Chronische Niereninsuffizienz beim Hund – die Werte werden immer schlechter

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Hallo zusammen,

meine kleine Lolita, eine amerikanische Cocker-Spaniel-Dame, die bald 13 wird, hat seit diesem Winter Nierenprobleme (CNI). Wir haben das bei einer Routineuntersuchung festgestellt.

Damals waren die Werte noch relativ niedrig (Kreatinin 1.47, Harnstoff 0.76 und ein Protein-Kreatinin-Quotient im Urin von 0.32).

Aber leider steigen die Werte seitdem bei jeder Blutabnahme immer weiter an.

Ich habe echt alles versucht: Nierendiät-Futter, selbstgekochtes Futter und dazu die ganzen Medis (Ipatikine, Fortekor, Duomega, Porus One).

Das letzte Blutbild war wieder schlecht. Alles ist im Vergleich zum letzten Mal nochmal deutlich gestiegen.

Ihre aktuellen Werte sind: Kreatinin 1.94, Harnstoff 87, Phosphor 2.6 mmol, Proteinurie 0.64.

Die Tierärztin gibt ihr kein Jahr mehr zu leben.

Ich bin völlig am Ende, ich hab solche Angst...

Ich kann mir gar nicht vorstellen, sie zu verlieren...

Sie ist meine beste Freundin...

Seit heute bekommt sie chinesische Kräuter.

Ich hoffe so sehr, dass das die Werte senkt oder sie zumindest stabilisiert.

Ansonsten ist sie eigentlich topfit, außer dass sie jetzt ziemlich inkontinent wird (ein bisschen war sie das wegen der Kastration schon vorher).

Sie hat auch stark abgenommen, aber das letzte Blutbild zeigte, dass die Schilddrüse nicht richtig eingestellt ist (sie rutscht gerade von einer Unterfunktion in eine Überfunktion). Wir haben die Dosis für die Unterfunktion jetzt gesenkt und sie hat schon wieder ein bisschen zugenommen.

Abgesehen davon geht’s ihr super. Wir gehen regelmäßig 10 km spazieren.

Hat das schon mal jemand von euch erlebt? Werte, die immer weiter steigen? Habt ihr es am Ende doch noch geschafft, alles zu stabilisieren?

Ich hab solche Angst und brauche einfach ein paar aufmunternde Erfahrungsberichte.

Vielen Dank euch!

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12 Antworten
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  • Anna-Nouna
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    Hallo,

    mein Beitrag kommt zwar wahrscheinlich ein bisschen spät, aber vielleicht hilft er ja anderen Leuten und vor allem Tieren weiter :-).

    Bei meiner kleinen Hündin wurde im Mai 2024 eine chronische Niereninsuffizienz diagnostiziert. Sie war zwei Tage lang in der Tierklinik und hat Infusionen bekommen. Als sie entlassen wurde, hat sie Fortekor zur Behandlung bekommen, was sie aber überhaupt nicht vertragen hat. Sie hat gar nichts mehr gefressen.

    Anderthalb Monate später hatte sie dann den nächsten Schub und musste wieder für drei Tage in die Klinik.

    Ich war völlig verzweifelt...

    In der Zwischenzeit hatte mir eine Tierheilpraktikerin ein pflanzliches Mittel empfohlen – Ergyvet rénal – was auch ein bisschen geholfen hat.

    Bei meinen Recherchen im Internet bin ich dann auf eine Pflanze gestoßen – Lespedeza capitata – über die ich sehr viele positive Berichte gelesen habe.

    Seit zwei Wochen bekommt sie jetzt dieses Ergänzungsmittel zusammen mit Omega-3.

    Außerdem gebe ich ihr jeden zweiten Tag selbst subkutane Infusionen, nachdem mir die Tierarztpraxis gezeigt hat, wie das geht.

    Seitdem habe ich das Gefühl, dass sie stabil ist. Sie frisst zwar weniger als früher, aber sie frisst alles, ist fit, flitzt herum und ist wieder voller Lebensfreude.

    Meiner Meinung nach hat das Lespedeza capitata einen riesigen Anteil an der Besserung ihres Zustands. Die Pflanze wird bei Nierenproblemen bei Hunden und Katzen empfohlen.

    Zuerst hatte ich Lithamine ausprobiert, aber davon hat sie starken Juckreiz bekommen (da sind noch andere Inhaltsstoffe drin, wie Acerola, Johannisbeere etc.).

    Seit zwei Tagen bekommt sie jetzt Caniphyt rénal (reines Lespedeza capitata) und der Juckreiz lässt langsam nach... puh!

    Ich will hier nichts verkaufen, aber ich denke, es ist wirklich einen Versuch wert, dieses Mittel mal auszuprobieren. Es gibt das von verschiedenen Herstellern wie Sofcanis usw.

    Auf jeden Fall hoffe ich, dass euch dieser Beitrag ein paar neue Infos zu dieser Krankheit gibt. Wenn ich damit einigen von euch – und vor allem euren Fellnasen – helfen kann, wäre ich super happy :-).

    Alles Liebe,

    Anna-Nouna

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    Hallo zusammen,

    @isabelle79 hast du eigentlich eine Verbesserung durch die chinesischen Kräuter bemerkt? Ich habe eine kleine, 12-jährige Yorkie-Hündin, bei der letzten Dezember CNI (chronische Niereninsuffizienz) diagnostiziert wurde. Leider steigen die Werte immer weiter an... im März lag der Krea-Wert bei 15 und der Harnstoff bei 1,5. Ende April waren es schon 35 Krea und 1,5 Harnstoff (da war sie eine Woche lang am Tropf zur Entlastung) und heute liegen wir bei 45 Krea und 2,25 Harnstoff ...

    Also muss sie schon wieder in die Klinik an den Tropf, obwohl sie gerade mal zwei Wochen wieder zu Hause war. Sie bekommt Fortekor 5mg (eine halbe Tablette täglich) und Nierendiät. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Homöopathen für eine pflanzliche Behandlung. Habt ihr vielleicht noch Tipps, wie man die Werte senken kann? Ich bin echt verzweifelt und will sie auf keinen Fall verlieren (sie ist eigentlich noch munter, sie frisst nur weniger, wenn die Werte so hochgehen wie in den letzten Wochen).

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    Doudou229
    Doudou229 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Das ist wie mit Erbsen, Kichererbsen, Linsen oder Bananen – die nur in Maßen füttern, bei CNE am besten sogar ganz weglassen. (Für alle Hunde tabu: Aubergine, Avocado, Radieschen, Quitte und Holunderbeeren)

    Nimm als Ersatz lieber Melone, Ananas, Kiwi, Mango, Rote Bete, Staudensellerie, kleine Mengen gekochten Chicorée, Fenchel, Estragon, Brennnessel, Hafer, Kamut, Dinkel, Quinoa, Teff, Amarant oder Hirse.

    Da sind locker genug Vitamine und Kalorien drin, um ihr Gewicht zu halten...

    Hast du vielleicht mal einen Moment Zeit, im Barf-Forum vorbeizuschauen?

    http://www.b-a-r-f.com/

    Und quatsch mal mit Jazz und Ruju wegen Lolita, das gibt dir sicher noch mal ganz andere Ansichten in Sachen Ernährung... und Pflege...

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    Doudou229
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    Mangold, Brunnenkresse, das Weiße vom Lauch und Topinambur bei Niereninsuffizienz bitte nur in ganz kleinen Mengen und am besten gedämpft geben.

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    Doudou229
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    Hallo

    Blattgemüse

    https://www.vismedicatrixnaturae.fr/alimentation/fruits-et-legumes-barf/

    http://barf-asso.fr/insuffisance-renale-et-barf/

    http://barf-asso.fr/les-legumes/

    Wegen ihrer Nieren solltest du bei Lolita lieber auf Spinat verzichten

    https://www.pinterest.fr/Doudou229/le-barf-pour-chien/

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    Doudou229
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    Nach den Blutwerten zu urteilen: Bei einem Kreatininwert zwischen 1,6 und 4,5 mg wird empfohlen, die Proteine auf 2,0 bis 2,2 Gramm pro kg Körpergewicht zu senken.

    (Und die Fleischsorten gut variieren), so wenig fleischige Knochen wie möglich (um Phosphor zu vermeiden) und so wenig Eigelb wie möglich für weniger Phosphor (für Lolita reicht ein Eigelb mit Eiweiß und Eierschale pro Woche völlig aus).

    Je nach ihrem Gewicht solltest du das mit deinem Tierarzt absprechen, damit er das Ganze anpasst. Er sollte am besten ausrechnen, dass es bei einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz nicht mehr als 22,25 mg pro Kilo Körpergewicht sind.

    Bei einem 12 kg schweren Hund: etwa 170 bis 450 mg.

    Je weiter die Krankheit fortschreitet, desto weniger Phosphor darfst du füttern.

    Was du vermeiden solltest: bestimmte Fische (besonders die großen), Kuhmilch und Milchprodukte, Innereien wie Schweineleber, Salz, Hülsenfrüchte, jegliche Wurstwaren und auf keinen Fall Dorschlebertran.

    Falls du dich bei Lolita für BARF entscheidest:

    Du wirst nicht ohne Blattgemüse, Obst und bestimmte Getreidesorten auskommen – das ist wichtig für ihr Immunsystem, die Verdauung (Gewicht) und um zu versuchen, die Werte auszubremsen...

    Je nachdem, wie ihre Verdauung aussieht (ihr Kot), muss man zwangsläufig die Fleischmenge erhöhen, um das Ganze auszugleichen (da sie ja wegen ihrer Erkrankung so wenig fleischige Knochen wie möglich bekommen sollte).

    Selbst wenn man den Fettanteil erhöht (pflanzliche Öle, Lipide), um das anzupassen, könnte sie zu Verstopfung neigen (wegen des Alters + CNE).

    Damit sie die Proteine besser verwerten und verdauen kann und schön aktiv bleibt, frag auch mal deinen Tierarzt, ob ein Zusatz wie Calciumcarbonat für die Verdauung okay ist.

    Am besten wäre es, mal einen Tierarzt mit Schwerpunkt Naturheilkunde oder einen Tierheilpraktiker aufzusuchen.

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    Doudou229
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    Bei selbstgekochtem Futter, Nassfutter oder Barf kannst du die Proteinzufuhr viel leichter steuern, weil du die Mengen einzelner Zutaten flexibler anpassen kannst – vorausgesetzt, die Proteine sind im Vergleich zu anderem Futter wirklich hochwertig.

    Astragalus (chinesischer Tragant) kann echt gut helfen, um wieder für mehr Schwung und Vitalität zu sorgen...

    Ansonsten kannst du ein gutes Krillöl (z. B. Oemine für Menschen) oder Öl von kleinen Fischen (wie Sardinen oder Sardellen) dazugeben, oder auch Seetang oder ein bisschen rohe Butter (Fette niemals kochen oder erhitzen!). Öl und Butter bitte immer nur roh füttern.

    Wenn du die Butter aussuchst, schau aber immer auf den Zucker- und Salzgehalt in der Zusammensetzung.

    Das könnte helfen...

    Was das Fleisch angeht: Nach einer Futterumstellung auf Geflügel-Basis (schau mal im Barf-Forum vorbei) kannst du auch Lamm, Ziege, Pute, Perlhuhn, Pferd oder Rind füttern (wobei mageres Rindfleisch oft weniger Phosphor enthält als manche Geflügelsorten). Außerdem gehen Sardinen, Sardellen, Makrelen, Eierschalenpulver oder gemahlene Schalen, natives Olivenöl, Borretsch, Zucchini, Gurke, Mairübe, Brokkoli, Paprika, Kohl, Blumenkohl, Karotte, Süßkartoffel, Kürbis, Apfel, Birne, Wassermelone, Nektarine, Pfirsich und anderes Obst oder Gemüse... (die Liste im Barf-Forum ist da echt hilfreich, egal welche Fütterungsart du nutzt).

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    Was meinst du genau mit großblättrigem Gemüse mit wenig Phosphor?

    Spinat????

    Der steht zwar auf der Liste für mein selbstgekochtes Futter, aber ich hab mich bisher nicht wirklich getraut. Wenn ich im Netz schaue, heißt es nämlich überall, dass der bei Niereninsuffizienz eher nicht empfohlen wird...

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    Ach ja, und sie hat kein Blut im Kot und auch nicht wirklich Durchfall (das kommt immer drauf an, was ich in ihr selbstgekochtes Futter mische, denn mir ist aufgefallen, dass sie von Gerste ein bisschen Durchfall bekommt).

    Was die Brennnesselsamen angeht, das hab ich tatsächlich im Netz gelesen und seit dieser Woche bekommt sie jeden Morgen ca. einen Löffel Brennnesselsamen aus der Apotheke (also in Lebensmittelqualität) über ihr Futter.

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    Hallo zusammen, eigentlich wollte ich ja aufs Barfen umsteigen, aber meine Tierärztin für chinesische Medizin, die mir den Ernährungsplan erstellt und die Kräuter verschrieben hat, wollte nicht, dass ich alles gleichzeitig mache. Sie meinte, entweder sie verschreibt mir die chinesischen Kräuter oder ich mache mein eigenes Ding. Ich habe mich dann für die Kräuter entschieden, weil ich am Wochenende sowieso mit meiner Kleinen für zwei Wochen in den Urlaub fahre – da wäre das mit dem Barfen eh erstmal nicht machbar gewesen. Ein bisschen schummle ich aber schon, denn eigentlich sollte ich ihr maximal 15 % gekochtes Fleisch und mindestens 55 % Kohlenhydrate in die Ration mischen, aber momentan gebe ich ihr 20 % Fleisch, das ich roh lasse, und 50 % Reis... Wie ich das im Urlaub mache, weiß ich noch nicht so recht, weil ich mich nicht traue, rohes Fleisch in den Camping-Kühlschrank zu legen, der kühlt ja nicht immer zuverlässig auf 4 Grad runter. Ich denke, da wird es dann eher gekochtes Fleisch geben und vielleicht zwischendurch mal das Nieren-Nassfutter oder Trockenfutter, das ich noch übrig habe.
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