Hallo zusammen,
ich habe vor einem Monat einen Hund adoptiert.
Er ist weggelaufen, und weil ich ehrlich sein wollte, habe ich sofort den Verein informiert. Zum Glück wurde er direkt am nächsten Tag gesund und munter wiedergefunden.
Der Verein hatte mich vorher absolut nicht darauf hingewiesen, dass der Hund ein Ausreißer ist.
Eine Ehrenamtliche vom Verein hat mich dann angerufen und mir ordentlich die Meinung gegeigt. Sie verlangt jetzt, dass jemand von ihnen vorbeikommt, um unsere Haltungsbedingungen zu kontrollieren.
Ich hatte vorher eine Selbstauskunft geschickt, die genehmigt wurde, und es gab auch ein Telefonat.
Bei meinen Nachforschungen bin ich jetzt auf Berichte über dubiose Praktiken gestoßen, wo Vereine Hunde einfach ohne Vorwarnung wieder einkassieren.
Ich hab mir deshalb meine Papiere nochmal angeschaut. Im Schutzvertrag steht, dass sie sich 1 bis 2 Monate Zeit lassen, um den Chip auf den neuen Besitzer umzumelden (habe jetzt gelesen, dass das gar nicht rechtens ist).
Beim Überprüfen habe ich heute Abend voller Entsetzen festgestellt, dass der Verein nicht nur die Registrierung beim Haustierregister noch nicht auf meinen Namen geändert hat, sondern vor allem meinen Scheck noch gar nicht eingelöst hat!!
Bedeutet das trotz Vertrag, dass der Hund rechtlich immer noch dem Verein gehört?
Was habe ich für Möglichkeiten? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, ihn wieder herzugeben, aber diese grenzwertigen Methoden des Vereins machen mir echt Sorgen.
Ich weiß, dass es normalerweise einen Gerichtsbeschluss braucht, um einem den Hund wegzunehmen, wenn er einem gehört. Aber wie ist das in meinem Fall, wenn sie den Scheck nicht einlösen?
Mir ist richtig schlecht vor Sorge. Wenn jemand Rat weiß, wäre ich echt dankbar...