Adoption eines ehemaligen Zuchthundes

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne eine ehemalige Zuchthündin adoptieren. Der Züchter meinte zu mir, dass sie noch nicht stubenrein ist, weil sie bisher nur im Zwinger gehalten wurde (sie ist 5 Jahre alt). Er rät mir dazu, sie in eine Hundebox zu setzen, wenn ich mal weg bin, damit sie lernt einzuhalten – natürlich erst, nachdem sie draußen war, um ihr Geschäft zu machen. Freunde sagen mir jetzt aber, dass das totaler Quatsch ist und ein Hund in dem Alter nicht mehr stubenrein wird. Außerdem meinen sie, dass sie Dinge zerstören könnte, wahrscheinlich total ängstlich ist, weil sie die Außenwelt nicht kennt, und im schlimmsten Fall sogar aggressiv werden könnte. Welche Tipps könnt ihr mir geben, um solche Probleme zu vermeiden? Die Hündin (kastriert) würde mit meinem anderen Schäferhund (kastriert), der sehr verträglich ist, zusammenleben.

Vielen Dank schon mal für eure Tipps!

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12 Antworten
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  • Tania28
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    Mist, der Post ist schon 15 Tage alt. Gibt’s was Neues?

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    Tania28
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    Ja, das ist echt viel Arbeit und mühsam, aber was für eine Herausforderung – und dieser Hund bekommt jetzt endlich ein richtiges LEBEN!

    👌 Respekt, er hat Anerkennung und Liebe verdient... was Züchter ja leider selten geben, ist ja klar.

    Es macht mich trotzdem echt fertig zu wissen, dass dieser Hund NUR den Zwinger kannte!! 😈

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    Durch Gewöhnung und Belohnungen (Brot war ihr absolutes Highlight) haben wir es geschafft, dass sie ein fast „normaler“ Hund wurde.

    Noisette blieb aber trotzdem gestresst und ängstlich. Es war echt schwierig, sie mal ein paar Tage bei jemandem zu lassen: Sie hat dann das Fressen verweigert und man musste erst das Futter im Garten verstreuen, damit sie überhaupt mal rausgekommen ist, um Pipi zu machen. Wenn Besuch kam, ist sie sofort abgehauen und hat sich verkrochen.

    Im Sommer 2006 hat sie sich dann endlich entspannt: Meine Oma hatte gerade ihren Hund verloren. Es gab die Möglichkeit, dass meine Mutter beruflich verreisen musste. Also haben wir Noisette bei meiner Oma gelassen. Sie kannte sie ja gut: Meine Oma war oft bei uns und Noisette hat sich super mit dem Griffon meiner Oma verstanden. Aber es war das erste Mal, dass sie bei meiner Oma war, ohne dass meine Mutter oder ich dabei waren.

    Letztendlich ist sie bei meiner Oma total aufgetaut. Sie kam sogar zu den Leuten, die zu Besuch waren, anstatt sich hinterm Sofa zu verstecken! Warum sie ausgerechnet bei ihr so entspannt war? Ein echtes Rätsel. Meine Oma war jetzt nicht unbedingt die Ruhe selbst, sie war eher so der stressige Typ...

    Na ja, jedenfalls kriegt man jeden Hund wieder hin. Es dauert halt mal länger, mal kürzer.

    Aber es wird halt nie so sein wie bei einem Welpen, den man selbst aufgezogen hat.

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    Du musst wirklich ganz behutsam mit ihm umgehen und darfst ihn zu nichts zwingen, sonst steigerst du nur seine Angst vor Dingen, die er noch nicht kennt.

    Setz voll auf Belohnungen: Trockenfutter (am besten bevorzugt nehmen und von der Tagesration abziehen), Leckerlis, kleine Fleischstückchen oder Käsewürfel. Das ist absolut okay so.

    Wir haben Noisette 1998 adoptiert. Sie ist ein Cavalier King Charles und blieb bis zum 14. Monat beim Züchter, weil ihr Becken zu schmal für die Zucht war. Die Züchter haben sie dann an einen Mann verkauft, der sie seiner 84-jährigen Schwiegermutter geschenkt hat.

    4 Monate später musste die Dame ins Krankenhaus und Noisette landete wieder beim Schwiegersohn, der das seinem Tierarzt erzählte. Der Tierarzt hat uns dann von ihr berichtet, wir sind hin, um sie uns anzusehen, und der Typ hat sie uns direkt weiterverkauft.

    So haben wir Noisette mit 18 Monaten bekommen, und sie war völlig durch den Wind: Die ersten drei Tage hat sie sich nur unter der untersten Treppenstufe versteckt. Sie wollte ihr Trockenfutter absolut nicht anrühren. Am dritten Abend hat meine Mutter ihr einen Teller mit Blumenkohl und Schinken hingestellt – genau das, was wir auch gerade gegessen haben. Meine Mutter ist dann wieder an den Tisch gegangen. Noisette ist heimlich rausgehuscht, hat den Teller ratzfatz leergefuttert und sich sofort wieder verkrochen.

    Wir haben dann gemerkt, dass sie nicht stubenrein war: Jeden Tag Pipi und Kacka im Haus. Eines Tages, als meine Mutter gerade alles weggemacht und den Wischmop auf dem Boden liegen gelassen hatte, sah sie, wie die Kleine darauf pinkelte und dabei total erleichtert und glücklich aussah, so nach dem Motto: „Siehst du, ich mach es dahin, wo es hingehört.“ Wir haben daraus geschlossen, dass sie bei der alten Dame wohl nie aus der Wohnung gekommen ist und die Haushaltshilfe ihr beigebracht hatte, auf den Wischmop zu machen... Beim Gassi gehen hatte sie vor allem Angst und ist meiner Mutter nicht von der Seite gewichen. Wir haben alles Mögliche versucht... wir waren am Ende so verzweifelt, dass wir sogar zusammen mit ihr im Garten Pipi gemacht haben, um es ihr „zu zeigen“. Letztendlich hat sie erst aufgehört, jede Nacht ins Haus zu machen, als meine Mutter sie bei sich im Schlafzimmer schlafen ließ... Ganze 10 Monate nach der Adoption...

    3 Monate nach der Adoption sind wir schließlich die 350 km bis zu ihrem Züchter gefahren, um zu verstehen, was sie in den ersten 14 Monaten ihres Lebens erlebt hat, weil wir sie einfach nicht richtig verstanden haben. Da haben wir dann einiges über ihr Leben beim Züchter erfahren und auch über die 4 Monate danach... unter anderem, dass die alte Dame sich eigentlich nur mit Katzen auskannte – eine Info, die wir vorher nicht hatten.

    Sie hat sich von der Züchterin auf den Arm nehmen lassen und war ganz ruhig bei ihr. Aber als die Züchterin sie wieder auf den Boden gesetzt hat, ist Noisette ganz schnell wieder ins Auto gesprungen (Puh! Wir hatten schon Angst, dass sie dort bleiben will).

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    Guten Abend,

    ich persönlich denke, dass ein Hund auch im Erwachsenenalter noch stubenrein werden kann. Was die Außenwelt angeht, werden die Eingewöhnung und das Training in der neuen Umgebung sicher länger dauern und komplizierter sein als bei einem Welpen, aber es ist absolut machbar. Du wirst viel Geduld und Durchhaltevermögen brauchen, aber vergiss nicht, dass ein 5-jähriger Hund noch viele schöne Jahre vor sich haben kann.

    Ob du den Hund adoptierst, hängt letztendlich davon ab, was du ihm bieten kannst.

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    Ich habe meine Hündin bei einem Züchter gekauft. Als ich sie abgeholt habe, haben sie mir erzählt, dass ihre Oma (sie ist 5) Ende des Jahres aus der Zucht geht und sie ein neues Zuhause für sie suchen. Meine Mutter überlegt jetzt, sie zu sich zu nehmen.

    Es ist doch völlig normal, dass ein Hund nach der „Arbeit“ in Rente gehen darf. Züchter sind ja nicht herzlos. Die freuen sich total, wenn sie Neuigkeiten von ihren Hunden hören.

    Schaut euch mal an, was ein Welpe kostet und was da alles an Kosten dranhängt: Futter für die Mutter, die Deckgebühren oder das Futter für den Vater.

    Ganz abgesehen davon, dass man die Welpen nach 5 Wochen füttern muss und die Tierarztkosten für die Kleinen und die Eltern stemmen muss.

    Genauso sind die offiziellen Papiere und Eintragungen auch nicht umsonst.

    Deshalb ist es eine super Sache, einen Hund bei einer Familie in den Ruhestand zu schicken. Einen „Rentner“ zu füttern, ist für die Züchter eine riesige finanzielle Belastung. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es ja meistens nicht nur ein einzelner Hund ist.

    Es ist doch viel besser, sie rechtzeitig in Rente zu schicken, als die Mutterhündinnen bei der Geburt draufgehen zu lassen.

    Und was das Tierheim und Tierschutzvereine angeht... ich wollte erst über die adoptieren... darüber könnte ich echt ein Buch schreiben! Letztendlich bin ich dann doch beim Züchter gelandet.

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    Ja, aber damit unterstützt du ja das Vorgehen des Züchters (besonders wenn sie dafür Geld bezahlt). Es gibt so viele Hunde im Tierheim, die im Zwinger leben und woanders viel glücklicher wären.
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    Kikaah
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    drey333, andererseits denke ich, wenn der Hund im Zwinger gelebt hat, wäre er glücklicher, wenn er seinen Lebensabend in einer schöneren Umgebung verbringen kann :)

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    Hey kallusto, also mich stört das schon irgendwie ein bisschen. Ich finde, dass ein Züchter sich bis zum Ende um seine Hunde kümmern sollte und es ist einfach zu leicht, sie dann wegzugeben (ich hoffe, er verlangt kein Geld von dir).

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    Dass er sein ganzes Leben im Zwinger verbracht hat, ist natürlich nicht so toll, weil er von der Außenwelt kaum was kennt.

    Ein Hund kann aber in jedem Alter noch dazulernen, auch was die Stubenreinheit angeht. Das kann zwar länger dauern als bei einem Welpen, aber es klappt schon.

    Da du ja schon einen Hund hast, würde ich dir raten, mit beiden erst mal auf neutralem Boden spazieren zu gehen, damit sie sich beschnuppern können. Dein Hund findet es vielleicht nicht so prickelnd, wenn plötzlich ein anderer bei euch einzieht und er nicht mehr Mamas einziger Liebling ist.

    Dass er mit 5 Jahren aus der Zucht kommt, schockiert mich nicht. Je älter sie werden, desto riskanter sind die Würfe für die Hündinnen und das Risiko für Krankheiten oder Gendefekte beim Nachwuchs steigt einfach.

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