Panische Angst seit der Kastration

Meliu
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Hallo zusammen

Meine Aussie-Hündin ist 10 Monate alt. Sie war früher super sozial und ist immer total offen auf Leute zugegangen. Sie war auch sehr verspielt, aber seit ein paar Wochen hat sie plötzlich vor allem und jedem Angst... vor Geräuschen auf der Straße,

vor einem vorbeifahrenden Motorrad oder Auto... sie hat sogar Angst vor meinen Freunden, die mich zu Hause besuchen, obwohl sie die schon kennt, seit sie ganz klein ist.

Es ist fast so, als hätte sie Depressionen...

Sobald jemand nach Hause kommt, versteckt sie sich sofort, wo sie nur kann... in irgendwelchen Ecken... zwischen meinen Beinen... und am schlimmsten ist, dass sie völlig verängstigt in den Garten rennt und sich hinter einem Baum verkriecht... Selbst wenn sie versuchen, sie zu rufen, um sie zu beruhigen oder zu streicheln... keine Chance... Früher war sie bei ihnen überhaupt nicht so... Ihre Ängste fingen seit ihrer Kastration an (mit 6 Monaten... ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt)... Davor war sie echt sozial und ist immer auf Menschen zugegangen... Sie spielt auch gar nicht mehr... das Ganze geht jetzt seit knapp einem Monat so... was soll ich bloß tun?

Danke für eure Tipps

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13 Antworten
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    Kastrieren oder Sterilisieren ist nie ganz ohne und spielt eine riesige Rolle, sowohl körperlich als auch beim Verhalten. Testosteron und Progesteron sind echt wichtig für das emotionale Befinden, weil sie im Gehirn über chemische Reaktionen wirken. Die sorgen nämlich dafür, dass Angst, Unruhe und Stress gehemmt werden. Es kommt ja öfter mal vor, dass Tierärzte eine Kastration vorschlagen, wenn ein Hund angeblich "zu dominant" ist. Und tatsächlich funktioniert das oft, aber man muss sich mal klarmachen, warum das eigentlich so ist: Der Hund verliert schlichtweg das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Emotional ist das echt nicht toll, aber vielen Besitzern reicht das, weil sie sich mehr auf das Sichtbare (das Verhalten) konzentrieren als auf das Unsichtbare (den emotionalen Zustand, also wie es dem Hund psychisch geht). In manchen Fällen halten die Hormone genau das Gleichgewicht zwischen Angst und Selbstvertrauen, und die Kastration macht dieses Gleichgewicht einfach kaputt. Man sollte auch wissen, dass einige nordische Länder die Kastration verboten haben, weil es dort als Verstoß gegen das Tierwohl gilt und sogar als Straftat mit Gefängnis bestraft werden kann.
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    Docline
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    Hallo!

    Du solltest deine Freunde wirklich davon abhalten, ihr Streicheleinheiten aufzuzwingen.

    Wenn sie echt nett sind und Mitgefühl mit der Hündin haben, ist der einzige Gefallen, den sie euch tun können, euch einfach auf Spaziergängen über Feldwege zu begleiten, ohne die Hündin groß zu beachten. Sie muss wieder Spaß am Leben finden, indem sie neue Fährten erschnüffelt. Das beste Mittel, um einen Hund zu entspannen, ist es nämlich, ihn seine Nase benutzen zu lassen.

    Der nächste Schritt hat auch wieder mit der Nase zu tun; ich nehme an, als echter Aussie liebt sie es, ihrem Ball hinterherzujagen. Du kannst ihren Lieblingsball an einer Stelle verstecken, die sie dazu zwingt, ein Gebiet systematisch abzusuchen.

    Den Erfolg musst du dann natürlich ordentlich feiern!

    Es gibt nichts Besseres für das Ego eines Hundes, als die Gelegenheit zu bekommen, ein schwer zu findendes Objekt in unter 5 Minuten aufzuspüren.

    Und vor allem, ganz besonders in ihrem Alter: Gönn ihr das Glück täglicher Treffen mit ihren besten Hundekumpels. Ich schätze mal, sie hat im Park schon tolle Freundschaften geschlossen. Für einen Aussie unter 2 Jahren ist das schließlich tausendmal wichtiger als Freundschaften mit Menschen!

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    Doudou229
    Doudou229 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Guten Abend und herzlich willkommen!

    Ich kann dich voll verstehen! Das ist echt "verstörend", besonders wenn es so plötzlich nach der Pubertät passiert.. Dass sie mit gerade mal 10 Monaten nicht mehr spielt, ist traurig 😔

    Gesundheitlich ist sonst alles okay, außer der Kastration?

    Hattest du sie schon mal beim Tierarzt oder bei jemand anderem gelassen?

    Gab es Unfälle bei der Stubenreinheit?

    Wenn sie wegrennt, schüttelt sie sich dabei so, als wäre sie nass? (Das ist ein Stresszeichen), das auch vorkommen kann, wenn man anderen Hunden begegnet..

    Frisst sie gut? Mäkelt sie nicht oder lässt ihr Futter stehen?

    Gab es bei euch einen Umzug?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kastration das Verhalten so extrem verändert..

    Vielleicht mal einen guten Verhaltenstherapeuten drüberschauen lassen? Der sie erst mal alleine testet und dann zusammen mit dir...

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