Brauche Ratschläge: Staffie-Welpe und Katze?! Help!!

Emi1002
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Hallo,

Ich bin neu hier :)

Also ich brauche dringend Ratschläge bitte. Ich habe vor einer Woche einen Staffie-Welpen adoptiert, er ist jetzt 2 Monate und 10 Tage alt. Ich habe ihn von einer Züchterin / Privatperson, wo er mit seiner Mutter, seinen 7 Geschwistern und den Katzen, Hühnern und Kaninchen der Züchterin aufgewachsen ist.

Ich habe eine 6-jährige Katze, Nami, die ist total lieb, man kann alles mit ihr machen, sie zeigt nie die Krallen und klebt immer an mir – aber sie ist im Sommer oft draußen (im Garten unten bei meinen Eltern, sie kennt also sowohl das Unten als auch die Wohnung oben, wo ich mit meinem Partner wohne). Als wir sie bekommen haben, hatten wir 2 Labradore. Die sind leider beide an Altersschwäche gestorben, der letzte vor 3 Monaten.

Also, mein Welpe, Harley, ist vor einer Woche aufgetaucht und er ist total süß, aber er ist halt ein Welpe und denkt nur ans Spielen und daran, alles anzuknabbern was ihm in den Weg kommt. Ich versuche ihn nach und nach zu erziehen, aber seitdem meidet Nami meine Wohnung. Sie hat Angst, und er – wenn er sie sieht oder hört, selbst wenn er schläft – kommt sofort angerannt. Und sie miaut dann um rauszukommen oder flüchtet. Ich habe sie natürlich noch nie alleine zusammengelassen, wenn ich nicht da bin bleibt Harley im Wohnzimmer eingesperrt. Ich versuche so oft wie möglich gemeinsame Momente zu schaffen, indem ich beide gleichzeitig streichle und Harleys Halsband ruhig festhalte, damit er keinen Unfug macht – und ich ziehe ihn ein bisschen zurück wenn ich merke dass mir die Situation zu stressig wird. Nami miaut um wegzugehen, hat aber noch nicht mit der Pfote ausgeteilt oder gekratzt. Einmal hat sie ihm den Rücken zugekehrt, er hat ihr den Schwanz geschnappt und sie hat einen kleinen Schrei gemacht und ist weggerannt. Ich glaube nicht dass er ihr wehtun wollte, er wollte einfach mit dem sich bewegenden Schwanz spielen... und gestern hat er ihr ins Fell gebissen. Ich schaffe es nicht, ihn nicht zurückzuhalten wenn sie da ist, ich stresse total dass er ihr wehtut oder sie ihm. Ich habe Angst, ich bin gestresst und hoffe so sehr dass sie sich aneinander gewöhnen – ich will nicht dass Harley denkt, das Revier gehört nur ihm, weil sie so selten kommt. Ich will nicht dass sie sich streiten, denn er wird noch größer und einen kräftigen Kiefer bekommen, sie nicht. Sie ist mein Schatz, mein kleines Miezchen, ich liebe sie über alles und es macht mich traurig und krank sie so zu sehen – ich weiß einfach nicht was ich tun oder wie ich mich verhalten soll.

Habt ihr sowas schon erlebt? Gewöhnen sich Staffies schnell an die Katzen im Haushalt, in dem sie neu angekommen sind?? Wird er irgendwann versuchen ihr wehzutun??

Danke für eure Hilfe

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13 Antworten
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    Mel1 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich hab ein ähnliches Problem mit einer meiner Katzen, die kaum noch nach Hause kommt. Eigentlich nur zum Fressen, und eine Zeit lang hat sie sogar angefangen, bei meinen Eltern zu fressen, die direkt nebenan wohnen (voll ähnlich lol).

    Am Anfang kam mein Welpe (eine Bordeauxdogge) super mit der Katze klar, aber weil er sie so selten sieht, ist es jetzt so, als hätte er vergessen, dass sie eigentlich zum Haus gehört.

    Und das, obwohl er an meine andere Katze und die 5 „Hausbesetzer-Katzen“, die er ständig bei uns sieht, gewöhnt ist.

    Bei der Katze, die kaum reinkommt, trainiere ich jetzt so: Ich nehme meinen Hund draußen an die Leine und rufe die Katze, damit sie zu ihm kommt. Wenn die Katze ihm eine wischt – super! Der Hund muss kapieren, wenn er es übertreibt (meine kleine Dogge wiegt mit 5 Monaten schon 35 kg). Ich verbiete dem Hund aber, sich zu wehren, wenn er im Unrecht ist. Falls die Katze allerdings grundlos angreift, schimpfe ich natürlich mit ihr. Man muss ja fair bleiben.

    Andererseits zwinge ich meine Katze dazu, ein bisschen länger im Haus zu bleiben. Ich dränge sie nicht zum Hund, sie soll einfach nur da sein, damit der Hund checkt, dass sie eine von uns ist.

    So mache ich das, und es funktioniert. Die beiden sind zwar keine super dicken Freunde, aber es gibt weniger Missverständnisse – so nach dem Motto, dass der Hund die Katze jagt, weil er nicht gerafft hat, dass das „seine“ Katze ist. Und die Katze kommt jetzt auch wieder öfter vorbei.

    Dafür hatte ich das umgekehrte Problem mit meiner anderen Katze. Die ist die Ruhe selbst und würde nie die Krallen ausfahren. Tja, und deshalb hat meine kleine Dogge sie ständig genervt. Selbst wenn ich ihn davon abgehalten habe, hat er es nicht kapiert.

    Irgendwann hat die Katze die Geduld verloren und ihm eine gewischt, ganz vorsichtig. Aber da hat der Hund es sofort kapiert und lässt sie seitdem in Ruhe.

    Tiere kommunizieren untereinander echt gut, am besten lässt man sie so viel wie möglich selbst machen. Klar, wenn es für einen von beiden gefährlich wird, greift man natürlich ein.

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    Emi1002
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    Ich will ja nichts erzwingen, aber ich möchte schon, dass sie sich ab und zu mal sehen, damit er sie nicht vergisst und kapiert, dass sie hier auch zu Hause ist. Ich hab echt Angst, dass er eifersüchtig wird, wenn sie reinkommt, weil er dann denkt, dass das alles hier sein Revier ist (da er ja seit seiner Ankunft öfter drin ist, weil die Katze entweder im Garten oder draußen unterwegs ist – im Sommer schläft sie nie im Haus, aber im Winter oder wenn es regnet eben schon). Ich habe solche Angst, dass er ihr wehtut, wenn er versucht, nach ihrem Schwanz zu schnappen oder so, weil er denkt, er kann mit ihr wie mit seinen Spielsachen umgehen... 😭 Ich male mir immer das Schlimmste aus, sodass ich echt nur noch am Heulen bin.
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    Docline
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    Nein, er wird ihr nichts tun, wenn er weiß, dass sie die Hauskatze ist.

    Am besten erzwingst du das direkte Aufeinandertreffen nicht. Die Katze braucht immer einen erhöhten Rückzugsort, von dem aus sie den Welpen beobachten kann. Irgendwann wird sie dann von selbst entscheiden, sich das Ganze mal aus der Nähe anzusehen, aber lass sie den Zeitpunkt selbst bestimmen.

    Übersetzt Französisch
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