Inzuchtwert 27 %

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Hallo zusammen! Eigentlich soll ich am Donnerstag unseren französischen Bulldoggen-Welpen abholen (ein Rüde mit Papieren, für 1500 €). Beim Stöbern hier im Forum habe ich mich immer mehr mit dem Thema Zucht und vor allem mit dem Stammbaum und der Genetik unseres Kleinen beschäftigt. Ich war wohl ziemlich naiv und dachte: Papiere = Sicherheit ... Ich bin echt aus allen Wolken gefallen, als ich die Verpaarung der Eltern simuliert habe. Dabei kam ein so hoher Wert raus (27 %), dass es sogar eine Ausnahmegenehmigung vom Rasseclub brauchte. Könnt ihr mir sagen, was ich jetzt für Möglichkeiten gegenüber dem Züchter habe? Ich habe natürlich schon eine Anzahlung geleistet. Falls es so eine Ausnahmegenehmigung gibt (der Welpe soll ja Papiere bekommen, also muss der Züchter sie ja haben) – welche Kriterien werden da eigentlich geprüft? Ich habe zwei kleine Kinder und absolut keine Lust darauf, dass der Hund am Ende verhaltensauffällig ist oder viel zu früh stirbt ... Danke für eure Tipps!
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8 Antworten
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    Jjack2020 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Danke euch allen für eure Rückmeldungen.

    Wir wollen die Rasse nicht wechseln, aber wir waren wohl echt naiv, was das Thema Papiere angeht.

    Wir wollen ihn definitiv nicht mal zur Zucht nutzen. Uns ging es einfach nur darum, die Vorfahren genau zurückverfolgen zu können!!!! Das setzt dem Ganzen jetzt echt die Krone auf...

    Die Dame vom Rasseclub war total beruhigend und hat mich fast schon ausgelacht. Sie meinte, wir würden mit unserem „kleinen Inzucht-Hund“ schon glücklich werden und dass 25-27 % für sie kein besonders hoher Wert seien.

    Naja, es ist kompliziert, weil wir schon eine Anzahlung geleistet haben und unsere Kinder (unter 6) heute mitkommen sollen, um ihn abzuholen. Es sind zwei Stunden Fahrt von uns aus, wir sehen dann einfach mal vor Ort weiter.

    Es ist auf jeden Fall mein erster Hund und anscheinend gibt es da so einige Fehler, die man wohl nicht machen sollte.

    Danke euch allen

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    C
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    Sogar bei meiner Rasse, die echt selten ist, wird davon abgeraten, über die 6 Prozent zu gehen. Iago hat gerade mal 1 Prozent Inzuchtanteil. Der Züchter garantiert, dass kein Hund doppelt im Stammbaum auftaucht – das ist für mich echt das Minimum. Was die Französische Bulldogge angeht: Ich versteh schon, dass man diese kleinen Molosser mag, aber eigentlich haben fast alle Molosser (vielleicht mit Ausnahme vom Boxer, der noch recht sportlich ist) Probleme wegen ihrer Schnauze.

    Für mich ist ein Rasseclub völlig nutzlos, wenn er nicht die Gesundheit der Hunde als oberstes Ziel hat. Ich hab auch kein Problem damit zu sagen, dass manche Rassen sich entweder wieder mit anderen mischen oder ganz verschwinden sollten.

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    ?
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    @Jjack2020, klär das mal mit dem Züchter: Da du vorher nicht richtig informiert wurdest, frag ihn, ob er deine Reservierung entweder auf einen späteren Wurf verschiebt oder sie ganz storniert. Wenn er ablehnt, sehe ich mindestens zwei Möglichkeiten, wie du die Stornierung rechtlich durchsetzen kannst. Denn mal ehrlich, 27 % Inzucht sind schon ein starkes Stück, besonders weil die Französische Bulldogge keine Rasse ist, bei der man das durch einen zu kleinen Bestand rechtfertigen könnte. Klar kann kontrollierte Inzucht dazu dienen, gute Merkmale zu festigen, aber bei so einem hohen Wert muss man vor allem Angst haben, dass sich die Erbmängel häufen... Ansonsten Kikaah, was den SCC angeht: Die haben zwar eine Beschwerdestelle und eine Disziplinarkommission (die zum Beispiel den Zwingernamen entziehen oder die Eintragung der Welpen ins Stammbuch verbieten kann, egal ob vorübergehend oder endgültig), aber in der Praxis sind deren Handlungsmöglichkeiten auf dieser Ebene echt begrenzt. Die Gerichte sind da viel strenger als der SCC bei Züchtern, die nur Mist bauen.
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    Kikaah
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    Das Problem bei der SCC ist, dass die keine Rechtsabteilung haben. Ich hab denen mal eine Mail geschrieben, weil ich über eine Anzeige für Welpen gestolpert bin, bei denen die Eltern noch keine 12 Monate alt waren – und das bei einer Zucht mit offiziellem Zwingername. Die Antwort war, dass das zwar echt nicht normal sei, die SCC aber nichts machen könne. Wozu gibt’s dann überhaupt Regeln, wenn man sie ungestraft brechen kann?

    Aber da die Züchter die SCC bezahlen, damit ihre Welpen ins LOF (dieser berühmte Heilige Gral) kommen, sind sie teilweise geschützt, wenn sie Mist bauen (ich meine die schlechten Züchter!!).

    Wenn die schlechten Züchter bestraft würden, blieben nur noch die guten übrig.

    Das LOF hat zwar Vorteile (wie hätte der Ersteller ohne „LOF sélect“ sonst vom Inzuchtgrad erfahren sollen?), aber die SCC wird von total Inkompetenten geleitet.

    (Ich empfehle die Doku „Rassereine Hunde – Zuchtwahnsinn ohne Grenzen“, das spielt in England, ist dort aber auch nicht viel besser geregelt als in Frankreich.)

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    Balista
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    27 % Inzucht, das ist ein höherer Prozentsatz als bei einer Verpaarung zwischen Vater und Tochter.

    Vater x Tochter = 25 % Inzucht.

    Man kann also davon ausgehen, dass diese Verpaarung aus einer Verbindung von Vater und Tochter oder Bruder und Schwester stammt... die selbst schon aus Inzucht entstanden sind.

    Na klasse... echt herrlich das Ganze, besonders bei einer Rasse wie der Französischen Bulldogge, die ja so bekannt für ihre Langlebigkeit und ihre tolle Gesundheit ist...

    Aber wenn du dich gut organisierst, hast du sicher noch Zeit, ihn ein oder zwei „Schönheitswettbewerbe“ gewinnen zu lassen und ihn ein paar Mal decken zu lassen, damit er seine super Gene mit denen einer Wurfschwester mischen kann.

    Ja, bei 3-4 Jahren Lebenserwartung ist das machbar...

    Mal ohne Ironie: Ich rate dir dringend davon ab, diesen Welpen zu nehmen. Ich würde sogar so weit gehen, dir von dieser speziellen Rasse abzuraten, aber gut, mach wie du meinst.

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    Kikaah
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    Äh nee, echt nicht, schon allein wegen der Atmung... das ist eine Rasse (zusammen mit dem Mops), die man meiner Meinung nach echt mal überdenken müsste... die haben so einen tollen Charakter, den man unbedingt erhalten sollte, das ist alles.

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    ?
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    Mal ganz ohne böse Absicht gefragt: Gibt es eigentlich noch Bulldoggen ohne gesundheitliche Probleme?

    Die, denen ich so begegne, machen auf mich immer den Eindruck, als würden sie nach zehn Metern tot umkippen, wenn man ihnen nicht schleunigst Sauerstoff gibt.

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    Kikaah
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    Wenn diese Inzucht vom Rassezuchtverein genehmigt wurde, hast du keine Handhabe, dann ist das nicht verboten. Es ist aber schon echt heftig, so viel Inzucht zu betreiben, gerade bei einer Rasse, die sowieso schon so anfällig ist... Und „ohne Papiere“ bedeutet nicht automatisch Sicherheit, sondern nur die Gewissheit, keinen echten Rassehund zu haben.

    Ein hoher Inzuchtwert heißt jetzt nicht unbedingt, dass der Hund total gaga ist oder super früh stirbt, aber stell dich vielleicht darauf ein, dass er gesundheitlich anfälliger ist und vielleicht eine kürzere Lebenserwartung hat als der Durchschnitt. Wobei diese Rasse ja eh schon empfindlich ist...

    Aber ja, frag ruhig mal nach dieser Ausnahmegenehmigung, keine Ahnung, welche Kriterien da genau geprüft wurden...

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