Mein Welpe hat Angst, rauszugehen

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Hallo zusammen,

seit einer Woche habe ich einen Australian Shepherd Welpen bei mir zu Hause. Wie ich es erwartet hatte, war die Umstellung am Anfang total stressig für ihn, er war also ziemlich ängstlich. Aber seit ein paar Tagen taut er endlich auf und scheint sich bei mir richtig wohlzufóhlen.

Draußen sieht das Ganze allerdings leider ganz anders aus.

Erst mal ist er total zögerlich, wenn es darum geht, über die Türschwelle nach draußen zu gehen. Wenn wir erst mal durch sind, geht’s besser, aber es ist so, als hätte er einfach gar keine Lust, rauszugehen. Ich muss ihn dann immer erst überzeugen, ihn rufen und mich hinhocken.

Wenn wir dann draußen sind, klebt er mir förmlich an den Beinen, läuft um mich herum, hat die Rute eingezogen und setzt sich die ganze Zeit beim Gassigehen vor mich hin. Ich wohne in der Stadt, also dachte ich mir, dass die ganzen Autos und der Lärm neu für ihn sind und es normal ist, dass er Schiss hat. Er hat auch Angst vor Leuten, wenn er sie von Weitem sieht, aber wenn sie näher kommen, freut er sich total und springt sie an. Vor anderen Hunden hat er auch Angst und bellt, wenn er einen in der Ferne sieht.

Ich hab schon eine Hundetrainerin angerufen, die mir gesagt hat, dass das kein normales Verhalten für einen Welpen ist. Die müssten eigentlich total abenteuerlustig sein und am Anfang nicht so eine Angst haben. Aber ich wollte hier mal nach einer zweiten Meinung fragen, weil ich mir denke, dass sie natürlich ein Interesse daran hat, mir das zu sagen, damit ich bei ihr ein Welpentrainings-Paket buche (nicht, dass das unbedingt eine schlechte Idee wäre, aber ich wollte trotzdem mal eine Meinung von außen zu seinem Verhalten haben).

Kurz gesagt: Ist es normal, dass ein Welpe in den ersten Tagen so zögerlich und ängstlich ist? Wird sich das noch geben oder hat er wirklich ein Verhaltensproblem?

Sorry für den langen Text, aber ich wollte die Situation so gut wie möglich beschreiben.

Danke euch allen!

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9 Antworten
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    Danke nochmal für all eure Antworten! Ich hab mir die Seite mal gespeichert, um eure ganzen Tipps nicht zu vergessen.

    Das Gassi gehen läuft immer besser und gestern Abend hat er viele verschiedene Hunde getroffen – das hat super geklappt! Ich bleibe bei der Sozialisierung natürlich voll dran, aber ich bin jetzt echt total erleichtert :)

    Bis dann!

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    Docline
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    Meine Meinung dazu:

    Ich habe meine Welpen immer mit dem Auto in Gegenden gefahren, wo viel Natur und viele andere Hunde zum Spielen sind.

    Das ist der ideale Ort zum *Austoben *Sozialisieren *Vertrauen zwischen Hund und Halter aufbauen: Man sollte den natürlichen Folgetrieb so gut wie möglich nutzen, um Folgespiele zu machen, das Tempo und die Richtung zu wechseln usw. – natürlich immer im Freilauf.

    Gewöhn dir am besten an, dieses Folgen immer freudig zu loben und auch die „Bei Fuß“-Position zu bestätigen, wenn er sich von sich aus so hinstellt (ein Aussie macht das instinktiv).

    Erst wenn die Bindung zwischen Hund und Halter durch dieses vertrauensvolle Folgen gefestigt ist, kann man die richtige Reaktion auf Kommandos wie „Hier“, „Lauf“ oder „Warte“ erwarten. Später kommen dann „Geh zum Hund“, „Bleib“ usw. dazu. Du wirst sehen, Aussies sind einfach genial – sie suchen immer wieder den Blickkontakt, um sich abzusichern, und vertrauen deinem Urteilsvermögen voll und ganz, sobald die Bindung erst mal da ist.

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    Echt coole Facebook-Gruppe, das ist eine super Idee für die Sozialisierung! In solchen Gruppen sind die Leute meistens ziemlich engagiert, da ist die Gefahr echt geringer, dass mal was schiefgeht.

    (Ich würde zum Beispiel mit meiner aktuell eher nicht zu Welpentreffen gehen, die hat gerade so eine Motzphase und respektiert nur die Älteren.)

    Und die Gorges de l’Aveyron sind im Sommer einfach top zum Baden, auch für den Hund. Ich kannte da mal ein richtig cooles Plätzchen im Schatten unter Bäumen, ein Stück weiter im Landesinneren (das Departement ist ja sowieso total hügelig), wo nicht so viel los war. Was Gassirunden in der Gegend angeht, bist du da echt bestens versorgt!

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    Vielen Dank euch allen für eure Antworten, das beruhigt mich echt ;)

    Ich habe eine Facebook-Gruppe gefunden und schon einige Treffen ausgemacht, damit mein Welpe andere verträgliche Hunde kennenlernt! Und der Spaziergang heute Abend lief auch schon besser als die letzten Male, das ist echt vielversprechend.

    Nochmals danke und euch einen schönen Abend :)

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    Ach, wie cool ist denn bitte das Aveyron mit Hund! Ich hab da gewohnt, bevor ich meine Hündin hatte, und vermisse die Gegend schon ein bisschen – wir hätten da sicher total viel Spaß gehabt.

    Mach dir keine Sorgen, das ist ganz normal. Versuch, die Gassirunde positiv anzugehen, und bleib geduldig.

    Meine Hündin war am Anfang auch nicht gerade begeistert vom Rausgehen. Sie wurde erst locker, sobald wir wieder auf dem Rückweg waren – da hab ich mir echt so einige Fragen gestellt. Heute ist sie diejenige, die morgens gegen die Tür trommelt, damit es ja ganz schnell schnell rausgeht!

    Versuch mal, ein bisschen Zeit an denselben Stellen zu verbringen (ich meine damit: nicht einfach nur stur geradeaus laufen), damit er genug Zeit hat, alles in Ruhe abzuschnüffeln und die Gerüche wiederzuerkennen. Du wirst sehen, er taut schneller auf, als du denkst (außer er ist wirklich ein total hartnäckiger Stresskeks).

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    Hallo! Ich kann dir für die Stadtspaziergänge nicht wirklich Tipps geben, außer dass du es langsam angehen und lieber erst mal in ruhigen Seitenstraßen bleiben solltest. Was die Trainerin angeht, hast du sie wohl schon richtig eingeschätzt 😆 Es ist natürlich völlig normal, dass ein Welpe erst mal Angst hat, wenn er in eine völlig fremde, laute Umgebung geworfen wird... Nur wenn das in ein paar Wochen immer noch so ist oder er auch zu Hause ängstlich ist, sollte man über einen Verhaltenstherapeuten nachdenken.

    Ich wohne auch nicht direkt im Zentrum, obwohl eine ziemlich viel befahrene Straße direkt vor meinem Haus herläuft. Da ich im Aveyron lebe, würde ich ihn einfach mal mit ins Grüne nehmen, um zu sehen, wie er reagiert! Aber für das tägliche Geschäft und die ersten gemeinsamen Runden hat man ja leider nicht wirklich eine Wahl 😌

    Danke für eure Antworten, das bestärkt mich ein bisschen in meinem Gefühl. Ich werde also noch etwas abwarten, bevor ich eine Entscheidung treffe!

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    Hallo

    Ich kann dir für die Stadtspaziergänge nicht wirklich viel raten, außer dass du es langsam angehen lassen und am besten erst mal in ruhigen Nebenstraßen üben solltest.

    Was die Trainerin angeht, hast du sie wohl schon ganz gut durchschaut 😆

    Natürlich ist es normal, dass ein Welpe erst mal Angst hat, wenn er in eine völlig neue, laute Umgebung geworfen wird... Erst wenn das in ein paar Wochen immer noch so ist oder er auch zu Hause ängstlich reagiert, müsste man mal über einen Verhaltenstherapeuten nachdenken.

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    Vielen Dank für eure Antworten! Ich werde wohl noch ein, zwei Wochen abwarten und falls sich bis dahin nichts ändert, muss wohl doch ein Hundetrainer her.

    Aber was meint ihr: Ist es in dem Fall besser, den Welpen erst mal so gut es geht in seiner Komfortzone zu lassen und zu warten, bis er sich richtig sicher fühlt, bevor man weitermacht? Oder wäre es sinnvoller, ihn direkt mit möglichst vielen neuen Eindrücken zu konfrontieren, auch wenn er am Anfang ängstlich reagiert?

    Zum Beispiel, ihn am Wochenende mit dem Auto mitzunehmen, um die Familie zu besuchen.

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    Hab ganz vergessen zu erwähnen: Er bekommt immer direkt ein Leckerli, wenn ihn ein Fremder streichelt, und auch, wenn wir von der Runde zurückkommen.

    Er springt mich beim Gassi gehen übrigens auch total oft an.

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