Epulis oder gutartige Wucherung am Zahnfleisch
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Stimmt, dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Danke Jupi.
Lilounette, was sagst du zu all dem?
Wenn du dem Trockenfutter echt nicht mehr traust, dann ist BARF das Beste für deinen Hund – quasi die natürliche Ernährung. Das Ganze orientiert sich sowohl am Fressverhalten von Hunden in freier Wildbahn als auch an ihrer Anatomie als Fleischfresser. Dieser Speiseplan besteht aus rohem Fleisch, Innereien, fleischigen Knochen sowie ganz kleinen Mengen an Obst, Gemüse, Ölen und anderen natürlichen Zusätzen.
Diese Ernährung deckt die Bedürfnisse deines Hundes zu 100 % ab und ist der erste Schritt zu einem gesünderen Hund.
Und entgegen der üblichen Vorurteile: Es macht den Hund absolut nicht aggressiv, es ist gar nicht MAL SO kompliziert oder zeitfressend, und vor allem kommt es oft günstiger als Trockenfutter oder kostet zumindest etwa das Gleiche!
Die einzige Voraussetzung ist, dass du Platz für das Fleisch im Gefrierschrank hast und entweder online bestellst und/oder weißt, wie du beim Metzger gute Schnäppchen machst.
Wenn du dazu noch mehr Infos willst, frag mich einfach – ich helfe gerne weiter. Schau dir am besten auch mal diese Seite an: http://www.tribu-carnivore.com/barfnew/
Ich steige selbst bald darauf um, sobald ich eine Gefriertruhe habe! :)
So, ich denke, damit habe ich erst mal alles Wichtige gesagt. Viel Erfolg und vor allem keine Panik – solange es nichts Schlimmes ist, ist „alles“ okay. Ah, und falls du dich endgültig vom getreidefreien Füttern oder BARF überzeugen lassen willst (ich geb’s zu, es sieht erst mal nach ’nem Modetrend aus, ist aber keiner!), kannst du das Buch „Hunde würden länger leben, wenn...“ von Dr. Jutta Ziegler lesen. Es ist super verständlich geschrieben und sehr lehrreich: https://www.fichier-pdf.fr/2016/05/18/ziegler-jutta-toxic-croquettes/ziegler-jutta-toxic-croquettes.pdf
Ich schließe mich da Mariegame an.
Soweit ich weiß, sind Goldies ja recht anfällig für Tumore und Krebs. Also zumindest alle, die ich bisher kannte, hatten damit zu tun.
Was das Futter angeht, kenne ich Simpsons nicht wirklich. Aber was das Prinzip „getreidefrei“ betrifft, kann ich dir garantieren: Es ist unmöglich, dass das Krebs auslöst. Rein logisch betrachtet: Wie soll denn das Fehlen von Getreide im Futter bitteschön Krebs verursachen? Wenn überhaupt, könnte es also höchstens an der Marke selbst liegen.
Ich würde dir auch raten, die Marke zu wechseln (allein schon, um sicherzugehen), aber bleib am besten bei getreidefreien Sorten. Ich persönlich würde dir entweder Orijen empfehlen (was Besseres findest du eigentlich nicht) oder Carnilove. Diese beiden Marken enthalten keine Kartoffeln, im Gegensatz zu Simpsons, und Kartoffeln sind ja dafür bekannt, dass sie schwer verdaulich sind.
Ich kann echt nur betonen, wie wichtig es ist, bei getreidefrei zu bleiben. Getreide kann die ganze Sache wirklich noch schlimmer machen.
Ich nehm da mal mein eigenes Beispiel – ist zwar nur eine Einzelerfahrung, aber trotzdem. Ich hatte eine 6-jährige Cocker-Hündin, eigentlich topfit, wenn auch ein bisschen ängstlich. Sie bekam Futter voller Getreide, mit Fleisch von mieser Qualität und einem wahnsinnigen Kohlenhydratanteil (fast 50 %!). Letzten Sommer ging es ihr dann schlechter, und nachdem wir einen Monat lang zusehen mussten, wie sie immer mehr abbaute, hat der Tierarzt (auf den ich übrigens immer noch stinksauer bin) endlich die Diagnose gestellt: Darmkrebs. Trotz einer OP, bei der der Tumor komplett entfernt wurde, und einem Monat Chemo kam der Krebs zurück und hat meine Maus mitgenommen.
Ich kann zwar nicht direkt das Futter dafür verantwortlich machen, aber ich glaube fest daran, dass die schlechte Qualität ein massiver Faktor war, der alles verschlimmert und die Heilung verhindert hat. Für meine Hunde gibt’s jetzt definitiv kein Schrott-Futter mehr! Da gibt es einfach zu viele Fragezeichen bei der Zusammensetzung und wie das Ganze hergestellt wird.
Deshalb sollte man meiner Meinung nach (und das ist eben nur meine Ansicht) nicht wieder auf Futter mit Getreide umsteigen. Das schwächt den Hund nur noch mehr und schafft erst recht die Bedingungen, unter denen Krebs und andere Krankheiten entstehen können.
Guten Abend,
ich hab mich mal durch die ganzen Kommentare hier im Thread gewühlt und nichts vom Golden Retriever gefunden. Aber ist notiert.
Wir hatten in der Familie bisher nur einen einzigen, und der hatte zwei Krebserkrankungen, die „behandelt“ wurden, bevor der dritte dann so heftig war, dass der Tierarzt mit 7 Jahren zum Einschläfern geraten hat. Ein hübscher Golden mit Papieren namens Nageur.
Da ich mich schon extrem viel mit dem Thema Ernährung beschäftigt habe, kann ich dir nur sagen, dass es da sicher keinen Zusammenhang zwischen getreidefreiem Futter und ständigem Krebs gibt. Wenn man da einen roten Faden sucht, liegt das wohl eher an der Zucht der Rasse als am Futter.
Um auf deine Frage zurückzukommen: An deiner Stelle würde ich mir definitiv eine Zweitmeinung beim Tierarzt einholen, bevor du irgendwas machst – und erst recht, bevor du einer OP bei einem Hund in dem Alter und mit der Krankengeschichte zustimmst.
Die Meinung von einem oder mehreren anderen Tierärzten wird dir helfen, die beste Entscheidung für das Wohl und die Gesundheit deines Hundes zu treffen.
Viel Kraft und alles Gute für euch.
Wie oben schon geschrieben, es ist ein Golden. Ich hab gelesen, dass dieses Problem bei einigen Rassen bekannt ist, auch bei Golden Retrievern... die Ursache kennen sie wohl nicht...
Vor etwa zwei Jahren hab ich meinen Hund auf getreidefreies Futter umgestellt (Simpsons) und ein paar Monate später fingen die Probleme an... erst der bösartige Gesäugetumor, dann letzten Winter vor Weihnachten ein Tumor am Schwanzansatz (ein Hepatoiddrüsentumor) und jetzt dieser gutartige, aber nicht ganz harmlose Tumor am Zahnfleisch... da macht man sich natürlich so seine Gedanken, auch wenn es vielleicht gar nichts damit zu tun hat...
Ich hab einen guten Draht zur Züchterin, die ist sehr seriös. Ich hab ihr mal eine Mail geschrieben, um zu fragen, ob sie sowas bei ihren Goldies schon mal hatte...
Nur mal aus Neugier, was für eine Rasse ist dein Hund?
Danke Mariegame für den Artikel, den hatte ich beim Suchen im Netz gar nicht gefunden.
Danke Toofsy für deinen Erfahrungsbericht. Hat der Tumor nur einen Teil der Zähne betroffen? Bei meinem Hund sind nämlich mehr oder weniger alle betroffen und bei manchen geht es schon fast bis auf die Höhe der Zähne hoch! Ich frage mich echt, wie er es schafft zu fressen, ohne dass es ihm wehtut!
Mein Hund wurde schon mal wegen eines Gesäugetumors operiert (obwohl er ein Rüde ist) und wegen eines Tumors unter der Rute, nicht weit vom After, beide bösartig.... ....ich hab jetzt umso mehr Angst, wie sich das am Zahnfleisch entwickelt........ das hätte er jetzt echt nicht auch noch gebraucht!!!
Hallo, hier ist ein Artikel, der dir vielleicht weiterhilft: http://www.vetup.com/articles-veterinaires/82-royal-canin-alimentation/430-tumeur-cavite-orale-chien-chat#.WVdhL9PyhE4
Ich wollte dich aber noch darauf hinweisen, dass eine Narkose bei einem Hund echt nicht ohne ist. Lass deinen Tierarzt also unbedingt das Für und Wider abwägen, bevor du eine Entscheidung triffst (Stichwort Nutzen-Risiko-Verhältnis).
Hallo,
meine Hündin hatte mit 6 Jahren mal ein akanthomatöses Epulis im Maul (wurde per Biopsie bestätigt). Der Tumor ist wahnsinnig schnell gewachsen, hat den Knochen angegriffen und ihn total instabil gemacht. Wir mussten ihr dann einen Teil vom Unterkiefer amputieren lassen. Aber sie hat danach noch über 7 Jahre lang super damit gelebt, auch mit dem fehlenden Stück Kiefer. Die Zunge hing halt immer so ein bisschen raus, wenn sie das Maul aufgemacht hat, das sah eigentlich ganz drollig aus...
Ich glaube zwar nicht, dass es bei deinem Hund das Gleiche ist, aber mir wurde damals gesagt, dass man bei einem Epulis wirklich alles großflächig entfernen lassen muss. Wenn die OP nicht komplett ist, kommen diese Tumore oft wieder und können dann richtig Probleme machen.
Viel Kraft für die nächste Zeit, besonders für deine Fellnase.
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