Gassi gehen mit Chihuahua-Welpen
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Hallo,
ich sehe das genau wie docline: Du musst ihn auf dem Boden laufen lassen, andere Hunde treffen und die Welt entdecken lassen, ohne ihn zu sehr in Watte zu packen...
Genau so werden kleine Hunde nämlich zu Kläffern mit „Angstaggressivität“, die man dann kläffend auf dem Arm hält, bis der andere Hund vorbei ist....
Ein kleiner Hund, der sich in seiner Haut wohlfühlt, begegnet auch viel größeren Hunden ganz entspannt...
Lass ihn mit Hunden jeder Größe klarkommen. Check einfach kurz ab, wie der Hund gegenüber drauf ist, und wenn das ein gut sozialisierter, cooler Hund ist, lass ihn einfach interagieren, ohne ihn extra zu beruhigen. Bleib selbst entspannt, um ihm zu zeigen, wie völlig normal und harmlos Hundebegegnungen sind...
Wegen der Impfungen reicht es eigentlich, wenn du wirklich dreckige Ecken meidest...
Sorg für Abwechslung bei den Orten, lass ihn Hunde treffen, lass ihn überall selbst laufen und trag ihn wirklich nur, wenn er total k.o. ist...
Klassischer Fehler = den Welpen von anderen Hunden fernzuhalten, genau in dem Alter, in dem er eigentlich alles von ihnen lernen muss.
Dieses ganze Theater um die Impfintervalle... echt Wahnsinn, wie viele verhaltensauffällige Hunde dadurch entstehen...
Zum x-ten Mal: Du musst einfach nur Stellen mit Hundekot, stehendem Wasser usw. meiden
und ihn dann an einem sicheren Ort einfach mal laufen lassen, damit er die Welt und alle ihre Bewohner beobachten kann. So kann er in seinem eigenen Tempo entdecken, dass das Leben schön ist und die Welt nicht voller großer Monster steckt. (Wenn du zu lange wartest, ziehst du dir einen sozialen Härtefall für Jahre ran – das ist echt blöd für ihn und für dich!)
Also ich hab einen kleinen, zwei Monate alten Chihuahua-Welpen, der total ruhig, fast schon ängstlich ist. Ich fange jetzt schon an, ihn überall in seiner Tragetasche mitzunehmen, damit er sich dran gewöhnt, und das auch mal für mehrere Stunden. Mit dem Gassi gehen ist es noch ein bisschen schwierig, da ist er eher schüchtern, deswegen bleibe ich immer nur so 15 Minuten im Park direkt bei mir vor der Haustür, damit er sich an die Leine, die Spaziergänge und überhaupt an die Außenwelt gewöhnt. Die Züchterin hat ihn nämlich nie wirklich alleine rumlaufen lassen. Ich lass ihn auch deshalb nicht von der Leine, weil der Park bei mir an einer viel befahrenen Straße liegt. In ruhigen Gegenden ohne Autos lass ich ihn aber flitzen, wenn ich sicher bin, dass keine anderen Tiere in der Nähe sind. Ich weiß, manche werden jetzt sagen, dass man das nicht machen sollte, damit er keine Angst vor Artgenossen bekommt. Aber meiner hat bisher erst die erste Impfung und ich will einfach nicht, dass er sich irgendwas einfängt, wenn er andere Hunde beschnuppert. Wenn er erst mal fertig geimpft ist, freu ich mich schon riesig drauf, ihn mit seinen neuen Kumpels rumtollen zu lassen!
Der Züchter muss mit der Sozialisierung anfangen, und zwar nicht nur bei sich zu Hause.
Ich hoffe, er macht das auch🙂
Die ernsten Risiken für Welpen hängen zu 99 % mit der Überbelegung in manchen Zuchten zusammen. Das ist wie bei Kälbern in Massentierhaltung, die direkt haufenweise Antibiotika gespritzt bekommen – das ist einfach billiger, als vernünftige Zuchtbedingungen zu schaffen ...
(Nach dem, was ich in 10 Jahren auf Wamiz so beobachtet habe, gab es nur einen einzigen Fall von gesundheitlichen Problemen, die von der Außenwelt eingeschleppt wurden. Und 40 % der Posts hier drehen sich um Verhaltensprobleme, die gar nicht erst entstanden wären, wenn der Hund während seiner Entwicklung zum richtigen Zeitpunkt die hündischen Verhaltensregeln gelernt hätte. Stell dir zum Beispiel mal ein Menschenkind vor – auch ein soziales Wesen –, das zwar von liebevollen Tieren aufgezogen wird, aber zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr gar keinen Kontakt zu anderen Menschen hat: Da kannst du ab dem 8. Lebensjahr die besten Lehrer ankommen lassen, das Kind wird sein ganzes Leben lang Probleme mit der Kommunikation und der Sprache haben, was ja schon ziemlich heftig ist...)
Hallo, meine Hündin wurde direkt sozialisiert, als sie mit 10 Wochen zu uns kam (Kontakt zum Hund meiner Eltern, zu Katzen, Pferden, anderen Hunden bei Spaziergängen…). Ganz einfach deshalb, weil Welpen am Anfang ja durch die Antikörper der Mutter geschützt sind (die im Kolostrum stecken). Dann kommt die erste Impfung, die den Welpen auch schon schützt. Auf die zweite Dosis zu warten, ist für mich totaler Quatsch, weil ja schon Antikörper da sind. Man meidet halt einfach stehendes Wasser und richtig ekliges Zeug zum Fressen, aber bis zum 4. Monat zu warten bedeutet nur, dass man sich später jede Menge Verhaltensprobleme einhandelt. Das ist dann weder für den Hund noch für den Menschen besonders angenehm.
Ich krieg sie, wenn sie gerade mal zwei Monate alt ist.
Eigentlich wollte ich warten, bis sie drei Monate alt ist und alle Impfungen hat, bevor ich sie sozialisiere, aber jetzt bin ich mir doch unsicher lol
Welche Krankheiten sind denn riskant, wenn ich sie zu früh mit anderen Hunden zusammenbringe?
Mein Nachbar hat einen Schäferhund, der komplett geimpft ist, und ich will mit ihr zum Training in eine Hundeschule gehen.
Außerdem würde ich gerne im Wald spazieren gehen. Ist das gefährlich, wenn sie noch nicht geimpft ist?
Das Ganze macht mir irgendwie Angst, deshalb mache ich mir gerade total viele Gedanken...
Schönen Tag noch!
Sehe ich ganz genauso.
Denn seinen Welpen bis zum 4. Monat von anderen fernzuhalten – ja, genau das machen viele Besitzer von Chihuahuas oder Yorkies. Deshalb gibt es auch so viele aggressive kleine Hunde, weil sie einfach nicht sozialisiert wurden...
Hallo, ich wollte mal kurz auf das eingehen, was LAURINE weiter oben geschrieben hat, weil mir das ein bisschen falsch vorkommt. Wie lange man mit einem Hund oder Welpen rausgeht, hat absolut nichts mit der Größe zu tun. Ein Chihuahua braucht nicht weniger Bewegung als ein großer Hund, auch wenn man uns das oft weismachen will. Kleine Hunde wie Chihuahuas sind nämlich echt sportlich, genau wie die Großen!
Klar, das Alter spielt eine große Rolle. Mit 2 Monaten sollte man es noch ziemlich kurz halten und dann bis zum 6. Monat langsam steigern. In dem Alter sind Chihuahuas ja oft schon fast ausgewachsen, da ist es dann gar kein Problem, viel mehr mit ihnen zu machen. Aber zu behaupten, dass ein Chihuahua zwischen 4 und 8 Monaten nur 1 bis 2 Mal für maximal 20 Minuten raus darf… sorry, aber da zweifle ich echt an der Qualität deiner Tipps.
Falls es dich interessiert: Ich hab neulich ein Video dazu gemacht, was man beim Gassi gehen alles machen kann. Da geht’s zwar nicht um Welpen, aber vielleicht hilft’s dir ja trotzdem weiter.
https://www.youtube.com/watch?v=q_cMATvfFX8
Mein Tierarzt und die Leute von der Welpenschule haben mir gesagt, dass es gar kein Problem ist, andere Hunde an meine ranzulassen. Das Risiko ist wohl total gering, weil die anderen ausgewachsenen Hunde ja selbst geimpft sind, und auch unter Welpen ist die Gefahr echt klein. Ich finde auch, dass man sie so früh wie möglich sozialisieren sollte und der Kontakt zu anderen Hunden einfach wichtig ist.