Brauche Hilfe help. Biss bei Teenie, was tun?

Guizz
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Hallo zusammen, ich bin gerade total in Panik und einfach nur traurig. Ich habe vor 8 Monaten einen erwachsenen Staffie aus dem Tierheim adoptiert. Ich hatte schon zweimal Probleme mit anderen Hunden (er ist ihnen an die Kehle gegangen).

Vor Kurzem hat mein Partner auf den Hund aufgepasst, während ich bei meiner Mutter war, und ein Freund von ihm kam mit seinem 12-jährigen Sohn vorbei. Der Kleine hat mit dem Hund gespielt und er hat ihn ins Knie gebissen (fest genug, dass es geblutet hat).

Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich machen soll. Ich liebe meinen Hund, aber alle um mich herum sagen mir, ich soll ihn weggeben. Ich habe das Tierheim angerufen, aus dem ich ihn habe, und die denken, dass der Hund wegen mir dominant geworden ist, weil es bei der Abholung keine Probleme gab. Ich glaube eher, dass mein Hund durch einen Angriff von einem anderen Hund beim Gassigehen geprägt wurde und sich seitdem schnell bedroht fühlt. Zuhause hat er seinen festen Platz als Hund.

Ich war schon bei einem Hundetrainer, aber das hat nicht viel geändert.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich liebe meinen Hund und die Situation bricht mir das Herz...

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3 Antworten
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  • Kikaah
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    Echt nett vom Tierheim, dir die Schuld in die Schuhe zu schieben… 😒 Und dann diese Erklärung… Die sind ja ganz lieb, aber die sollten sich mal schleunigst auf den neuesten Stand bringen, damit nicht noch mehr Hunde wegen solcher schlechten Ratschläge wieder im Tierheim landen.

    Es gibt ja trotzdem Faktoren, die den Beißvorfall erklären könnten. Der Hund und das Kind kennen sich ja gar nicht oder nicht gut genug. Wie haben sie gespielt? War das so ein Raufspiel? Mit Spielzeug? Und wo genau war das?

    Es wäre super gewesen, wenn es ein Video von der Szene gäbe, damit man genau sieht, ab welchem Moment und warum die Situation gekippt ist.

    Idealerweise wäre es gut, für die Zukunft Kameras aufzustellen, damit man im Fall der Fälle besser versteht, was passiert ist. Aber bitte versuch das auf keinen Fall noch mal ohne Vorsichtsmaßnahmen. Schlag in Zukunft lieber erst mal eine gemeinsame Gassirunde mit den Gästen und dem Hund draußen vor. So können sich alle ein bisschen auspowern und sich an einem Ort kennenlernen, wo der Hund auch leichter Distanz suchen kann, wenn er sich bedrängt fühlt. Im Haus solltest du den Hund mit einem Babygitter abtrennen, damit er und die Gäste zwar interagieren können, aber sicher sind (oder nutz einen passenden Maulkorb, an den er gewöhnt ist). Achte dabei ganz genau auf die Signale, die der Hund sendet. So lässt sich die Lage besser einschätzen.

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    PinelaJose
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    Hallo, ich klinke mich mal kurz ein. Falls du aus Straßburg bist: Meine Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Ich bin Hundetrainer, wurde bei Esprit Dog ausgebildet und bin auch bei Panics Dog zu finden.

    Dieses Problem muss unbedingt von einem (kompetenten) Trainer angegangen werden, und zwar außerhalb eines eingezäunten Geländes, mit Maulkorb und als Intensivtraining (in maximal 10 Tagen).

    Viel Kraft dir – Das Team von Arcanine Training – Mobiler Hundetrainer für Straßburg und Umgebung

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    es gibt keine echte „Dominanz“ zwischen Hunden und Menschen: Viele aggressive Verhaltensweisen hängen eher mit Angst, Stress, falsch gelaufener Interaktion oder einer schwierigen Vergangenheit zusammen als mit dem Wunsch zu „dominieren“.

    Das ist wirklich eine Situation, die man ernst nehmen muss: An deiner Stelle würde ich vorrangig einen Verhaltenstierarzt aufsuchen, statt eines klassischen Hundetrainers. Er kann die Ursachen für dieses Verhalten genau einschätzen und einen richtigen Therapieplan erstellen.

    Bis dahin halte ich es für zwingend erforderlich, jede Risikosituation zu vermeiden: kein ungesicherter Kontakt zu Kindern, striktes Management bei Begegnungen mit anderen Hunden...

    Ich wünsche dir viel Kraft in dieser Situation,

    Maëlla

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