Unser Eurasier-Welpe ist abends total aggressiv

Constanze2108
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Hallo zusammen,

wir haben seit 12 Tagen einen kleinen Eurasier-Rüden bei uns. Er ist jetzt 10 Wochen alt und wir haben seit ein paar Tagen jeden Abend echt Probleme mit ihm.

Kurz zur Vorgeschichte: Die Züchterin meinte am Anfang, wir sollen ihn nachts und für 2 Stunden nach dem Essen in eine 1m-Box sperren. Aber weil er jede Nacht wie verrückt gebellt hat und ich mich gefragt habe, ob er überhaupt die ganze Nacht einhalten kann, habe ich angefangen, ihn nachts alle 3 Stunden rauszubringen. Ich dachte mir halt, er schafft das sonst nicht. Danach hab ich ihn wieder in die Box gesetzt, aber dann ging das Gebelle wieder von vorne los, mindestens 10 Minuten lang. Irgendwann haben wir das mit der Box aufgegeben, als er alle 2 Stunden gebellt hat. Wir konnten ihn auch nicht einfach ignorieren, wie die Züchterin sagte, weil er morgens komplett in seinem Pipi lag. Ich habe dann eine Hundetrainerin angerufen, die meinte, wir sollen die Box weglassen (sie hält da eh nichts von), weil das wohl purer Stress für ihn war. Wir sollten bei Null anfangen: Er darf jetzt im Wohnzimmer schlafen (er mag Fliesen lieber als sein Körbchen) und ich schlafe seit einer Woche bei ihm, um ihn zu beruhigen. Das klappt super, er ist total lieb, wacht nachts gar nicht auf und hält von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens durch.

Aber das Problem ist: Seit ein paar Tagen dreht Cosmo abends, nach dem Fressen und der Gassirunde, völlig hohl, sobald wir wieder im Haus sind. Er springt uns und das Sofa an, beißt richtig fies zu und nichts hilft: Weder ein „Nein“ (das versteht er wohl noch nicht), noch Ablenkung mit Spielzeug oder Ignorieren. Letzteres ist echt schwer, weil er ständig in die Füße und Waden beißt. Auch wenn wir den Raum verlassen, geht es direkt weiter, sobald wir wiederkommen. Wir haben ihn sogar schon kurz im Bad „isoliert“ (da wir die Box nicht mehr nutzen), aber sobald er rauskommt, fängt er wieder an. Wir wissen nicht mehr weiter. Mein Mann und meine Tochter bekommen langsam echt Angst vor ihm, weil er so verbissen zubeißt. Wir haben gelesen, man soll ihn auslasten, aber weil diese „Anfälle“ direkt nach dem Fressen kommen, trauen wir uns wegen der Gefahr einer Magendrehung nicht. Ansonsten gehen wir tagsüber oft zum Pinkeln raus und machen vormittags und am späten Nachmittag zwei längere Runden im Viertel (jeweils ca. 20 Minuten, ganz in seinem Tempo). Das ist die Lage. Wir brauchen echt euren Rat, wir kommen einfach nicht mehr klar. Es ist unser erster Hund, wir haben also keine Erfahrung und wegen des Lockdowns gibt es gerade keine Welpenschule und kein Trainer kann vorbeikommen...

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  • Kainate
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    Das ist genau das, was ich zu erklären versuche, wenn ich sage, dass es eher ein (emotionales) Stressabbau-Verhalten ist und nicht unbedingt was mit körperlicher Auslastung zu tun hat (weil der Hund sich nicht genug ausgepowert hätte).

    Der Hund baut Frust, Unbehagen oder Stress ab, was nicht unbedingt unnormal ist – das gehört zum Leben eines Welpen in einer so spannenden Welt einfach dazu. Es ist in seinem Alter nur oft die einzige Möglichkeit, die er hat, um mal ordentlich „Dampf abzulassen“.

    Ist also kein Wunder, dass Welpen oft so drauf sind, wenn sie vom Gassi zurückkommen. So ein Spaziergang ist aufregend und stressig, da gibt es für so einen kleinen Welpen einfach echt viel zu verarbeiten :)

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    Kann gut sein, Kainate, dass es „nur“ das ist, aber so jung, gerade erst vom Züchter weg, und er verbringt mehr Zeit damit, fest zuzuzwicken als wie ein Verrückter rumzurennen, lässt sich nicht umlenken (Spielzeug...) und fängt nach einer kurzen Auszeit direkt wieder an zu beißen... Das wirkt irgendwie dauerhaft, mehr als das, was ich mir unter den typischen „dollen 5 Minuten“ beim Welpen vorstelle. Vielleicht dauert es bei dem Welpen der TE gar nicht so lange, vielleicht werden diese Phasen „falsch gehandhabt“ und halten deshalb länger an, oder vielleicht sind diese Ausraster manchmal einfach länger, als ich dachte...

    Ich weiß nicht, aber irgendwas lässt mich glauben, dass es vor allem Stress ist... ich bin gerade darüber gestolpert (Artikel), der teilweise erklärt, was du meinst, und das hier sagt:

    „Das kann für das Tier auch ein Weg sein, Stress abzubauen, der sich über den Tag angesammelt hat, oder eine Art zu zeigen, dass es an körperlicher Auslastung fehlt.“

    Wenn er versucht, Stress abzubauen, ist ihn zu isolieren vielleicht nicht die Lösung? Das frage ich mich gerade, und auch, warum er überhaupt so gestresst ist, falls es das wirklich ist...

    https://animalaxy.fr/votre-chien-se-met-soudain-a-courir-partout-comme-un-fou-cela-a-un-nom/

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    Kainate
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    @hben

    „Spielzeug dalassen, Alternativen anbieten (den Garten...), das ist für mich immer noch Begleitung.“

    Ja, in dem Sinne sind wir uns einig!

    „Er geht hauptsächlich auf seine Besitzer los, das ist also total gezielt und noch dazu ziemlich heftig. Er beißt so fest zu, dass sie Angst bekommen (während man bei einem Welpen, der seine dollen fünf Minuten hat, ja eher drüber lachen muss, oder?)“

    Ja, bei den meisten Hunden äußern sich diese „dollen fünf Minuten“ völlig harmlos, das sind die berühmten „Zoomies“ (FRAPs = frenetic random activity periods): https://youtu.be/ISJ-x39-0Qs

    Aber eben nicht bei allen... ich schätze, das hängt stark von den vorherrschenden Verhaltensmustern des Hundes ab. Man sieht zum Beispiel oft kleine Border Collies, die ihre Besitzer belauern und sich auf deren Waden stürzen, um wild zuzuzwicken, bevor sie dann (oder auch nicht) in einen Zoomie verfallen!

    Léon hatte auch diese eher aggressiven „dollen fünf Minuten“ – er hat vor allem total nervös gebellt und versucht zu zwicken, aber nur ganz leicht mit den Schneidezähnen. Mir hat das zwar keine Angst gemacht, aber ich verstehe voll, dass das Besitzer verunsichern kann, wenn es ihr erster Hund ist. Er ist nicht wie ein Bekloppter in der Gegend rumgerannt, sondern war einfach nur darauf fixiert, mich zu jagen.

    Übrigens haben Katzen auch diese fünf Minuten. Ich erinnere mich an ein Kätzchen, das ich mal aufgenommen hatte: Abends kriegte es seine Zoomies, ist dann aber manchmal plötzlich abgebogen, um unsere Füße zu attackieren, und hat echt fest zugebissen – das tat richtig weh!

    Was mich bei der Nachricht des Thread-Erstellers an die „dollen fünf Minuten“ denken lässt, ist die Tatsache, dass es immer zur selben Tageszeit passiert: abends. Das ist bei Welpen oft so. Ich weiß nicht genau warum, aber ich vermute mal, dass das ein Überbleibsel aus ihrer Entwicklung als Raubtier ist.

    Mit dem Alter kann das zwar bleiben, scheint aber weniger an feste Uhrzeiten gebunden zu sein (und vor allem lernt der Hund normalerweise, seinen Stress angemessen abzubauen, also ohne auf seine Besitzer loszugehen...). Bei meinen wird das eher durch weite Flächen, nasses Gras oder Sand ausgelöst...

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    Und zack, gemeldet!

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    Ich habe also eine Hundetrainerin angerufen, die mir gesagt hat, ich soll das mit der Box lassen (sie ist kein Fan davon, nur zur Info), weil das wohl purer STRESS für ihn war. Wir sollten nochmal ganz von vorne anfangen, ihn nachts im Wohnzimmer schlafen lassen (er mag die Fliesen lieber als sein Körbchen) und eine Woche lang bei ihm schlafen, um ihn zu beruhigen. Das haben wir gemacht und er ist total lieb, wacht nachts gar nicht auf und hält von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens alleine durch. Aber jetzt kommt’s: Seit ein paar Tagen dreht Cosmo abends nach dem Fressen und der Pipi-Runde völlig hohl, sobald wir wieder im Haus sind. Er springt uns an, auf die Couch, beißt richtig fies zu und nichts hilft: weder ein „Nein“ (das er wohl eh noch nicht versteht), noch ein Spielzeug als Ersatz, noch Ignorieren (was echt schwer ist, weil er in die Füße und Waden beißt) und auch nicht, wenn wir den Raum verlassen – sobald wir wiederkommen, geht’s von vorne los. Wir haben ihn sogar schon ins Bad gesperrt (weil wir die Box ja nicht mehr nutzen), aber er macht direkt weiter, wenn er wieder rauskommt. Wir wissen nicht mehr weiter und mein Mann und meine Tochter bekommen langsam echt Angst vor ihm, so wie er sich beim Beißen verbeißt. Wir haben zwar gelesen, dass man ihn auslasten soll, aber da diese „Anfälle“ direkt nach dem Fressen kommen, trauen wir uns wegen der Gefahr einer Magendrehung nicht. Ansonsten gehen wir tagsüber regelmäßig zum Geschäftmachen raus, plus zwei längere Runden vormittags und am späten Nachmittag (jeweils so circa 20 Minuten in seinem Tempo). Das ist also die Lage. Wenn ich mir den ersten Post nochmal so durchlese: Sind das wirklich diese typischen „dollen 5 Minuten“, die Welpen so haben? Ist er dafür nicht eigentlich noch zu jung? Noch nicht groß genug, noch nicht sicher genug bei euch, um so auszuklinken? Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es „nur“ Stress, den er da abbaut? Aus irgendeinem Grund, den ich nicht kenne... Normalerweise rennen Welpen bei ihren dollen Minuten doch eher wild in der Gegend rum, was er ja nicht macht, oder? Ein Welpe springt dann von einer Aktivität zur nächsten, von einer Idee zur anderen, ohne unbedingt auf seine Besitzer loszugehen. Was er da macht, ergibt oft gar keinen Sinn, oder? Aber er geht ja gezielt auf seine Leute los, das ist also sehr direkt und dazu noch ziemlich heftig. Er beißt so fest zu, dass sie Angst bekommen (während man über einen Welpen, der seine dollen 5 Minuten hat, ja eigentlich eher lachen muss, oder?).
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    Ben hatte diese berühmten dollen fünf Minuten eigentlich kaum. Wenn er sie mal hatte, war es echt harmlos und hielt nicht lange an. Man konnte ihn auch super einfach wieder runterbringen, aber naja. Uns war eigentlich klar, dass das teilweise an den Spaziergängen lag – entweder waren sie zu lang oder zu kurz, und dann musste er einfach mal Druck ablassen.

    Begleiten und anleiten bedeutete für uns vor allem: den Welpen nicht so sehr zu ignorieren, dass man ihn isoliert, in einen Raum sperrt und einfach wartet, bis es vorbei ist.

    Spielzeug da lassen, Alternativen anbieten (den Garten zum Beispiel...), das ist für mich alles Teil der Begleitung. Es geht nicht darum, den kleinen Welpen einfach sich selbst zu überlassen, damit er sich wie ein Großer alleine beruhigt, was er ja schließlich noch gar nicht ist.

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    Kainate
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    Léon war allerdings schon ein bisschen älter, als das angefangen hat (eher so mit 4 Monaten). Und „hart“ – ne, finde ich eigentlich nicht. Es kommt halt drauf an, wie man es rüberbringt. Man muss es ja nicht unbedingt als „Bestrafung“ sehen, vor allem am Anfang nicht. Man kann dem Welpen ja was zur Beschäftigung geben, dort wo man ihn lässt, dann ist es eher eine Umlenkung. Bei Basile (wobei seine „fünf Minuten“ viel harmloser waren, da war null Aggression dabei) konnten wir auch einfach die Gartentür aufmachen, damit er wie verrückt rumrennen und seinen Stress alleine abbauen konnte. Aber halt nicht an uns. In solchen Momenten baut der Hund für mich eher Energie ab, als dass er wirklich spielt (da findet ja keine Kommunikation statt). Ich finde es echt wichtig, dass er lernt, da einen Unterschied zu machen. Völlig okay, Energie beim Im-Kreis-Rennen oder Pappe-Schreddern abzulassen… aber eben nicht, indem man seine Menschen als „Beute“ ansieht. :)

    Was das „Zulassen“ dieser wilden Phasen angeht, bin ich eher skeptisch. Es gibt heutzutage so viele Hunde, denen es an Selbstbeherrschung fehlt, dass ich Angst hätte, das noch zu fördern, wenn ich auf das Spiel einsteige. Wobei der Eurasier in diesem Fall jetzt nicht unbedingt die risikoreichste Rasse dafür ist.

    Vor allem, wenn ich sehe, wie ein erwachsener Hund darauf reagiert (ist ja immer spannend zu beobachten, wie Hunde untereinander damit umgehen)… Also Léon (mein Ältester) findet es gar nicht lustig, wenn Basile seine dollen fünf Minuten hat (das passiert ihm mit seinen 18 Monaten immer noch, ist bei ihm aber zum Glück eher niedlich). Er lässt sich auf gar nichts ein, sondern versucht ihn in eine Ecke zu drängen, damit er sich beruhigt, und das hat auch schon mal fast in einer Beißerei geendet.

    Wenn ein erwachsener Hund (jedenfalls meiner, der da etwas speziell ist – er hat einen starken Hütetrieb und reagiert extrem auf die Aufregung anderer) das nicht „akzeptiert“ und nicht auf das Spiel eingeht, sollten wir es dann tun?

    Was übrigens echt interessant ist: Léon reagiert schon auf die allerersten Anzeichen von diesem „emotionalen Ablassen“. Sobald er sieht, dass sich Basiles Blick verändert, die Rute hochgeht oder sich das Fell sträubt, reagiert er sofort und versucht ihn in einer Ecke zu blockieren – noch bevor Basile überhaupt losgerannt ist.

    Man muss dazu sagen, dass Basile seine restlichen „fünf Minuten“ aktuell immer direkt nach dem Gassi kriegt… und die Spaziergänge waren kurz vor dem Lockdown oft 4-stündige Wanderungen. Für mich hat das also absolut nichts mit zu wenig Auslastung zu tun.

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    Ich finde, du solltest seine „verrückten Momente“ auch einfach mal akzeptieren (oder „willkommen heißen“), zumindest bis zu einem gewissen Grad, und sie dann ein bisschen lenken, wenn du kannst, so nach und nach...

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    Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es ein Problem mit heftigem Beißen ++ und einen Welpen, der abends total aufgedreht ist. Das sind also zwei Baustellen, die man manchmal gleichzeitig, aber nicht immer, managen muss, oder? Ich meinte vor allem wegen des Beißens (und nur deswegen): Wenn sie den Raum verlassen (Aua / ich geh weg / denk mal drüber nach...), müssen sie nicht gleich 'ne halbe Stunde wegbleiben, sondern nur ganz kurz. Wegen der Unruhe würde ich das Körbchentraining empfehlen, auch wenn das nicht von heute auf morgen hilft. Und ich würde auch das machen, was schon vorgeschlagen wurde: Essenszeiten ändern, Spielrunden davor oder danach usw. Aber ich würde den Welpen (der ja noch keine drei Monate alt ist) nicht unbedingt isolieren, erst recht nicht so lange. Ich verstehe, dass das bei deinem am besten funktioniert hat, aber ich würde das wohl nicht als Erstes so handhaben (was nicht heißt, dass man es nicht machen kann, aber ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen hart).
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    @hben

    Ich glaube, das Körbchen-Training ist in solchen „Phasen“ echt ein bisschen schwierig.

    Wenn dieser Welpe im selben Zustand ist wie Léon damals bei seinen abendlichen Ausrastern, dann ist er völlig weggetreten, der Blick geht ins Leere, fast wie besessen.

    Aber ja, auf jeden Fall ist das ein Training, das man am besten jetzt schon mal ganz langsam angeht :)

    Auch wenn das Kommando wahrscheinlich erst in ein paar Monaten wirklich dabei hilft, den Hund zu „händeln“, wenn er zu aufgedreht ist.

    Was die Dauer der Auszeit/Abwesenheit angeht... Ich kann da nur von meiner Erfahrung sprechen, aber bei mir mussten die echt lang sein (locker mal 20 Minuten), sonst ist der Hund nicht weit genug runtergekommen (und hat direkt wieder von vorne angefangen). Man muss verstehen, dass er in so einem Erregungszustand war, dass man mit Vernunft gar nicht mehr an ihn rankam. Er war also gar nicht in der Lage, sofort die Verknüpfung zwischen seinem Verhalten und der sozialen Isolation zu checken. Bevor es eine „Bestrafung“ ist, die der Hund auch als solche versteht (wenn ich aufdrehe, bleibe ich allein), ist das Weggehen/Isolieren vor allem eine Management-Methode, um zu verhindern, dass der Hund sich in seinem Verhalten noch weiter reinsteigert. Mit der Zeit verinnerlicht er das dann, aber das braucht eben Zeit. Und vor allem passt er sich mit der Zeit dem Rhythmus seiner Besitzer an und genießt es dann eher, sich abends gemütlich an die Füße seiner Leute zu kuscheln, statt völlig hohlzudrehen. Er nutzt dann andere Momente am Tag, um sich auszupowern und zu spielen (es ist natürlich super wichtig, mit dem Welpen zu spielen und ihm dabei beizubringen, sich zu kontrollieren, aber für mich gibt es für alles seine Zeit – und dieser Moment, in dem die Nerven komplett blank liegen, ist dafür definitiv nicht der richtige).

    Übersetzt Französisch
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