Hallo zusammen,
ich hab einen Australian Shepherd, der jetzt 1,5 Jahre alt ist. Schon seit er klein ist, zeigt er Verhaltensauffälligkeiten. Am Anfang dachte ich noch, dass sein aggressives Verhalten mit Dominanz zu tun hat, aber mit der Zeit hab ich schnell gemerkt, dass mein Hund extrem reaktiv ist, weil er unter einer schweren Angststörung leidet. Er hat vor allem Angst: Fremde, neue Situationen und vor allem lässt er sich nicht anfassen oder untersuchen. Beim Tierarzt zum Beispiel ist es die Hölle, er knurrt und ohne Maulkorb will ich mir gar nicht ausmalen, was passieren würde... Das Gleiche ist es, wenn ich versuche, ihm die Krallen zu schneiden oder ihn zu baden – ich hab's ehrlich gesagt noch nie geschafft. Wir sind bei einem Verhaltenstrainer, aber positive Verstärkung und Desensibilisierung haben bisher nichts gebracht. Dabei ist er bei der Familie und Freunden ein echter Schatz... total gehorsam und verschmust. Auch auf der Hundewiese ist er super lieb und sozial mit anderen Hunden.
Letztens haben mein Trainer und der Tierarzt mir gesagt, dass mein Hund ein Problem mit Angstphobien hat – er hat einfach so große Angst, dass er sich nicht mehr kontrollieren kann und in diesen Situationen zubeißen würde... Deshalb haben sie mir Fluoxetin vorgeschlagen, gefolgt von einer Verhaltenstherapie. Was haltet ihr davon? Ich würde gern eure Erfahrungen hören, um mich ein bisschen zu beruhigen, bevor ich diesen Schritt gehe. Ich tue alles, damit mein Hund ein schönes, gesundes Leben hat.
Danke euch!