Hallo zusammen,
vor etwas mehr als 3 Wochen haben wir von privat einen 2 Monate alten Welpen (Cavalier King Charles Spaniel) mit Papieren gekauft.
Gestern waren wir beim Tierarzt für die Auffrischimpfung. Beim Abhören hat er uns dann gesagt, dass der Kleine ein echtes Problem hat und ein massives Herzgeräusch besitzt (konnte man direkt durchs Stethoskop hören). Laut dem Tierarzt ist es unmöglich, dass dieses Herzgeräusch erst in den letzten 3 Wochen aufgetreten ist. Das hätte also unbedingt im Gesundheitszeugnis stehen müssen, das uns der Verkäufer gegeben hat. Da steht aber schwarz auf weiß, dass er kerngesund ist und alles okay ist. Der Tierarzt rät uns jetzt, rechtlich gegen den Verkäufer vorzugehen und ihn notfalls zu verklagen, da er uns den Welpen unter diesen Umständen niemals so hätte verkaufen dürfen. Wir müssen jetzt einen Herzultraschall machen lassen (kostet mindestens 150 €) und klären, ob er lebenslang Medikamente braucht oder operiert werden muss (was finanziell natürlich eine riesige Belastung ist).
Wir haben daraufhin den Verkäufer angerufen, aber er weigert sich, uns den Kaufpreis zu erstatten. Für ihn war der Hund beim Verkauf gesund, da das Zeugnis das ja bestätigt.
Was sollen wir jetzt tun? Hat jemand von euch sowas schon mal erlebt?
Danke für eure Hilfe!