OP bei alter Hündin

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Hallo zusammen, ich mache mir gerade total Sorgen. Morgen wird meine kleine Hündin (15 Jahre und 10 Tage alt, wiegt 6,3 kg) operiert. Sie hat einen Tumor am Rücken oberhalb des rechten Beins, der aufgegangen ist. Die OP soll etwa 20 Minuten dauern – die Tierärztin entfernt das Gewebe, näht alles zu und in 15 Tagen werden dann die Fäden gezogen. Was mir aber am meisten Angst macht, ist die Narkose... ich habe solche Panik, dass sie nicht mehr aufwacht. Hat jemand von euch schon mal eine OP bei einem so alten Hund erlebt? Wie ist das bei euch gelaufen?

Liebe Grüße

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23 Antworten
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  • Twinklestar
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    Hallo,

    meine Hündin wurde mit 12 Jahren wegen eines Augengeschwürs operiert. Sie ist ein Staff und wiegt 30 Kilo, also sind 12 Jahre für die Rasse schon ein stolzes Alter. Als die Tierärztin die OP ansprach, hatte ich genau die gleichen Sorgen... aber sie meinte, dass das Alter an sich nicht unbedingt ein Risikofaktor ist. Es hängt alles vom Allgemeinzustand ab, vom Herz usw. Meine Hündin wurde dann ohne Probleme operiert. Manchmal ist eine OP zwar riskant, aber gar nichts zu tun, ist oft noch viel gefährlicher. Wenn dein Tierarzt glaubt, dass das die beste Lösung ist, dann vertrau ihm einfach! Nur weil dein Hund schon alt ist, ist das an sich kein Problem =)

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    Das beruhigt mich ein wenig. So wie der Tumor aussieht, mit dem ganzen Eiter und dem Geruch, hab ich nicht gezögert und der OP zugestimmt. Ich kann meine Hündin ja nicht in dem Zustand lassen und ihr bis an ihr Lebensende jeden Tag den Verband wechseln und sie damit quälen. Sie ist aber auch so eine Liebe, mittlerweile kommt sie schon von ganz allein zum Verbandwechseln an, während sie früher immer schnell nach draußen abgehauen ist. Am besten wäre es eigentlich, Luft dranzulassen, aber das ist unmöglich mit den Kindern im Haus, meinem anderen Hund, der ständig bei ihr ist, dem Gras und den Steinen, wenn sie sich draußen wälzt usw. Ich bete so sehr, dass sie wieder aufwacht 🙏🏼

    Was für ein stolzes Alter, 18,5 Jahre!

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    Guten Abend, jeder Hund ist anders und reagiert auch nicht gleich auf die Narkose... ich hab meinen Hund selbst mit 15 operieren lassen und dann nochmal mit 16. Ich kann dir sagen, ich hatte beide Male echt Angst... eben weil er schon so alt war!!!! Die OPs waren notwendig und er war nur ganz kurz in Narkose, aber man macht sich halt trotzdem immer einen Kopf... Mein Tierarzt hat mich zwar beruhigt, mir aber auch erklärt, dass jede Narkose ein Risiko ist.... aber das Risiko hast du in jedem Alter!!!

    Mein Hund hatte einen inoperablen Gehirntumor, aber wenn es im Gegenzug eine Möglichkeit für eine OP gegeben hätte, hätte ich es ohne zu zögern gemacht..... (der Tumor wurde mit 15 1/2 Jahren entdeckt, er hat dank meinem Tierarzt noch 3 Jahre länger gelebt..... ist dann mit 18 1/2 gestorben 🤧)

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