Hallo zusammen,
seit einer Woche habe ich einen Australian Shepherd Welpen bei mir zu Hause. Wie ich es erwartet hatte, war die Umstellung am Anfang total stressig für ihn, er war also ziemlich ängstlich. Aber seit ein paar Tagen taut er endlich auf und scheint sich bei mir richtig wohlzufóhlen.
Draußen sieht das Ganze allerdings leider ganz anders aus.
Erst mal ist er total zögerlich, wenn es darum geht, über die Türschwelle nach draußen zu gehen. Wenn wir erst mal durch sind, geht’s besser, aber es ist so, als hätte er einfach gar keine Lust, rauszugehen. Ich muss ihn dann immer erst überzeugen, ihn rufen und mich hinhocken.
Wenn wir dann draußen sind, klebt er mir förmlich an den Beinen, läuft um mich herum, hat die Rute eingezogen und setzt sich die ganze Zeit beim Gassigehen vor mich hin. Ich wohne in der Stadt, also dachte ich mir, dass die ganzen Autos und der Lärm neu für ihn sind und es normal ist, dass er Schiss hat. Er hat auch Angst vor Leuten, wenn er sie von Weitem sieht, aber wenn sie näher kommen, freut er sich total und springt sie an. Vor anderen Hunden hat er auch Angst und bellt, wenn er einen in der Ferne sieht.
Ich hab schon eine Hundetrainerin angerufen, die mir gesagt hat, dass das kein normales Verhalten für einen Welpen ist. Die müssten eigentlich total abenteuerlustig sein und am Anfang nicht so eine Angst haben. Aber ich wollte hier mal nach einer zweiten Meinung fragen, weil ich mir denke, dass sie natürlich ein Interesse daran hat, mir das zu sagen, damit ich bei ihr ein Welpentrainings-Paket buche (nicht, dass das unbedingt eine schlechte Idee wäre, aber ich wollte trotzdem mal eine Meinung von außen zu seinem Verhalten haben).
Kurz gesagt: Ist es normal, dass ein Welpe in den ersten Tagen so zögerlich und ängstlich ist? Wird sich das noch geben oder hat er wirklich ein Verhaltensproblem?
Sorry für den langen Text, aber ich wollte die Situation so gut wie möglich beschreiben.
Danke euch allen!