben wir ihn immer reingelassen, sobald er zu viel gebellt hat – wir wissen jetzt, dass das ein Fehler war, aber wir versuchen das schon seit Jahren zu korrigieren. Mir wurde mal von einer Hundetrainerin geraten, ihn einfach zu ignorieren, aber er bellt trotzdem stundenlang weiter. Wir haben versucht, ihm Spielzeug zu geben, damit er draußen beschäftigt ist, wir haben geschimpft, machen extra lange Gassirunden, rufen ihn genau dann rein, wenn er mal nicht bellt, damit er es versteht... aber nichts hilft.
Ihr müsst verstehen, dass es extrem stressig ist, wenn dieser kleine Jacky stundenlang ohne Pause durchbellt. Mittlerweile geben wir oft nach und lassen ihn doch rein… Wir haben noch einen zweiten, älteren Hund, der dieses Verhalten gar nicht hat. Die beiden spielen zusammen und verstehen sich super, er ist also eigentlich nicht alleine draußen.
Was kann ich tun, um meinen Hund besser zu verstehen und dieses Verhalten in den Griff zu bekommen?
Hund bellt ständig vor der Tür
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Ich verstehe echt nicht, wie man sich einen Hund anschaffen kann und dann entscheidet, dass sein Platz plötzlich draußen ist, nur weil ein Baby da ist … Der Hund war doch vor dem Baby auch schon „unhygienisch“ …
Die Beziehung zu einem Hund ist ein Geben und Nehmen, genau das macht eine Beziehung doch aus … Wir reden hier von einem Jack Russell (eine sportliche Rasse), bekommt er denn genug Auslauf? Freilauf, um Dinge zu entdecken?
Wenn der Hund stundenlang vor der Tür bellt, dann ist er doch auch stundenlang draußen, oder?
Vielleicht versteht der Hund einfach nicht, warum er (vielleicht) nicht mehr die gleichen Privilegien wie früher hat.
Jedenfalls sollte man nicht voreilig sein und behaupten, man müsse nur dies und das machen und fertig.
Ich mache hier gar nichts kompliziert, du machst es dir nur viel zu einfach.
Lies dir nochmal durch, was sie schreibt:
Sie spricht von einem Problem beim Rückruf.
Sie erwähnt auch, dass sie ihren Hund manchmal warten lassen möchte, wenn sie sich um ein Kleinkind kümmert. Sie hat manchmal einfach Wichtigeres zu tun, als dem Hund direkt die Tür aufzumachen. Und nur weil du entschieden hast, dass Hund und Baby zusammen klarkommen müssen, heißt das nicht, dass sie das sofort so umsetzen muss und alles andere über den Haufen wirft. Sie hat das Recht, ihren Hund warten zu lassen, ohne dass er direkt rumbrüllt. Und genau das muss man ihm beibringen (ihn zum Nachdenken bringen und nicht sofort losrennen und aufmachen, sobald er bellt – sonst lernt er nur, dass sie springt, wenn er es gerade will).
Weg**
Und alle anderen, die ich beim zu schnellen Drüberlesen übersehe ^^
Dein Problem ist also, dass der Rückruf nicht klappt und er nicht hört, wenn du ihn reinrufst – während du ihm quasi sofort „gehorchen“ musst, wenn er bellt, weil er sonst keine Ruhe gibt und ununterbrochen weiterbellt.
Ich kann total verstehen, dass dich das nervt.
Und nein, du musst das Thema Gehorsam nicht abhaken oder dich seinen „Forderungen“ beugen.
Du hast das Recht, ihn zu hören, aber du musst dir auch Gehör verschaffen. Du stehst nicht unter seinem Kommando, erst recht nicht sofort auf Abruf.
Allerdings gibt es in eurer Beziehung vielleicht noch viel mehr Baustellen als nur diese Punkte.
Kommt er genug raus?
Hast du ihm beigebracht, auf dich zu hören, oder darf er meistens einfach machen, was er will, ohne dass du mal was sagst? Orientiert er sich überhaupt mal an dir? Im Grunde ist es so: Wenn er es gewohnt ist, immer seinen Kopf durchzusetzen, wird es oft schwierig, dass er in einem speziellen Punkt auf dich hört – erst recht, wenn man es falsch angeht. Es reicht nicht, einfach nur nett zu sein und dem Hund Freiheiten zu lassen (im Garten oder sonst wo), um dann zu erwarten, dass er im Gegenzug beim Rückruf hört. Rückruf muss man lernen, das ist eine Frage der Energie, manchmal auch der Autorität, und es hängt alles von eurer Bindung ab, an der man eben auch arbeiten muss.
Ein Problem kann simpel aussehen, ohne es wirklich zu sein. Zumindest kann es Zeit und Arbeit kosten, bis man nachhaltige Ergebnisse sieht.
Aber den Rückruf aufzugeben und ihm jedes Mal aufzumachen, sobald er bellt, nur weil der feine Herr nicht warten kann... dazu würde ich dir nicht raten, wenn du eine angenehme Beziehung willst und ihn entspannt und mit Vertrauen mit rausnehmen möchtest usw.
Ich bin da ganz bei Isar...
Mein Hund geht auch immer durch die Terrassentür raus und wenn er wieder rein will, stellt er sich vor die Scheibe. Wenn wir im Wohnzimmer sind, sehen wir ihn und lassen ihn sofort wieder rein, ansonsten gibt er kurz mit 1-2 Bellern Bescheid und wir machen ihm auf, ohne ihn ewig warten zu lassen. Und genauso ist es, wenn er raus will, das ist für uns einfach total normal!
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Ich hab so Momente, da warte ich auf die Stille, ohne mich auch nur einen Millimeter zu rühren: Wenn wir mit dem Auto am Park ankommen und die total aufgedreht sind und anfangen rumzukläffen, damit ich mich beeile, warte ich erst mal, bis sie sich beruhigt haben, bevor ich überhaupt vom Sitz aufstehe.
Ich finde, man hört total gut raus, in was für einem Tonfall ein Hund mit einem „spricht“: Wenn er mir sagen will „So, Abendpipi ist erledigt, kannst mich jetzt reinlassen“, ist das ganz was anderes als „Los, los, beweg dich, lass uns raus, rück den Ball raus, mach schon!“
Wenn ich sage „ihm aufmachen, wenn er nichts sagt“, meine ich damit: Warten, bis er durch Bellen fordert, und dann abwarten, bis er wieder still ist... um dann sofort aufzumachen.
Damit er kapiert: „Ich bin leise = die Tür geht auf“.
Du darfst ihm weder aufmachen, wenn er gar nicht fragt, noch wenn er zwar gebellt hat, aber dann schon eine ganze Weile wieder ruhig ist... dann ist es nämlich schon zu spät. Zumindest am Anfang. Das kann echt eine Weile dauern. Man muss da total konsequent sein, Zeit haben und alle müssen an einem Strang ziehen... Sonst ist Hopfen und Malz verloren.
Schnelles Reagieren ist vor allem dann wichtig, wenn du deinem Hund etwas beibringen willst, weil das Timing einfach entscheidend ist.
Meiner Meinung nach musst du, wenn du ihm wirklich beibringen willst, nicht mehr zu bellen, um reinzukommen, genau die Momente abpassen, in denen er ruhig ist, und ihm dann am Anfang sofort oder fast sofort die Tür öffnen. Da darfst du keinen Moment verpassen, du musst also immer bereit sein aufzumachen, wenn er keinen Mucks macht. Du solltest ihn dann auch loben und schauen, ob er es wirklich versteht (denn das checken nicht unbedingt alle Hunde sofort). Wenn er das Prinzip einmal kapiert hat, kannst du die Tür jedes Mal ein bisschen später öffnen, so Schritt für Schritt... So lernt er dann mit der Zeit, vor der Tür zu warten. Bei manchen Hunden hilft es aber auch, wenn man zusätzlich das Kommando „Warte“ beibringt. Ohne deinen Hund selbst zu sehen, ist das allerdings schwer zu beurteilen.