Hund 7-8 Stunden alleine lassen?

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Hallo zusammen, ich überlege mir gerade, eventuell einen Deutschen Schäferhund zu adoptieren. Das einzige, was mir noch so ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet, sind meine Arbeitszeiten. Ich wäre nämlich von 7 Uhr morgens bis 14 Uhr aus dem Haus. Ansonsten könnte ich 4 bis 5 Mal am Tag mit ihm rausgehen: Einmal morgens gegen 6 Uhr vor der Arbeit, damit er sich ordentlich auspowern kann, dann direkt nach dem Heimkommen gegen 14 Uhr, nochmal gegen 17/18 Uhr und ein letztes Mal so gegen 21/22 Uhr. Da ich nach der Arbeit ja den restlichen Tag Zeit habe, könnten die Runden auch entsprechend lang ausfallen. Aber meint ihr, dass diese 7 Stunden Abwesenheit am Stück wirklich ein Problem sind, wenn man sich so einen Hund holen möchte?

PS: Das wäre auch nicht jeden Tag so, da ich im Schnitt 2, manchmal auch 3 Tage die Woche frei habe. An den Tagen kann ich dann natürlich richtig große Runden im Wald drehen.

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9 Antworten
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  • Gabyn
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    Du wirkst auf mich verantwortungsbewusst, also dass du dich gut um ihn kümmern willst und dir sein Wohl am Herzen liegt. Von daher: Ja, wenn du bereit bist, deinen Hund jeden Morgen rauszubringen, egal ob es regnet oder schneit, ihm das Alleinbleiben beizubringen und dich direkt um ihn zu kümmern, wenn du nach Hause kommst, selbst wenn du k.o. bist, dann ist es meiner Meinung nach kein Problem, wenn dein Hund 7 Stunden alleine bleibt. Da gibt es Hunde, die es deutlich schlimmer haben...

    Und einen Hund in der Wohnung zu halten ist echt kein Ding. Klar ist es nervig, morgens und abends die Treppen runterzuflitzen, damit er sein Geschäft machen kann, statt einfach nur die Gartentür aufzumachen. Aber so bist du eben gezwungen, mit ihm rauszugehen; er trifft andere Hunde, kann überall rumschnüffeln, sieht Leute und lernt viel mehr, als wenn er nur alleine im Garten hocken würde.

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    Gabyn
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    Hallo zusammen, viele Leute lassen ihren Hund 6, 8 oder sogar 10 Stunden alleine, weil man ja schließlich arbeiten muss... Ich habe meine Jack-Russell-Hündin mit dreieinhalb Monaten bekommen. Der Züchter hatte sie schon super sozialisiert: Sie war entspannt mit anderen Hunden, Menschen usw., und sogar im Auto oder in der U-Bahn war sie absolut vorbildlich. Ich musste der Kleinen aber schon ab der ersten Woche beibringen, alleine zu bleiben: Erstmal nur ganz kurze Abwesenheiten (kurz zum Bäcker, den Briefkasten leeren usw.), und sie nicht sofort beachten, wenn du wieder nach Hause kommst. Damals habe ich Teilzeit gearbeitet, war also etwa 5 Stunden weg. Morgens um 7 Uhr bin ich 15 bis 20 Minuten mit ihr rausgegangen, bevor ich zur Arbeit bin, und nach meiner Rückkehr um 13:30 Uhr gab es dann eine große Runde von 45 Minuten. Während ich weg war, hatte sie allerdings nur Zugang zu Bad und Küche. Dort hatte sie ihre Näpfe, ihr Körbchen und wir hatten eine "Hundetoilette" aufgestellt – das ist so eine flache Plastikwanne mit einer Art Einweg-Vlies. Da haben wir ihr am Anfang beigebracht, ihr Geschäft zu machen. Natürlich klappt das in dem Alter mit der Stubenreinheit noch nicht so richtig, sie verstehen das einfach noch nicht. Deshalb musste ich jedes Mal, wenn ich heimkam, erstmal überall ein bisschen putzen. Aber wenn man den Raum begrenzt, kriegt man das hin. Am Anfang war sie ruhig, dann fing sie plötzlich an zu bellen, sobald ich weg war. Ich habe mich dann aber hinter der Tür versteckt, um zu sehen, wie lange das dauert, und nach einer Minute war es wieder vorbei. Man darf nicht vergessen, dass Welpen ohnehin extrem viel schlafen. Als sie dann ein Jahr alt war, habe ich einen Vollzeitjob angefangen. Mein Freund und ich waren meistens von 7:30 Uhr bis 19:00 Uhr aus dem Haus. Es hat mir im Herzen wehgetan, sie 12 Stunden alleine zu lassen, erst recht so einen quirligen Jack Russell. Deshalb haben wir beschlossen, monatlich an anderen Dingen zu sparen, um uns einen Dogwalker zu leisten. Der kam dann jeden Tag gegen 13 Uhr für eine Stunde Gassi. Das kostet zwar ca. 10 € pro Stunde, aber naja... Den Rest haben wir dann abends mit einer richtig langen Runde wieder gutgemacht, genau wie an den Wochenenden. Es ist nun mal so: Damit ein Welpe stubenrein wird, musst du ihn ständig rausbringen – nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen usw. Das ist anstrengend und manchmal echt zum Verzweifeln. Aber irgendwann macht es "klick" und sie sind sauber, man weiß gar nicht genau, warum. Meine war mit 7 Monaten so weit, von heute auf morgen hatte sie es kapiert. Das hieß aber nicht, dass sie 10 Stunden durchhalten konnte; es gab tagsüber trotzdem noch kleine Unfälle, wenn wir nicht da waren. Heute ist sie 6 Jahre alt und bellt immer noch eine Minute lang, wenn ich gehe, aber bisher hat sich noch kein Nachbar beschwert. Aber klar, bei ihrem Energiebündel-Temperament gilt: Wenn ich abends mal weggehe (Kino, Restaurant), gibt es vorher eine fette Stunde Gassi zum Auspowern. Und wenn ich dann nachts um elf oder zwölf zurückkomme, gehen wir auch nochmal eine gute halbe Stunde raus...
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    Ich würde nicht unbedingt sagen, dass die HZ (Hochzucht) so viel „weniger aktiv“ sind als die LZ (Leistungszucht).

    Es ist einfach so, dass Letztere viel fordernder sind, einen härteren Charakter haben und Fehler weniger verzeihen als ihre Kollegen aus der Show-Linie.

    Klar, ein nicht ausgelasteter HZ lässt es dich weniger spüren als ein LZ, aber rein theoretisch haben beide die gleiche körperliche Kapazität.

    @Flew, warum eigentlich ein Schäferhund?

    Einen Welpen lange allein zu lassen, ist nicht so mein Ding. Gar nicht mal so sehr wegen der Stubenreinheit oder dem Kaputtmachen – denn seien wir mal ehrlich, solche Missgeschicke passieren auch, wenn man 24/7 zu Hause ist. Aber ja, es wird das Lernen verzögern.

    Es geht vor allem um die allgemeine Ausgeglichenheit des Welpen, dass er eine regelmäßige Bezugsperson hat und man so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringt, während er sich geistig so richtig entwickelt.

    Einen Welpen mit 4 Monaten zu holen, ist nicht unbedingt die Idee des Jahrhunderts. Ja, es erspart dir ein paar Monate „Pipi-Wegwischen“, aber du bekommst vor allem einen Hund, dessen Sozialisierungsphase sich gerade dem Ende neigt, und da musst du dem Züchter schon verdammt doll vertrauen. Zwischen 10 und 12 Wochen ist okay. Davor oder danach ist es komplizierter.

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    Tania28
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    Ja, die Arbeitslinien sind oft aktiver und fordern ihren Besitzer ziemlich (pass auf, manche werden zwar als „Showlinie“ verkauft, aber ich kenne einen aus der Showlinie, der auch ständig nur am Rumwirbeln ist).
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    Bobkat
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    Hallo, wie oben schon geschrieben, ist das Schwierigste, wenn du dir einen Welpen holst, dass du akzeptieren musst, dass er während deiner Abwesenheit sein Geschäft in der Wohnung machen wird – und du das dann wegputzen musst. Ich habe das mit meinem ersten Hund vor langer Zeit selbst erlebt und es war ziemlich verunsichernd, genau wie Cindouy schon meinte. Man fragt sich irgendwann, ob das jetzt für immer so bleibt (nachts jaulen, in die Wohnung machen, Blödsinn anstellen) und man ist kurz vor der Panik. Aber keine Sorge, das gibt sich wieder. Wir haben es damals so gemacht, dass er nur Zugang zur Küche und zum Flur hatte, wenn wir weg waren, weil dort Fliesen lagen. Das war viel einfacher sauber zu machen als Parkett. Ich kann dich beruhigen, die Küche war groß ;-) Später durfte er dann ins ganze Haus. Letztendlich war er ziemlich schnell stubenrein. Klar passiert ab und zu mal ein Malheur, aber das ist halb so wild. Wenn er Pipi gemacht hat, konnte er es halt einfach noch nicht halten. Da du ja Tage hast, an denen du nicht arbeitest, und dazu noch diese große Zeitspanne nach 14 Uhr hast, ist das absolut machbar. Was die Rasse angeht: Wenn du ihn gut auslastest und schöne Spaziergänge mit ihm machst, gibt es da keine Probleme. Mein zweiter Hund war ein Mix aus Holländischem Schäferhund und Beauceron. Wir haben in einer Wohnung gelebt und gearbeitet... und es gab gar nichts zu beanstanden. Sie war brav, während wir bei der Arbeit waren, hat nichts kaputt gemacht und nicht gebellt. Das Einzige, was sie gemacht hat, war auf dem Sofa zu pennen (wahrscheinlich hat sie sogar geschnarcht). Sie durfte das eigentlich nicht, aber nun ja, egal. Dafür gab es große Runden, wenn wir da waren, an verschiedenen Orten, um die Reize, Gerüche und so weiter zu variieren. Meine aktuelle Hündin, ein Shar-Pei, kommt damit auch gut klar. Sie schläft, wenn wir nicht da sind, und wir gehen auch viel mit ihr raus, viermal am Tag. Dann gibt es noch das Drumherum: Wir organisieren uns immer so, dass die Hündin uns begleitet, wenn wir ausgehen, egal ob ins Restaurant, in Cafés oder Bars... im Sommer ist das mit den Terrassen ja total easy. Wir gehen nicht mehr so oft abends groß weg, meistens trifft man sich bei Freunden und die Hündin kommt mit. Es ist ein ganzer Lebensstil. Ich sage ja nicht, dass man nicht mal einen Abend mit Freunden weggehen kann, das geht natürlich auch, solange es nicht jeden Abend ist :-) Erzieh ihn einfach gut, dann kann er dich fast überallhin begleiten, und das ist echt top :-) Ich will hier auch gar keine Grundsatzdiskussion anfangen. Ich glaube, man kann einen Hund in einer Wohnung halten und trotzdem arbeiten gehen. Das ist nicht die Frage, sondern eher, was man dem Hund bieten kann. Wenn er noch ein Welpe ist, räum alles gut weg, was er nicht zerstören soll, und lass ihm Spielzeug da. Da du ja bereits arbeitest, wird er schnell verstehen, dass du zwar weggehst, aber immer wiederkommst. Das ist für einen Hund vielleicht schwieriger, wenn der Besitzer erst nicht arbeitet und dann plötzlich einen Job anfängt.
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    Tityswood
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    Was die Rassewahl angeht: Mir scheint, dass der Schäferhund aus der Hochzucht (oder wie man das nochmal nennt) viel weniger Action braucht als die aus der Leistungszucht, man muss sie also nicht so extrem auslasten.

    Übrigens glaube ich, dass die anderen User keine Lust haben werden, alles nochmal zu wiederholen, was sie erst vor ein paar Minuten hier geschrieben haben: https://wamiz.com/chiens/staffordshire-bull-terrier-300/forum/laisser-son-chien-tout-seul-pendant-au-8h-69517.html

    Ich kopier dir hier nochmal rein, was ich im Thread oben geschrieben habe:

    „Um das Ganze mal ein bisschen zu relativieren: Niemand hier sagt, dass man keinen Hund haben kann, wenn man arbeitet. Bei einem Welpen ist das aber eine ganz andere Geschichte.

    Ich finde, wenn das Alleinsein gut vorbereitet ist, kann man eine Fellnase durchaus mal während der Arbeit zu Hause lassen, erst recht, wenn es nur 3 Tage die Woche sind...

    Aber bei einem Baby-Hund ist das echt problematischer. Wegen der Stubenreinheit und den Verhaltensauffälligkeiten, die das nach sich ziehen kann...

    In diesem ‚Glaubenskrieg‘, ob man seinen Hund allein lassen darf, während man arbeitet, finde ich, dass alle immer sofort auf die Barrikaden gehen, ohne diesen feinen Unterschied zu sehen. Einen Welpen so lange allein zu Hause zu lassen, ist echt suboptimal. Bei einem größeren Hund ist das schon viel eher machbar.

    Na ja, ist halt nur meine Meinung! Denk einfach dran, dass ein Welpe extrem fordernd ist und viel Arbeit, Geduld usw. braucht.“

    Wegen der Sache mit dem Auto hast du absolut recht: Das geht gar nicht. Wirklich. Also niemals! Damit bringst du deinen Hund echt in Gefahr!

    Und zur Info, Cindouy: Seriöse Züchter warten oft 3 Monate, bis sie einen Welpen abgeben, skrupellose Verkäufer verscherbeln sie schon mit 8 Wochen... :)

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    Cindouy
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    Stimmt schon, dass das mit der Wohnung nicht gerade einfach ist.

    Ich habe da so meine Bedenken wegen der Rassewahl. Ich glaube, ein Deutscher Schäferhund ist ziemlich aktiv und braucht viel Bewegung (wobei ich jetzt auch keine Expertin bin, ich habe meinen ersten Hund erst seit 4 Monaten, bin also noch Anfängerin). Wird er in der Wohnung nicht irgendwann unruhig? Ich denke, man muss ihn dann ordentlich auslasten, damit er tagsüber müde ist und keinen Blödsinn anstellt. Es gibt ja zum Glück jede Menge Beschäftigungsspielzeug für Tiere, vor allem den Kong, in den man Futter füllen kann, damit es schwieriger ist, ranzukommen und er eine Weile zu tun hat. Aber klar, ein Hund, der sich langweilt, kann schnell Sachen zerstören oder, wie du befürchtest, ohne Ende bellen.

    Dazu kann ich dir leider keinen richtigen Rat geben, da lass ich lieber die anderen Mitglieder ran.

    Wegen dem Alter bei der Adoption: Normalerweise geben Züchter die Welpen ja direkt nach dem Absetzen ab (mit 8 Wochen). Du müsstest mal fragen, ob sie ihn vielleicht länger behalten können. Ich hab das mit meinem Züchter so ausgemacht, die haben ihn fast bis zum dritten Monat behalten. Als ich ihn dann abgeholt habe, hatte ich gerade Urlaub und hatte also viel Zeit, mich um ihn zu kümmern.

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    Hallo cindouy, danke für deine Antwort. Ich wohne tatsächlich in einer Wohnung (hatte ich vergessen zu erwähnen). Wenn ich zur Arbeit gehe, hab ich also nur zwei Optionen: Entweder ich nehme ihn im Auto mit und schaue in den Pausen nach ihm, aber ich hab nochmal drüber nachgedacht und das wäre echt nicht gut für ihn, das ist keine gute Lösung, weil es viel zu eng ist. Also lasse ich ihn in der Wohnung mit Spielzeug, auch wenn ich weiß, dass ein Hund alleine meistens nicht wirklich spielt – laut Internet spielen sie lieber, wenn das Herrchen da ist. Was das Kaputtmachen und die Stubenreinheit angeht, darauf hab ich mich eingestellt. Auch wenn ich weiß, dass es zwischen der Vorstellung und der Realität sicher einen Unterschied geben wird, bin ich echt motiviert lol. Da ich alleine lebe und sonst keine Verpflichtungen habe, hab ich ja auch viel Zeit für ihn.

    Ansonsten stimmt es, dass gerade die ersten Monate als Welpe schwierig sind. Vielleicht ist es besser, keinen Welpen mit 2 Monaten zu nehmen, sondern eher mit 4 Monaten, falls das geht? Wobei ich nicht glaube, dass das grundsätzlich was ändern würde. Putzen macht mir jedenfalls nichts aus. Was mir eher Sorgen macht, ist das Bellen, falls er das Alleinesein in der Wohnung nicht gut verträgt. Aber ich denke, ich muss ihn von Anfang an daran gewöhnen, allein zu bleiben, zum Beispiel wenn ich einkaufen gehe, damit mein Weggehen für ihn ganz normal wird und er keinen Stress bekommt.

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    Cindouy
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    Hallo Flew,

    Ich kopiere dir hier mal meine Antwort rein, die ich schon mal bei einem ähnlichen Thema geschrieben habe.

    Das ist ein echtes Streitthema: Es gibt die „Ja, das ist machbar“-Fraktion und die „Nein, ich versteh nicht, warum man sich einen Hund holt, wenn man ihn dann allein lässt“-Leute. Oder es kommt der Rat: „Hol dir einen Dogsitter“, wobei das locker 10 € am Tag kostet und am Ende des Monats echt ein ordentliches Sümmchen ist!

    Ich gehe in eine Hundeschule und die meisten Besitzer dort arbeiten jeden Tag. Manche kommen mittags nach Hause, andere nicht. Ich hab mit einem Mädel gequatscht, die in einer Wohnung wohnt und mittags nicht heimfahren kann. Ihr Hund ist am Tag 7 Stunden allein und war mit 5 Monaten schon stubenrein (da hat sie echt Glück, meine ist es nämlich noch nicht, obwohl ich mittags nach Hause komme!). Ich hab auch mit anderen hier im Forum geschrieben, die ihre Hunde ebenfalls den ganzen Tag allein lassen.

    Es ist also nicht unmöglich. Aber du musst dir über eins im Klaren sein: Es wird am Anfang sicher ganz, ganz viele kleine „Unglücke“ geben, was die Stubenreinheit angeht. Darauf muss man vorbereitet sein – ich war es ehrlich gesagt überhaupt nicht. Am Anfang wirst du morgens, mittags und abends viel wegwischen müssen, weil ein Welpe eigentlich alle 2 bis 3 Stunden raus muss. Man sagt ja meistens: Alter in Monaten + 1 = die Stunden, die er einhalten kann. Ein 2 Monate alter Welpe kann also ca. 3 Stunden durchhalten. Die Wohnung wird nach Hundepipi riechen, du wirst es irgendwann echt leid sein und es kann dauern, bis das Thema durch ist. Da braucht man echt starke Nerven und muss versuchen, zen zu bleiben, was wirklich nicht einfach ist.

    Du hast aber den Vorteil, dass du nicht jeden Tag arbeitest, also bist du ja eigentlich recht viel für ihn da.

    Ich hab jetzt nur über die Stubenreinheit gesprochen, aber es kann auch sein, dass dein Hund Blödsinn macht (Möbel kaputt machen, Schuhe fressen etc.). Darauf muss man sich auch einstellen und Vorsichtsmaßnahmen treffen – vor allem, weil ein Schäferhund ja extrem viel Auslastung braucht (auch wenn ich jetzt keine Expertin bin)! Wo genau willst du den Hund eigentlich lassen, während du weg bist?

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