Mein Hund hat Angst vor Kindern

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Hallo Tierfreunde!

Ich erklär euch mal meine Situation: Mein acht Monate alter Aussie-Welpe hat panische Angst vor Kindern. Gestern Abend hat er sogar versucht, eins zu beißen. Ich geb zu, das sitzt mir echt noch in den Knochen, weil ich mich total in seine Erziehung reinhänge und sonst eigentlich alles super läuft (auch wenn er rassetypisch eher schüchtern ist). Wie ihr euch sicher denken könnt, hab ich ihn ordentlich zusammengeschissen (er hat zum ersten Mal in seinem Leben eine Abreibung bekommen), weil ich so Panik hatte und das einfach gar nicht geht!

Ich weiß auch, woher die Angst kommt: Als er noch ganz klein war (und wie ein süßes Stofftier aussah), sind Kinder oft total grob auf ihn zugestürmt, um ihn zu streicheln. Tja, leider bringen nicht alle Eltern ihren Kids bei, dass man vorher fragen muss. Er ist davon wohl richtig "traumatisiert".

Mein erster Reflex war, meine Hundetrainerin anzurufen, weil uns das Kind am Samstag besuchen kommt. Sie hat mir geraten, dem Kind zu sagen, dass es meinen Hund komplett ignorieren soll – es sei denn, er kommt von sich aus an, um zu schmusen. Ansonsten soll es ihn einfach links liegen lassen.

Aber wenn er wieder versucht zu schnappen, weiß ich echt nicht, wie ich reagieren soll!

Falls jemand von euch dieses Problem kennt und Tipps hat, bin ich für jeden Rat dankbar – für das Wohl von meinem kleinen Atchoum-Schatz!

Danke schon mal im Voraus :)

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    Hier ist ein Buch, das dir dabei helfen kann, deinen Hund zu erziehen.

    Schau es dir einfach mal an.

    http://go.deled15.neoaid.3.1tpe.net

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    Danke für deine Antwort, das ist echt lieb!

    Ich mache mir keine Sorgen, ich vertraue meinem Loulou, er wird schnell merken, ob die Kinder genauso gerne spielen wie er ;)

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    Docline
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    Ich finde den Rat deiner Hundetrainerin echt klasse: dass das Kind erst mal auf Abstand bleibt.

    Wenn man eine Zeit lang so tut, als wäre der Hund gar nicht da, kann man ihn dann dazu einladen, sich ein Leckerli bei dem Kind abzuholen, während das Kind ganz still sitzt, zum Beispiel auf einem Stuhl.

    Australian Shepherds hassen Situationen, die sie nicht unter Kontrolle haben. Aber wenn du ihm die Chance gibst, sich dem Kind in seinem eigenen Tempo zu nähern, wird er schnell kapieren, dass das tolle Spielgefährten sein können. Mach dir also nicht zu viele Sorgen um seine weitere Entwicklung 🙂

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    Ich will das Schlagen gar nicht rechtfertigen, natürlich hab ich ein schlechtes Gewissen. Bitte stellt mich nicht als Monster hin, das bin ich nicht, danke. Ich finde es unmöglich, dass mein Hund ein Kind beißen wollte, aber ich fühle mit seiner Angst mit! Es tut mir leid, dass er solche Panik hat, und deshalb werde ich ihn ganz vorsichtig desensibilisieren, wenn wir wieder zu Hause sind.

    Ich habe zwar eine Hundetrainerin, aber sie sagt selbst, dass ich das mit der Erziehung alleine super hinkriege. Als ich ihn bekommen habe, hatte er vor allem Angst (Katzen, Hunde, Autos, Fahrräder etc.), aber ich habe mir Zeit gelassen, alles richtig zu machen, und heute kann ich ihn überallhin mitnehmen, ohne Probleme – er ist sogar richtig mutig geworden. Wenn man mir die Ansätze zeigt, mache ich das lieber alleine mit meinem Hund, weil niemand ihn besser kennt als ich und ich in seinem Tempo vorgehen will.

    Deshalb werde ich beim Gassi gehen erst mal auf Distanz bleiben, er bleibt an der Leine und Kinder dürfen erst mal nicht ran. Wenn ich dann merke, dass er entspannter ist und Lust hat, tasten wir uns schrittweise ran, auch wenn das mehrere Anläufe braucht, bevor wir wirklich nah rangehen. :)

    Ich will nur das Beste für meinen Hund. Ich bin einmal handgreiflich geworden, das passiert. Er hat aus Angst versucht zu beißen, das passiert. Wir haben in dieser unbekannten Situation beide echt beschissen reagiert, aber wir werden dafür sorgen, dass das nie wieder vorkommt!!

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    Humeur-De-Chien
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    Eigentlich zeigt alles, was du schreibst, dass du dir selbst Dinge verzeihst, die du deinem Hund nicht durchgehen lässt. Das stört mich ehrlich gesagt mehr als der Klaps, den du ihm aus Angst verpasst hast. Ich verstehe diese Ungleichbehandlung einfach nicht.

    Aber das Schlimmste ist wohl, dass du glaubst, es wäre zu seinem Besten. Wie kann man sowas nur denken?

    Du sagst zwar, dass du weißt, dass deine Reaktion nicht richtig war, aber dass du ihm wieder eine verpassen würdest, wenn er es nochmal macht. Auch das kann ich echt schwer nachvollziehen.

    Ich verstehe, dass es alles andere als leicht ist, bei aggressivem Verhalten einen kühlen Kopf zu bewahren – egal, ob es von einem Hund oder einem Menschen kommt. Ich muss selbst zugeben: Als ich vor ein paar Jahren gesehen habe, wie ein Hund geschlagen wurde, hatte ich enorme Mühe, mich zu kontrollieren. Erst als ich merkte, wie mein damaliger Hund gegenüber dieser Person auch immer aggressiver wurde, hab ich kapiert, dass meine Wut ansteckend war und die Situation nur noch schlimmer gemacht hat. Das hat mich dann gebremst.

    Isaac Asimov, der berühmte SF-Autor, hat mal geschrieben, dass Gewalt die letzte Zuflucht der Unfähigkeit ist. Das sagt sich zwar leicht, aber das Zitat ist absolut treffend, und jeder Hundebesitzer (und nicht nur die!) sollte sich das echt zu Herzen nehmen. Ich eingeschlossen.

    Ansonsten ist es erstmal gut, dass dein Hund nicht noch weiter gegangen ist. Man sollte das wohl einfach als das sehen, was wir in der Fachsprache eine Distanzaggression nennen. Es ist allerdings seltsam, dass er nicht vorher gewarnt hat, zum Beispiel durch Beschwichtigungssignale.

    Ansonsten ist es eine super Idee, deinen Hund mit Kindern zusammenzubringen (natürlich ohne den Kontakt zu erzwingen). Wenn er wirklich Angst vor ihnen hat, ist das ein guter Weg, um mit der Desensibilisierung anzufangen. Aber wenn die Kids bei dem gemeinsamen Spaziergang überall rumrennen, ständig auf den Hund zugehen und wieder wegrennen, schreien und so weiter, dann wird das mit der Gewöhnung wohl eher nichts.

    Wenn man an der Desensibilisierung oder Gewöhnung arbeitet, muss der Reiz, der die Angst auslöst, in seiner Intensität so konstant wie möglich bleiben – egal, ob es um die Entfernung, die Lautstärke oder die Größe geht.

    Je schwächer der Reiz ist, der die Angst auslöst, desto schneller nimmt die emotionale Reaktion ab. Und je stärker dieser Reiz ist, desto langsamer geht die Besserung voran.

    Auch wie oft der Hund dem Angstreiz ausgesetzt ist, beeinflusst, wie schnell und gut die Gewöhnung klappt. Bei gleicher Intensität gilt: Je öfter der Reiz auftaucht, desto geringer wird die emotionale Reaktion des Hundes ausfallen.

    Na ja, kurz gesagt: Bei so einer Verhaltenstherapie ist die Hilfe eines Profis definitiv ratsam.

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    Zuerst mal: Ich weiß ganz genau, dass meine Reaktion nicht richtig war, als ich ihm eine Abreibung verpasst habe. Sonst würde ich mich ja nicht selbst hinterfragen und hier um Rat bitten. Andererseits muss man das jetzt auch nicht gleich als „unmöglich“ hinstellen, dass es so weit gekommen ist. Irren ist menschlich und ich misshandle meinen Hund nicht. Ich habe einfach nur genauso heftig reagiert wie er, damit er kapiert, dass er zu weit gegangen ist – und damit die Leute um mich herum (es war nämlich einiges los) sehen, dass ich sowas auf keinen Fall durchgehen lasse. Also ja, ich habe ihn ordentlich vermöbelt, weil ich einfach nicht wusste, wie ich sonst reagieren soll. Und wenn das nochmal passieren würde, würde er wohl wieder eine kassieren, weil das einfach super gefährlich ist und ich das nicht ignorieren kann! Zu seinem eigenen Besten und auch zum Wohl der Kinder. Ich möchte nicht, dass er irgendwann mal noch heftiger reagiert als gestern und man ihn mir wegnimmt. Aber natürlich sehe ich ein, dass meine Reaktion falsch war, und ich hatte danach echt krasse Schuldgefühle, weil ich meinen Hund über alles liebe!

    Was den Kontext angeht: Sie ist ganz vorsichtig auf ihn zugegangen und wollte ihn streicheln. Wie ich es immer mache, wenn ihn jemand streicheln will, habe ich sie gebeten, sich hinzuhocken. Ich bin dann auch neben ihr in die Hocke gegangen, weil Atchoum sehr schüchtern ist und sich nur streicheln lässt, wenn ich dabei bin. Es gab vorher absolut keine Anzeichen, sonst hätte ich dem Mädchen sofort gesagt, dass sie ihn in Ruhe lassen soll. Ich kenne meinen Hund in- und auswendig, wir stehen uns sehr nahe. Ich arbeite mit positiver Erziehung und eigentlich läuft alles super! Aber dieses Mal gab es kein Warnsignal, er ist einfach plötzlich auf sie losgegangen, um nach ihrer Hand zu schnappen. Da ich meinen Kleinen kenne, glaube ich nicht, dass er sie verletzen wollte – das war eher zur Abschreckung aus Angst.

    Wie es jetzt weitergeht: Ich werde mit Atchoum an Gruppen-Gassirunden mit Kindern teilnehmen, damit er sich an sie gewöhnt. Wir haben selbst keine Kinder und im Freundeskreis gibt es auch keine. Da ich aber gerade im Urlaub bin, kann ich damit erst am Samstag anfangen. Bis dahin befolge ich die Tipps meiner Hundetrainerin: Das Mädchen wird sich meinem Hund nicht mehr nähern und ihn gar nicht beachten, bis er selbst entscheidet, auf sie zuzugehen.

    Danke für deine Antwort,

    Viele Grüße :)

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    Humeur-De-Chien
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    Hallo,

    wenn ich das richtig verstanden habe, hat dein Hund ein aggressives Verhalten (darauf komme ich später noch zurück) gegenüber einem Kind gezeigt, anscheinend aus Angst. Und weil du auch Angst hattest, hast du ihn geschlagen.

    Man kann es wohl so zusammenfassen, dass Angst sowohl bei Menschen als auch bei Hunden oft dazu führt, dass man dumme Dinge tut. Und auch wenn du das Verhalten deines Hundes unmöglich fandest, schließt das nicht aus, dass man es genauso unmöglich finden kann, dass du ihn deshalb geschlagen hast.

    Wenn du mir jetzt sagst, dass dein Hund das Kind gerade richtig fest gebissen und nicht mehr losgelassen hat und er erst damit aufgehört hat, weil du ihm eine verpasst hast, dann war das in dem Moment wahrscheinlich richtig so. Auch wenn ich so eine Methode eigentlich nicht gut finde, erfordert ein Notfall manchmal eine sofortige und deutliche Reaktion.

    Eigentlich müsste man genau wissen, wie die Szene genau abgelaufen ist. Hat dein Hund dem Kind gegenüber Beschwichtigungssignale gezeigt? Hat er vorher geknurrt, die Zähne gefletscht, gebellt oder eine Abwehrhaltung eingenommen, bevor er zugebissen hat? Und was den Biss angeht: War das eher ein kurzes Zwicken oder ist der Hund richtig auf das Kind losgegangen, um es wirklich anzugreifen?

    Waren der Hund und das Kind unter Aufsicht eines Erwachsenen?

    Was seine Angst vor Kindern angeht, müsste man schauen, ob eine Desensibilisierung oder Gewöhnung möglich ist. Man müsste wohl auch prüfen, ob du genug Erfahrung mit Hunden hast, um die Warnsignale vor einer möglichen Attacke zu erkennen. Falls nicht, solltest du das zusammen mit einem Profi angehen.

    Es ist erst mal am wichtigsten zu wissen, was man tun kann, damit er nicht mehr beißt. Und danach dann, wie du dich verhalten sollst, falls es noch mal zu einem Angriff kommt.

    Ich rate dir, einen Verhaltenstrainer dazuzuholen, der dich unterstützt. Wenn du nicht weißt, wie du einen findest oder worauf du achten musst, sag einfach Bescheid. :)

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    Ich teile hier nur mal das Wenige, was ich weiß. Wie gesagt, JEEP hatte genau das gleiche Verhalten wie deiner (ich hab ihn bekommen, als er 10 Monate alt war). Meine Mutter hat’s nicht geglaubt und meinte, er bräuchte Zeit, um ruhiger zu werden, aber man sollte dabei Kinder und Hunde meiden. Für mich ist das nicht die beste Lösung! Zeit braucht man, klar, aber man muss das Problem direkt angehen! (Ich erzähle hier, was ich mit Kindern zwischen 3 und 10 Jahren gemacht habe.)

    Ich weiß nicht, ob deiner das auch macht, aber es gibt noch was zu beachten: Wenn das Tier den Auslöser seiner Angst (einen Menschen, einen Hund, ...) so richtig fixiert, dann wird er entweder beißen (wie in deinem Fall), bellen usw.

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    Danke für deine Nachricht.

    Was die Sache angeht, dass ich ihn geschlagen habe: Ich glaube, jeder andere hätte in der Situation genauso reagiert. Ich hatte einfach totale Angst und wollte das nicht so durchgehen lassen!

    Auch wenn ich natürlich ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich meinen Hund ja liebe und ihn davor noch nie angefasst habe. Aber in dem Moment ist es einfach so passiert!

    Ich nehme mir deine Tipps zu Herzen, danke.

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    Also erstmal: Auch wenn man das unmöglich, unverzeihlich oder wie auch immer findet – ihm eine zu scheuern wird ihn nur noch mehr gegenüber Kindern "traumatisieren"*, das Verhalten wird sich also nur verschlimmern.

    Ich werde zwar erst 14, aber ich kenne das! Jeep, mein Border-Collie-Mix (fast 2 Jahre alt), hatte auch Angst vor Kindern (und hat sie heute noch ein bisschen). Als Schutzreaktion bellt er, springt hoch oder jagt ihnen hinterher**. Weil man es mir geraten hat, habe ich Folgendes gemacht (ich kümmere mich auch viel um seine Erziehung): Geh einfach mal mit einem Kind spazieren, aber so, dass das Kind auf der anderen Seite vom Hund läuft. Am Anfang kannst du ihm einen Maulkorb anlegen, falls du wirklich Angst hast, auch wenn ich nicht glaube, dass das die beste Lösung ist. Danach fragst du das Kind (mit oder ohne Maulkorb), ob es die Leine halten will, während es noch ein bisschen auf Abstand bleibt***. Nach einer Weile gehen die beiden dann zusammen spazieren (du bist natürlich dabei, bleibst aber ein Stück weg). Schritt für Schritt kommt der Maulkorb weg und das Kind kann ihm ein Leckerli geben. Wenn es geht, lasst den Hund auf einem Gelände frei laufen. Erst bleibt das Kind bei dir, später kann es ihm einen Stock oder ein Spielzeug werfen.

    ACHTUNG: Egal welche Methode du nutzt, Leckerlis sind absolut empfehlenswert!

    * : Weil er sonst denkt: "Immer wenn ich ein Kind sehe, kriege ich Schläge oder werde ausgeschimpft!"

    ** : Bei mir hat er allerdings nie versucht zu beißen.

    *** : Die Anwesenheit vom Besitzer kann der Erziehung vom Hund/Welpen manchmal im Weg stehen!

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