Kann ein Tierschutzverein mir meinen Hund einfach wieder wegnehmen?

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Hallo zusammen,

ich habe vor einem Monat einen Hund adoptiert.

Er ist weggelaufen, und weil ich ehrlich sein wollte, habe ich sofort den Verein informiert. Zum Glück wurde er direkt am nächsten Tag gesund und munter wiedergefunden.

Der Verein hatte mich vorher absolut nicht darauf hingewiesen, dass der Hund ein Ausreißer ist.

Eine Ehrenamtliche vom Verein hat mich dann angerufen und mir ordentlich die Meinung gegeigt. Sie verlangt jetzt, dass jemand von ihnen vorbeikommt, um unsere Haltungsbedingungen zu kontrollieren.

Ich hatte vorher eine Selbstauskunft geschickt, die genehmigt wurde, und es gab auch ein Telefonat.

Bei meinen Nachforschungen bin ich jetzt auf Berichte über dubiose Praktiken gestoßen, wo Vereine Hunde einfach ohne Vorwarnung wieder einkassieren.

Ich hab mir deshalb meine Papiere nochmal angeschaut. Im Schutzvertrag steht, dass sie sich 1 bis 2 Monate Zeit lassen, um den Chip auf den neuen Besitzer umzumelden (habe jetzt gelesen, dass das gar nicht rechtens ist).

Beim Überprüfen habe ich heute Abend voller Entsetzen festgestellt, dass der Verein nicht nur die Registrierung beim Haustierregister noch nicht auf meinen Namen geändert hat, sondern vor allem meinen Scheck noch gar nicht eingelöst hat!!

Bedeutet das trotz Vertrag, dass der Hund rechtlich immer noch dem Verein gehört?

Was habe ich für Möglichkeiten? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, ihn wieder herzugeben, aber diese grenzwertigen Methoden des Vereins machen mir echt Sorgen.

Ich weiß, dass es normalerweise einen Gerichtsbeschluss braucht, um einem den Hund wegzunehmen, wenn er einem gehört. Aber wie ist das in meinem Fall, wenn sie den Scheck nicht einlösen?

Mir ist richtig schlecht vor Sorge. Wenn jemand Rat weiß, wäre ich echt dankbar...

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9 Antworten
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  • Mircell1901
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    Hallo

    Um welchen Verein handelt es sich? In Frankreich oder in einem anderen Land?

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    Axxx
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    Was für eine Rasse oder was für ein Typ Hund ist das eigentlich? Wenn es ein Windhund-Typ ist, ist ein Geschirr (am besten ein Sicherheits- bzw. 3-Punkt-Geschirr), Halsband und Doppelsicherung tatsächlich am effektivsten. Mach dir keine Sorgen, dein Hund ist wohlauf und man lernt ja aus seinen Fehlern.

    Ich weiß, dass manche Windhund- oder Podenco-Vereine von den Adoptanten verlangen, den Hund die ersten 6 Monate gar nicht abzuleinen und eben genau so ein spezielles Geschirr zu nutzen, damit er nicht abhaut.

    Was den Verein angeht, brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Wenn sie dir den Kopf gewaschen haben, dann sicher nur, weil du garantiert nicht der Erste bist!

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    Eigentlich ist ein Teil des Grundstücks nicht eingezäunt (und lässt sich auch nicht einzäunen), aber das hatte ich schon in meiner schriftlichen Selbstauskunft angegeben. Ich hab darüber auch ausführlich mit den zwei Ehrenamtlichen gesprochen, mit denen ich telefoniert habe, um meine Bewerbung abzusegnen. Ich hatte eine virtuelle Umzäunung mit Halsband oder einen Elektrozaun vorgeschlagen, aber der Verein war dagegen. Sie haben mir den Hund also im vollen Bewusstsein der Lage anvertraut. Dass er weggelaufen ist, lag gar nicht am fehlenden Zaun, sondern an einem Halsband, das am Ende doch zu groß war. Er hat es beim Gassi gehen geschafft, sich da rauszuwinden, obwohl der Tierladen meinte, die Größe und wie eng es sitzt, passt so (ich hab kaum zwei Finger drunter bekommen). Seitdem nutzen wir Halsband + Geschirr und eine Doppelsicherung.

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    Emma1975
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    Mach dir keine Sorgen, der Verein schaut nur kurz vorbei, um zu sehen, dass es dem Hund bei dir gut geht und die Bedingungen so sind, wie du sie beschrieben hast.

    Ich glaube, du machst dir da gerade total den Kopf und hast Angst, dass sie ihn dir wieder wegnehmen... aber leider sehen die oft so schreckliche Dinge, dass sie lieber auf Nummer sicher gehen und checken, ob alles okay ist.

    Das ist eigentlich nur eine Formsache.

    Wie Lorna schon meinte: Die nehmen den Hund nur zurück, wenn die Bedingungen vor Ort am Ende doch ganz anders sind als erwartet.

    Selbst wenn sie vergessen haben sollten zu fragen, ob du einen ordentlichen Zaun im Garten hast (oder du vergessen hast zu erwähnen, dass keiner da ist), ist das ja etwas, was man schnell regeln kann.

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    Der Verein will vielleicht einfach nur checken, ob das Grundstück eingezäunt ist. Vor allem, wenn du das bei der Adoption als Argument genutzt hast, so nach dem Motto „den Zaun zieh ich hoch, wenn er erst mal da ist“, und es dann doch vor dir hergeschoben hast...

    Das ist nur ein Beispiel, aber sowas passiert echt viel öfter, als du glaubst.

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    Nein, Tierschutzvereine nehmen keinen Hund weg, nur weil er mal ausbüxt, so was gibt's nicht.

    Die Vereine leiten höchstens mal ein Verfahren ein, wenn wirklich Misshandlungen nachgewiesen sind. Das ist super zeitaufwendig und mühsam, also machen die das nicht einfach so zum Spaß :-)

    Wenn der Verein sich Zeit lässt, den Hund auf deinen Namen umzumelden, kannst du das auch selbst in die Hand nehmen: Frag einfach deinen Tierarzt nach einer Bescheinigung und schick die zusammen mit dem Adoptionsvertrag an die Icad. (PS @Emla, der Hund ist bei Klyde, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Frage ist also nicht, wie man ihn zurückbekommt, sondern ob der Verein ihn wegnehmen kann.)

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    Emma1975
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    Hallo, mich schockt das jetzt auch nicht so wirklich.

    Ich schätze, das ist so eine Art Probezeit... das gibt dem Verein Sicherheit, den Hund eventuell leichter zurückzuholen, falls es am Anfang gar nicht klappt oder die Adoptivfamilie falsch eingeschätzt wurde.

    Deren Ziel ist es ja, dass der Hund vermittelt wird... und nicht, ihn dir grundlos wegzunehmen.

    Dass der Scheck noch nicht eingelöst wurde, zeigt ja auch, dass sie erst mal abwarten wollen, ob es zwischen dem Hund und dir auch wirklich „matcht“.

    Das hätten sie dir bestimmt besser erklären sollen, das ist klar.

    Und ich bin da Emlas Meinung... dein Hund ist ja weggelaufen, da haben sie natürlich auch das Recht zu fragen, was du tust, damit das nicht noch mal passiert... Das ist ja irgendwo ihr Job, wenn sie nicht wollen, dass ständig dieselben Hunde wieder bei ihnen landen.

    Geh einfach mal hin und versuch wirklich, mehr über die Vergangenheit deines Hundes zu erfahren. Du musst da auch selbst ein bisschen nachbohren und sie um Rat fragen, damit alles gut läuft.

    Du hast echt riesiges Glück, dass es ihm gut geht.

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    Emla
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    Es kommt tatsächlich oft vor, dass ein Tierschutzverein die Papiere nicht sofort fertig macht.

    Manchmal gibt es sogar eine Probezeit, in der sie Hausbesuche machen können.

    Meinen letzten Schützling habe ich von einem Verein bekommen, der weit weg war. Die wollten nach 6 Monaten erst eine Gesundheitsbescheinigung vom Tierarzt sehen, bevor sie den Besitzer offiziell umgemeldet haben, weil sie eben keine Besuche vor Ort machen konnten.

    Dass der Hund als Ausreißer aufgegriffen wurde, spielt dir natürlich nicht gerade in die Karten. Wenn du den Hund zurückhaben willst, halt lieber den Ball flach, lass den Verein zu dir kommen und schaut gemeinsam, was ihr verbessern könnt, damit das nicht nochmal passiert.

    Und sei einfach froh, dass dein Hund gesund und munter zurück ist und nichts Schlimmeres passiert ist.

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    Ich glaube, ich hab hier schon mal was dazu gelesen. Die Vereine dürfen das wohl und meistens bleibt der Chip auf ihren Namen angemeldet, falls er mal wegläuft. So können sie ihn zurückholen, falls der Besitzer die Daten (wie Adresse oder Handynummer) nach einem Umzug nicht geändert hat. Das ist halt dafür da, damit der Hund nicht im Tierheim landet oder eingeschläfert wird, weil er ja noch auf ihren Namen läuft. Ich schätze mal, die kommen nur kurz vorbei, um zu schauen, warum er abgehauen ist und wollen zusammen mit dir eine Lösung finden. Wenn ein Hund mal ausbüxt, ist das ja keine Tierquälerei, das passiert leider einfach. Sie haben ihn gerettet und vermittelt, deswegen finden sie es natürlich nicht toll, wenn er dann wieder als vermisst gemeldet wird. Solange du zeigen kannst, dass du eine Lösung hast, damit er nicht mehr abhaut und dass dein Zuhause für ihn passt, werden sie ihn nicht wieder mitnehmen. Die haben eh schon so viele Tiere, die sie vermitteln müssen.
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