Mein Hund lässt sich nicht einfangen
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Hallo
Ich habe genau das gleiche Problem wie du mit meinem 3 Monate alten Chihuahua, den ich einfach nicht einfangen kann, nicht mal im Haus. Hat sich das Problem bei deinem Hund inzwischen gelöst? Wenn ja, wie?
Schon mal danke für deine Antwort.
Eigentlich übe ich den Rückruf gerade mit Leckerlis... solange keine Gefahr droht, klappt das auch echt gut, sie kommt meistens brav zurück!... Wir wohnen auf dem Land, hier gibt es kaum Autos, deshalb würde ich sie gerne öfter mal ohne Leine laufen lassen, aber wenn dann doch mal eins kommt, ist es halt gefährlich... Die Gefahr können auch andere Hunde sein... ich weiß, ich sollte sie eigentlich mal Kontakt aufnehmen lassen, aber sie ist so winzig – ein falscher Biss und das war's... und ja, ich bin eher der stressanfällige Typ (man kann halt nicht aus seiner Haut!)... aber ich gebe mir Mühe, sie nicht mehr direkt hochzunehmen, wenn wir einem anderen angeleinten Hund begegnen.
Ich werde den Rückruf auf jeden Fall noch mehr trainieren!
Wenn ich mal einen Chihuahua sehe, der wie ein echter Hund erzogen ist, bin ich echt sprachlos, so selten ist das :-)
Mein Futterhändler hat so einen, der ist total entspannt und selbstbewusst gegenüber meinen Hunden, die 50-mal größer sind...
Letztens hat er meiner Hündin ein Zerrspiel angeboten, mit seinem 10 cm Seil LOL
Meine Hündin hat das Ende nur gehalten und so getan, als würde sie ziehen.
Es beeindruckt mich echt, aber Hunde wissen einfach, wie sie ihre Kraft anpassen müssen, wenn sie an Artgenossen jeder Größe gewöhnt sind. Hätte sie so fest gezogen wie bei Buck, wäre der kleine Chi im hohen Bogen weggeflogen, aber sie hat nur ganz vorsichtig gezogen und der Kleine hat sich voll reingehängt :-)
Ich liebe diesen kleinen Kerl einfach.
Danke für eure Antworten!
Ich werde mehr am Rückruf arbeiten, sie nicht mehr so viel rumtragen und versuchen, sie nicht mehr ständig einzufangen...
Hallo,
Man neigt oft dazu, kleine Hunde wie Pakete oder Stofftiere rumzutragen, aber das sind echte Hunde. Es ist eigentlich eher ein gesundes Zeichen, wenn ihnen das nicht passt.
Du solltest deine Hündin wie einen 35-Kilo-Hund behandeln. Bring ihr lieber was bei, anstatt sie einfach hochzunehmen und wegzutragen, sobald du eine Gefahr spürst.
Das große Problem beim Hochheben des Hundes bei jeder vermeintlichen „Gefahr“ ist, dass er das dann auch als echte Gefahr abspeichert. Mein Hund ist zwar größer als ein Chihuahua, aber als ich ihn bekommen habe, wog er gerade mal 2,5 bis 3 kg – damals hätte ein einziger Biss also auch schon böse enden können. Trotzdem habe ich ihn mit großen Hunden über 35 kg zusammengebracht. Das hat bei seiner Sozialisierung total geholfen. Heute kann er super mit Begegnungen umgehen, und selbst Hunde, die als aggressiv oder launisch gelten, greifen ihn überhaupt nicht an. Das wäre sicher nicht so, wenn ich mir keine Mühe bei der Sozialisierung gegeben hätte und er, wie so viele kleine Hunde, jedes Mal kläffen oder knurren würde, wenn er einem anderen Hund begegnet.
Du wirst Begegnungen nicht immer vermeiden können. Irgendwann wird mal ein freilaufender Hund auf deinen Hund zustürmen (oder dein Hund auf einen anderen), und in dem Moment ist es einfach besser, wenn er vernünftig sozialisiert und selbstbewusst ist. Wenn er nämlich anfängt zu knurren oder zu bellen, riskiert er eine dicke Lippe und könnte erst recht attackiert werden. Kleine Hunde können sich schon verständlich machen, und selbst ein 50-kg-Hund, der vielleicht ein bisschen grob ist, versteht es, wenn er mal in seine Schranken gewiesen wird. Hunde, die sofort ohne Vorwarnung draufgehen, trifft man selten. Meistens ist das ein festes Ritual und die Hunde entscheiden unter sich, ob sie sich zoffen wollen oder nicht. Mit einem gut sozialisierten Hund erspart man sich 99 % der Beißereien. Wenn dein Hund aber anfängt, andere Hunde anzuknurren oder anzubellen, weil du im Vorfeld keine Arbeit investiert hast, wird er garantiert irgendwann mal angegriffen.
Man trägt einen Welpen nur, wenn er müde ist, und nicht, um ihn vor jeder Gefahr zu schützen. Meiner mochte es sowieso nie, lange auf dem Arm zu sein, und ab dem vierten Monat hat er beim Spazierengehen schon viel mehr Strecke geschafft, da habe ich ihn dann eigentlich gar nicht mehr getragen.
Hallo, der Lockdown hat da sicher nicht gerade geholfen ...
Wie die anderen dir schon richtig gesagt haben, ist es super wichtig, am Rückruf zu arbeiten.
Sogar ein Chihuahua rennt schneller als du, und am Ende ist das Risiko einfach am größten, wenn du anfängst, ihn „einfangen“ zu wollen.
Es ist auch gut, das „Stopp“ auf Distanz und das „Bleib“ zu trainieren.
Das ist ziemlich effektiv, wenn du willst, dass dein Hund wie angewurzelt stehen bleibt, bis du bei ihm bist. Mein Hund ist beim „Stopp-Bleib“ viel besser als beim einfachen Rückruf, wenn es draußen Ablenkungen gibt (ansonsten klappt der Rückruf natürlich top).
Ganz wichtig: Ein Hund ist kein Vogel. Hör bitte auf, ihn ständig hochzuheben, ohne dass er was gesagt hat – lass ihn sein Hundeleben mit allen vier Pfoten auf dem Boden leben. :-)
Was die Sozialisierung angeht, hat Docline das schon super erklärt: Andere Hunde, die vorbeilaufen, zur Normalität werden lassen. Bleib locker, lass den Hund am Boden und verlange von ihm, ruhig zu bleiben (Sitz, Platz), wenn andere Hunde vorbeigehen. Wenn sie bellt, heißt es NEIN, und sie kommt zurück an ihren Platz. Beim Knurren genau das Gleiche.
Könntest du dich nicht einfach mal entspannt an einen Ort setzen, wo viele angeleinte Hunde vorbeikommen (und natürlich den Besitzern von Weitem zurufen, dass sie bitte keinen Leinenkontakt aufnehmen sollen...)?
Ich verstehe deine Angst vor anderen Hunden total, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dein Hund das spürt. Du musst unbedingt versuchen, an dir selbst zu arbeiten. Kennst du niemanden mit einem entspannten und gut sozialisierten Hund, mit dem du mal zusammen spazieren gehen könntest?
Hunde sind totale Gewohnheitstiere.
Je mehr man eine Situation normalisiert, desto besser benehmen sie sich.
Du kannst zum Beispiel einen anderen Halter bitten, mit seinem Hund an der Leine x-mal an euch vorbeizulaufen, während du verhinderst, dass dein Hund sich dafür interessiert: Bleib einfach daneben stehen und halte ihren Kopf zu dir gerichtet, falls sie sich auf den anderen Hund fixiert, bis du merkst, dass sie locker lässt und ihn gar nicht mehr beachtet; dann lobst du sie direkt für die erfolgreiche Übung.
Es stimmt schon, dass ihre Größe unser Verhalten beeinflusst, aber ich versuche echt, sie beim Gassi gehen nicht auf den Arm zu nehmen... Wegen des Lockdowns ist sie kaum mehr als einen Kilometer vom Haus weggekommen und kennt eigentlich nur die anderen Hunde bei uns zu Hause. Die Woche auf dem Campingplatz war eine ganz neue Erfahrung für sie und trotz der Probleme hat sie sich insgesamt echt gut benommen.... @kikaahil, wie verhindert man eigentlich, dass der Hund aggressiv wird? Sie hat angefangen zu bellen und auch ein bisschen zu knurren, wenn ein Hund am Mobilheim vorbeigegangen ist....
Danke für eure Antworten