Wie lernt mein Hund endlich hündische Kommunikation?

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Hey zusammen,

ich hab einen 10 Monate alten Aussie. Er wurde sozialisiert, sobald er alle nötigen Impfungen hatte... eigentlich auch schon davor, weil er ja mit all seinen Geschwistern aufgewachsen ist. Aber es hilft alles nichts: Er versteht die Hundesprache einfach nicht. Er rennt total stürmisch auf Hunde zu, die ihn eigentlich attackieren wollen. Er checkt das null und will einfach nur spielen, während er voll auf sie zurennt. Ich musste ihn schon so oft aus gefährlichen Situationen retten und weiß echt nicht mehr weiter... bitte helft mir!

Vielen Dank schon mal im Voraus!

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10 Antworten
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  • Emla
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    Die beiden vorherigen Posts sind nur Werbung.

    Wenn dein Welpe regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden hat, muss er die Hundesprache beherrschen.

    Also entweder geht es, wie Kainate dir vorschlägt, um das Management der Emotionen oder, wie Hben meint, es ist vielleicht einfach nur eine Zurechtweisung ohne wirkliche Gefahr.

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    Ich empfehle dir die gemeinsamen Gassirunden von Pole Canin für die Sozialisierung deines Hundes! :) www.polecanin.fr

    Hallo, vielen Dank, aber es gibt überhaupt kein Problem mit der Sozialisierung. Er trifft jeden Tag mindestens zwei bis vier Hunde und am Wochenende machen wir Hundetreffen mit 13 Hunden!

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    Hallo, ich kann dir diese Methode nur empfehlen, die bei unserem Hund echt gut geklappt hat https://1tpe.net/goto.php?dat=kev14800_zenoto_6&tk= Viel Erfolg!

    Alles klar, vielen Dank!!

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    Ich empfehle dir die gemeinsamen Spaziergänge vom Pole canin für die Sozialisierung deines Hundes! :)

    www.polecanin.fr

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    Hallo,

    ich kann dir diese Methode echt nur empfehlen, die hat bei unserem Hund super funktioniert

    https://1tpe.net/goto.php?dat=kev14800_zenoto_6&tk=

    Viel Erfolg!

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    Kikaah
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    Hallo, ich habe einen 10 Monate alten Australian Shepherd. Er wurde sozialisiert, sobald er alle nötigen Impfungen hatte ... eigentlich sogar schon davor, weil er ja mit all seinen Geschwistern zusammen war. Aber es hilft alles nichts, er versteht die Hundesprache einfach nicht. Er rennt auf Hunde zu, die ihn eigentlich attackieren wollen, nur um zu spielen. Er checkt es überhaupt nicht und stürmt immer weiter auf sie zu. Ich musste ihn schon oft aus echt gefährlichen Situationen rausholen und weiß langsam nicht mehr weiter ... bitte helft mir ... Vielen Dank schon mal im Voraus!
    Hallo zusammen, ich bin Julien. Ich bin heute auf das Forum hier gestoßen, weil ich mehr über Hunde und ihre Erziehung lernen möchte. Ich bin frischgebackener Besitzer eines Schäferhundes und wollte nach Tipps fürs Training suchen. Ich freue mich über jeden Rat zusätzlich zu denen, die ich hier schon gelesen habe, aber ich wollte euch auch mal zeigen, was bei mir bisher gut funktioniert. Es geht um ein E-Book, das ich mir runtergeladen habe. Es wurde von Caroline Lange geschrieben, einer professionellen Hundetrainerin. Mit ihrer Methode, die echt super detailliert ist, konnte ich ihm beibringen, nicht mehr ohne Grund zu bellen – das war nämlich sein größtes Problem. Da sind auch echt viele einfache und vor allem schnelle Tipps drin, weil das Ziel ist, den Hund nur 15 Minuten am Tag zu trainieren. Das ist so meine Erfahrung zu dem Thema. Ihr könnt euch das E-Book hier runterladen: https://bit.ly/2yN1AR0 Danke und euch noch einen schönen Tag.

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    Kainate
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    Letzter Punkt: Die Tatsache, dass er auf Hunde zuläuft, die ihn angreifen wollen.

    Oft denken wir Hundebesitzer, dass wir andere Hunde besser lesen können als unser eigener Hund und dass wir die Hundesprache besser verstehen als ein Hund selbst. Manchmal stimmt das zwar... aber... eher selten.

    Was du als Angriffslust beim anderen Hund deutest, muss gar keine sein. Und vielleicht weiß dein Hund das ganz genau, nämlich dass ihm nichts passiert – deshalb bleibt er auch so hartnäckig dran, was in deinen Augen dann „gefährlich“ aussieht. Klar, ohne die Szene selbst gesehen zu haben, kann ich dir nicht garantieren, dass du falsch liegst, wenn du sagst, der andere Hund will angreifen. Aber an deiner Stelle würde ich diese Möglichkeit mal in Betracht ziehen. Die Kommunikation unter Hunden ist oft viel subtiler, als man denkt.

    Eine der typischen Fallen, in die viele Besitzer tappen, ist es, aggressives Verhalten als echte Angriffsabsicht zu missverstehen, wenn Hunde eigentlich nur frustriert sind, weil sie an der Leine hängen, aber unbedingt spielen wollen. Echt jetzt, diese Frustrations-Aggressionen können total krass aussehen: Der Hund wirft sich mit voller Wucht in die Leine, kriegt Riesenaugen, bellt, knurrt, beißt vielleicht sogar in die eigene Leine... oder schnappt nach seinem Herrchen oder Frauchen (umgelenkte Aggression)! Und trotzdem liegt es oft einfach nur daran, dass der Hund seine Gefühle (den Frust) nicht im Griff hat, und nicht an einer echten Lust, den anderen Hund zu beißen. Bei vielen dieser Hunde (natürlich nicht bei allen) ist es so: Wenn man sie ableint, greifen sie gar nicht an, sondern stürmen schließlich auf den anderen Hund zu, um... zu spielen!

    Natürlich muss man sich verdammt sicher sein, bevor man dem anderen Besitzer vorschlägt, seinen Hund abzuleinen... Das ist nichts, was ich in der Praxis einfach so empfehlen würde.

    Aber... es kann dir vielleicht einen Anhaltspunkt geben.

    Wenn ich einen Hund treffe, der dieses Problem mit der Frustrations-Aggression hat, merke ich das oft daran, dass meine eigenen Hunde gar nicht auf dessen Aggressivität reagieren. Sie haben keine Angst, weil sie genau wissen, dass der andere eigentlich nicht böse ist... und sie wollen dann oft trotzdem unbedingt hin, um „Hallo“ zu sagen!

    Vielleicht ist es bei deinem Hund genauso: Er fordert Hunde zum Spielen auf, die für dich aggressiv rüberkommen, weil er spürt, dass sie es gar nicht wirklich sind. Klar, ohne dabei gewesen zu sein, kann ich dir das nicht versprechen und dir erst recht nicht raten, dem anderen Besitzer zu sagen, er soll sein „Raubtier“ mal von der Leine lassen. Aber es ist eine Theorie, die dir helfen könnte, das Verhalten deines Hundes besser zu verstehen.

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    Kainate
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    Wenn er richtig sozialisiert wurde, gibt es eigentlich keinen Grund, warum er die Hundesprache nicht verstehen sollte. Viel wahrscheinlicher ist: Er versteht sie zwar (kennt ihre Bedeutung), ist aber manchmal so aufgedreht, dass er sie gar nicht mehr wahrnimmt, hört oder beachtet. ...genau so, wie ein Hund das Kommando "Hierher" von seinem Besitzer perfekt kennen kann, es aber einfach nicht mehr hört, wenn er zu aufgeregt oder auf etwas anderes fixiert ist. Meiner Meinung nach ist das also eher ein Problem der Emotionsregulation als des Verstehens. Und Emotionsregulation... das ist nicht gerade die Stärke von Australian Shepherds, die ja eine sehr (zu) leicht erregbare Rasse sind. Pass auch auf das Hüteverhalten auf, das bei Aussies oft vorkommt und leicht mit Spielen verwechselt werden kann, obwohl es eigentlich keines ist. Der Hund rennt anderen Hunden hinterher, bellt dabei oft nervös und versucht sie zu stoppen, indem er zum Beispiel in den Nacken oder die Hinterbeine zwickt – so als wären sie Schafe. Wenn Hütehunde das bei Artgenossen machen, sind sie manchmal so fixiert und aufgedreht, dass sie die Hundekommunikation komplett ignorieren, selbst wenn ihr "Ziel" genervt reagiert oder sogar aggressiv wird. In so einem Fall musst du lernen, den Hund zu stoppen, bevor er sich in dieses Verhalten reinsteigert und den Bezug zur Realität verliert. Wie dem auch sei, es gibt kein Geheimrezept: Um die Sozialkompetenz deines Hundes zu verbessern, muss er mit anderen Hunden interagieren können, egal ob an der Schleppleine oder im Freilauf. Hundeparks, geführte Hundewanderungen von Trainern (++), Facebook-Gassi-Gruppen... du hast viele Möglichkeiten, damit er andere Hunde trifft. Aber... um seine Sozialkompetenz zu verbessern, würde ich ihn nicht einfach irgendwelche Hunde treffen lassen, ganz egal wie. Deinem Hund würde es guttun, ruhige und souveräne erwachsene Hunde zu treffen, die nicht auf seine Spielaufforderungen eingehen, sondern ihn bestimmt abweisen, ohne dabei zu aggressiv zu werden. Das ist besser als junge, verspielte Hunde, die seine Aufregung nur noch weiter befeuern. Idealerweise sollten diese Begegnungen in der Natur in Bewegung stattfinden, statt statisch in einem Park oder auf einer Wiese. So konzentriert sich dein Hund mehr darauf, die Umgebung zu erkunden und weniger auf die Hunde, die ihn begleiten. Er bleibt dadurch ruhiger und ist eher in der Lage, die anderen Hunde zu lesen.
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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo, ich habe einen 10 Monate alten Aussie. Er wurde sozialisiert, sobald er alle nötigen Impfungen hatte ... eigentlich sogar schon davor, weil er ja mit seinen ganzen Geschwistern zusammen war. Aber es bringt nichts, er versteht die Hundesprache einfach nicht. Er rennt auf Hunde zu, um zu spielen, die ihn eigentlich attackieren wollen. Er kapiert es nicht und stürmt weiter auf sie zu, um zu spielen. Ich musste ihn schon oft aus gefährlichen Situationen rausholen und weiß echt nicht mehr weiter ... bitte helft mir .... Vielen Dank schon mal im Voraus!

    Ihn aus gefährlichen Situationen rauszuholen – waren die denn wirklich alle so gefährlich? Ich weiß nicht. Vielleicht hilft es ihm, wenn du ihn manchmal einfach machen lässt, damit er lernt (so lernen wir ja schließlich auch). Aber klar, du musst natürlich einschätzen können, wann es echt riskant ist und wann nicht.

    Ihn mit Hunden zusammenzulassen, die er kennt und die ihn kennen, wäre sicher der richtige Weg.

    Und nicht ständig mit fremden Hunden, immer nur Fremde. Zumindest am Anfang nicht.

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    Emla
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    Du kannst mal auf Facebook oder im Internet nach Gassi-Gruppen in deiner Nähe suchen oder dich bei Hundevereinen erkundigen, ob sie Gehorsams- oder Entspannungskurse anbieten.

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