Brauche euren Rat zu meiner alternden Maus

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Hallo zusammen,

ich habe meine Indy vor fast 13 Jahren adoptiert, am 26. Juli. Indy hat mich überallhin begleitet, von Umzug zu Umzug, bei Saisonarbeiten, im Urlaub... kurzum, sie ist seit so vielen Jahren meine treue Lebensgefährtin. Sie hatte schon einige Probleme. Aktuell hat sie Herzgeräusche, die bisher stabil waren, sich aber anscheinend vor Kurzem verschlechtert haben (die Hitzewelle hat da nicht gerade geholfen). Außerdem hat sie einen Bandscheibenvorfall, der vor einem Jahr festgestellt wurde: Sie war zwei Tage lang gelähmt, danach war es fast wieder normal.

Wegen ihres Alters und vor allem wegen ihres Herzens kommt eine OP nicht infrage.

Sie bekommt seitdem Gabapentin, aber ich merke, dass es sich in letzter Zeit verschlimmert: Sie fällt oft um, ihre Hinterbeine zittern ständig, sie knurrt ins Leere, und wenn sie liegt, tritt sie in die Luft. Sie klebt förmlich an mir und läuft mir noch mehr hinterher als sonst. Heute Morgen kam sie ans Bett, hat gekratzt und sich zu mir unter die Decke gekuschelt (was sie eigentlich nicht mehr macht) und hat am Hinterteil total gezittert. Aber sobald es nach draußen geht, ist sie wieder topfit! Natürlich trage ich sie: Sie läuft keine Treppen mehr, springt nicht, und wir waren sogar schon bei der Osteopathie.

Der Tierarzt meinte letzte Woche, dass sie an den Hinterbeinen stark an Muskelmasse verloren hat und dass das wohl nicht mehr besser wird, bis sie irgendwann ganz gelähmt ist.

Hat jemand von euch schon mal sowas erlebt? Habt ihr Tipps? Woran merkt man, dass der Hund zu sehr leidet und man über Einschläfern nachdenken muss..? Spricht der Tierarzt einen darauf an?

Ich traue mich kaum noch, sie allein zu lassen, besonders abends merke ich, dass sie es nicht gut verträgt. Gleichzeitig kann ich sie nicht mehr wie früher überallhin mitnehmen, weil das zu riskant wäre... Ansonsten ist sie aber noch echt munter: Auf der Straße denken die Leute oft, sie sei noch ein Welpe!

Danke schon mal für eure Rückmeldungen.

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2 Antworten
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  • compagnonnova
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    Hallo,

    ich habe zwar nicht exakt dasselbe erlebt, aber ich habe mal einen alten Hund mit Mobilitätsproblemen begleitet. Das, was du beschreibst, klingt für mich vor allem nach einer Hündin, die einfach alt wird und trotz ihrer Schwierigkeiten noch versucht, das Leben zu genießen.

    Dass sie noch Lust hat rauszugehen, dir folgt, Kontakt sucht und draußen noch „fit“ wirkt, finde ich eher positiv.

    Was das Thema Einschläfern angeht, gibt es meiner Meinung nach keine perfekte Faustregel. Viele Tierärzte schauen auf die gesamte Lebensqualität: Frisst und trinkt der Hund? Hat er noch Momente, in denen er Freude zeigt? Interessiert er sich für seine Umwelt und sucht die Nähe zu seinen Menschen?

    Das Zittern, die Stürze und der Muskelabbau sind natürlich besorgniserregend, aber solange sie noch Lust auf ihre täglichen Gewohnheiten hat, ist das nicht zwangsläufig ein Zeichen dafür, dass man sofort eine Entscheidung treffen muss.

    Ich finde, du tust schon echt viel für sie: Du hilfst ihr die Treppen hoch, passt die Spaziergänge an und achtest sehr auf ihr Wohlbefinden.

    Sprich das Thema beim nächsten Check-up ruhig nochmal ganz offen bei deinem Tierarzt an. Er kennt ihre Krankengeschichte und kann dir sagen, auf welche Anzeichen du in den nächsten Wochen oder Monaten besonders achten solltest.

    Genieße jeden Moment mit Indy. Nach fast 13 gemeinsamen Jahren hatte sie offensichtlich ein sehr schönes Leben an deiner Seite.

    CompagnonNova
    Hunde- und Katzenliebhaber

    Übersetzt Französisch
    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    das Zittern, dass sie öfter mal hinfällt, das Treten ins Leere oder das Bedürfnis, ständig an dir zu kleben, kann mit Unwohlsein oder Schmerzen zu tun haben, aber auch damit, dass sie die Orientierung verliert. Es ist manchmal echt schwer, genau zu unterscheiden, was jetzt Schmerz ist und was einfach am Alter liegt.

    Was das Thema Einschläfern angeht, ist das oft ein Gespräch, das man gemeinsam führt und das sich mit der Zeit entwickelt. Ich denke, es wäre sinnvoll, mal mit deinem Tierarzt darüber zu sprechen, um zu erfahren, wie er die Sache angeht. Er kann dir sicher Infos geben, die ganz speziell auf deine Hündin zugeschnitten sind – er kennt sie ja viel besser als ich.

    Man merkt auf jeden Fall an deinen Nachrichten, dass Indy sehr geliebt wird und dass du alles für sie tust, was du kannst. ❤️

    Maëlla

    Übersetzt Französisch
  • 2 Kommentare zu 2

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