An alle, die einen Hund aus Rumänien adoptiert haben

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Hallo zusammen,

ich möchte mir dieses Jahr einen Hund zulegen. Eigentlich wollte ich erst zu einem Züchter, aber dann bin ich in den letzten Tagen auf Vereine gestoßen, die Hunde aus Rumänien retten und ein Zuhause in Deutschland suchen. Ich hab mich total in einen Welpen verguckt, der im September 2017 geboren wurde. Wenn alles klappt mit der Adoption, könnte er am 15. März herkommen. Ein Katzentest wird auch noch gemacht, sobald der Antrag durch ist.

Das Problem ist nur, dass ich meinen Gartenzaun noch höher machen müsste, bevor er einzieht, und das wird zeitlich wohl ziemlich knapp. Hat da jemand Tipps oder Erfahrungen? Wie hoch muss ein Zaun bei einem Hund sein, der ausgewachsen ca. 20 Kilo wiegt?

Gibt es hier Leute, die schon mal einen rumänischen Hund über einen Verein adoptiert haben? Wie war die Eingewöhnung bei euch? Habt ihr Katzen? Wenn ja, wie lief die erste Begegnung ab?

Danke schon mal für eure Antworten! :)

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  • Vénus17
    Vénus17 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Aber wäre es nicht sinnvoller, das Problem an der Wurzel zu packen und die streunenden Weibchen massenhaft zu sterilisieren, statt zu versuchen, das Meer mit einem Teelöffel auszuschöpfen?

    Wusste gar nicht, dass Sterilisation vor Hunger, Misshandlung und all den Grausamkeiten schützt, zusätzlich zu den Krankheiten in armen Ländern oder dort, wo den Leuten der Tierschutz völlig egal ist.

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    Flip-Cockwood
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    Flip, ganz ohne die Arbeit dieser Vereine bewerten zu wollen – ich rette auch lieber einen Hund direkt bei mir aus der Nähe.

    Ja, um ehrlich zu sein, geht mir das genauso.

    Ich finde aber trotzdem, dass solche Orgas genauso wichtig sind. Das ist ja fast so, als würde man sagen, Hilfsorganisationen müssten erst mal das ganze Elend und die Armut in Deutschland beseitigen, bevor sie in anderen Ländern helfen dürfen...

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    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Kikaah, du solltest vielleicht mal genauer erklären, was du meinst. Im Gegensatz zu manchen hat man hier nämlich die Wahl zwischen allen und gar keinen.

    Flip, ganz ohne die Arbeit dieser Vereine zu werten – ich rette lieber einen Hund bei mir aus der Nähe.

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    Flip-Cockwood
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    Na ja, auch wenn wir alle wissen, dass du zum Teil recht hast, LDV (viel zu viele Besitzer nehmen das Thema Hund viel zu sehr auf die leichte Schulter und treffen bei ungewolltem Nachwuchs nicht unbedingt die richtigen Entscheidungen), sollten wir nicht gleich die Daseinsberechtigung von Tierschutzvereinen infrage stellen, nur weil sie Hunde aus dem Ausland vermitteln, und so was wie einen „nationalen Vorzug“ bei Hunden verlangen.

    Ein Verein wird für eine bestimmte Sache gegründet.

    Es ist besser, die Leute zu mehr Verantwortungsbewusstsein zu animieren und sie davon abzubringen, sich Modehunde zuzulegen, deren Bedürfnissen sie gar nicht gerecht werden können. Wenn man sieht, welche Hunde bei uns im Tierheim landen, versteht man schnell den Zusammenhang, warum sie abgegeben werden...

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    Kikaah
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    „Manche Profis produzieren einfach nur Welpen am Fließband, ohne sich darum zu scheren, was danach aus dem Tier wird.“

    Oder auch nicht.

    „Manche Privatpersonen lassen ihren Hund absichtlich Welpen bekommen und regeln die Adoptionen vernünftig.“

    Oder auch nicht.

    Nimm dir diesen Vorwurf nicht zu sehr zu Herzen.

    „Jedes Mal, wenn du einen rumänischen Hund vermittelst, verliert doch ein Hund in einem Tierheim in Frankreich die Chance, adoptiert zu werden, oder?“

    In Frankreich haben Hunde bessere Chancen, eine Familie zu finden, und werden so gut wie möglich behandelt, bis sie adoptiert werden. In manchen Ländern haben sie absolut keine oder nur sehr geringe Chancen, gut behandelt zu werden oder ein Zuhause zu finden...

    Respekt van_do für das, was du tust und dein Engagement. Du bist Kritik sicher schon gewohnt, ignorier sie einfach, viel Kraft dir! :)

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    Hallo Van_Do,

    ich möchte auch mal mein Recht auf Antwort nutzen, was einen deiner Kommentare angeht: „Vermehrung durch Privatpersonen ist eine der Hauptursachen, wenn nicht sogar der Grund Nr. 1 fürs Aussetzen.“

    Soweit ich weiß (es gibt sicher noch andere, die ich nicht auf dem Schirm habe), gibt es nur eine einzige wirkliche Studie auf nationaler Ebene, die untersucht hat, warum es zu dieser Hundeschwemme und vor allem zum Aussetzen der Tiere kommt.

    Ganz weit vorne liegt dabei das mangelnde Engagement der Hundebesitzer, die „Ist-mir-doch-egal“-Einstellung und die fehlende Aufsicht.

    Manche Profis produzieren einfach nur Welpen am laufenden Band, ohne sich darum zu scheren, was aus dem Tier wird – denen geht es nur darum, ihre Ware loszuwerden. Ich hoffe doch schwer, dass du dir nicht anmaßt, einen ganzen Berufsstand wegen solcher Einzelfälle zu verurteilen.

    Auf der anderen Seite lassen manche Privatleute ihre Hunde ganz bewusst Nachwuchs bekommen, regeln die Vermittlung aber absolut ordentlich. Diese Leute so über einen Kamm zu scheren, wie du es tust, ist auch nicht besser als die Leute, die über dich urteilen.

    Egal ob Zucht, Verein oder Privatperson – selbst mit dem besten Willen der Welt kann man an jemanden geraten, der einem perfekt was vorgespielt hat und das Tier dann kurze Zeit später doch wieder abschiebt.

    Da ich selbst mal gezüchtet habe und du über mich geurteilt hast, ohne mich zu kennen oder zu wissen, was aus den Welpen geworden ist, habe ich mal eine Frage. Du wirst sehen, wie leicht es ist, immer vorschnell zu urteilen.

    Ist es nicht so, dass jedes Mal, wenn du einen rumänischen Hund vermittelst, ein Hund in einem französischen Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause verliert?

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    V
    Van_do Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung

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    Vénus17
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    Ich bin echt beeindruckt von den ganzen Erklärungen zu der mühsamen Arbeit, die die Vereine leisten, um die Adoptionen der geretteten Hunde erfolgreich über die Bühne zu bringen.

    Glückwunsch!

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    Lorna Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich bin da auch absolut deiner Meinung @Van_Do, was dieses öffentliche „Bashing“ von Leuten angeht, die ihren Hund wieder abgeben. (Und den Ton von Patsch finde ich deshalb auch nicht so toll...)

    Man hat Menschen noch nie „besser“ gemacht, indem man sie beleidigt, und so wird man sicher keine positive Veränderung erreichen.

    Da wir ja wissen, dass Adoption keine exakte Wissenschaft ist, müssen wir auch akzeptieren, dass es manchmal einfach nicht klappt, ohne direkt auf die Adoptanten draufzuhauen.

    Man kann nicht einerseits wollen, dass Vorurteile in der Öffentlichkeit verschwinden, und andererseits selbst so schädliche Klischees befeuern, indem man behauptet, dass jeder, der sich von einem Hund trennen muss, ein Monster ist. Das ist schlichtweg falsch.

    Die Realität ist, dass jeder Fall anders liegt und man immer mit einem kleinen Anteil an Misserfolgen rechnen muss.

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    L
    Lorna Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass Bewerber, die sich an einen Tierschutzverein wenden, selbst wirklich retten wollen und verstehen, was das eigentlich bedeutet – was leider nicht immer der Fall ist.

    Und auch wenn ich erst seit Kurzem als Pflegestelle dabei bin, habe ich schon gemerkt, dass die Beratung der Adoptanten keine exakte Wissenschaft ist. Es ist einfach unmöglich, eine „erfolgreiche“ Adoption zu 100 % zu garantieren, selbst wenn man es noch so gut meint. (Da ihr keine Händler seid, ist es auch gar nicht eure Aufgabe, irgendwas zu „garantieren“, aber mir fällt auf, dass die Bewerber das oft erwarten.)

    Da spielen einfach zu viele Faktoren mit rein, von denen man manche gar nicht vorhersehen kann.

    Wir hatten hier im Forum letztens den Fall einer jungen Erst-Adoptantin, die sich als ersten Hund ein Tier ausgesucht hat, das total traumatisiert, extrem ängstlich und überhaupt nicht an die Umwelt gewöhnt war. Am Anfang konnte man mit ihm nicht mal aus der Wohnung gehen. Ich war echt beeindruckt, wie optimistisch die junge Frau geblieben ist. Anstatt frustriert zu sein, hat sie sich für die Eingewöhnungszeit echt was einfallen lassen und sogar ein kleines „Pipi-Rasenstück“ in der Wohnung aufgebaut.

    Sie war total positiv eingestellt und hat schnell gute Nachrichten gepostet – der Hund wurde immer mutiger und neugieriger.

    Und das schien ihr völlig zu reichen, um glücklich zu sein (einfach zu sehen, wie der Hund Fortschritte macht), ohne dass sie ein bestimmtes Ziel oder Ergebnis erwartet hätte. Ich selbst hatte schon mehrere Hunde, aber ich wäre in ihrer Situation sicher nicht so gelassen geblieben!

    Das zeigt mal wieder: Ein Anfänger kann manchmal eine echt schwierige Adoption meistern, während andere – egal ob Ersthund oder nicht – bei der kleinsten Überraschung in Panik verfallen und einen Rückzieher machen. Sogar bei Sachen, die sich leicht geben würden, wie eine leichte Reaktivität oder wenn aus Stress mal was angekaut wird.

    Sowas kann man einfach nicht im Voraus wissen.

    Der Verein kann sich nur auf die eigentliche Motivation der Bewerber verlassen und eben nicht in die Zukunft schauen.

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